Strive, Nakamoto & Co.: Börsennotierten Bitcoin-Haltern droht Nasdaq-Delisting


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Nakamoto ist mit 0,45 Dollar pro Aktie ein Schatten seiner erreichten 35. Dollar. Es werden wohl noch einige Konsolidierungen in diesem Bitcoin Treasurey Space folgen. Fände es eh besser die Firmen hätten neben den Bitcoin ein laufendes Geschäft. Dachte das Semler Scientific dies im medizinal Bereich verfolgte. Aber auch da hat es nicht gereicht.

Interessant ist ein Vergleich mit der Dotcom-Blase von 2000.

Die Aktie von Amazon fiel damals um 90 %, von ca. 100$ auf 7$. Die Intel Aktie fiel um 70%. Apple und Microsoft um 60%. Eine Erholung von diesem Crash dauerte bei Amazon bis in die 2010er und bei Microsoft über 15 Jahre. Trotzdem sind das einige der wertvollsten Unternehmen der Welt geworden.

Das ist ein schönes Beispiel dafür, wie negative Ereignisse in der Gegenwart verheerend für die Moral und Hoffnung vieler Anleger sein können. Und auch, wie übertrieben oder verfrüht die Erwartungen häufig sind.

Natürlich ist das keine Garantie, dass das bei allen oder einzelnen Bitcoin Treasury Unternehmen genau so ablaufen muss. Die Erholung könnte viel schneller verlaufen oder gar nicht passieren. Außerdem sind Unternehmen wie Microsoft oder Apple einige wenige der Unternehmen die die Dotcom Blase überlebt haben. Die meisten haben sich davon nie erholt und sind verschwunden.

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Im Artikel sind die einzelnen Kurse der Firmen zu sehen. Bei keinem dieser Kurse sieht man einen 2 Jahre Verlauf. Alle neu im 2025 aufgetaucht. Erstaunlich finde ich den negativen Verlauf von Canaan. Die sind mit ihren Minern im Business. Vielleicht sollte man nicht an die Börse, da kann eine Firma schnell zerpflückt werden. Was im Fall von Canaan schade wäre.

Ob das Halten von BTC in der eigenen Reserve einen künftigen Konzern prägen werden - keine Ahnung. Jedenfalls scheinen gewisse Firmen zu fusionieren. Es sind zu viele Copy Cat Strategy Firmen. Bei Semler Scientific da habe ich mal dem CEO zugehört. Der wurde von Saylor direkt beraten. Hat so nicht geklappt oder er wollte nicht mehr (fand den CEO etwas in die Jahre gekommen)

Saylor hat neulich etwas Interessantes in den Raum geworfen. Er hat die Bitcoin Treasury Strategie eines Unternehmens nicht als ein Geschäftsmodell interpretiert, sondern als die Nutzung einer natürlichen oder allgemeinen Ressource, wie Elektrizität.

Er sagte, dass Unternehmen wie Strategy und Metaplanet nicht miteinander konkurrieren. Er fragte, ob denn zwei Unternehmen zwangsläufig direkt miteinander konkurrieren, nur weil beide Elektrizität nutzen. Demnach konkurriert Strategy nicht mit Metaplanet, und Metaplanet auch nicht mit Strive. Sie nutzen lediglich die selbe Ressource: Bitcoin.

Man kann sagen, wenn 1000 Unternehmen die neue Erfindung Elektrizität nutzen, dann werden zwar viele davon scheitern, aber nicht, weil sie auch Elektrizität genutzt haben, sondern weil die spezifische Unternehmung gescheitert ist. Die Konkurrenz findet also nicht wirklich auf der Ebene von Bitcoin Akkumulationen statt, sondern beispielsweise, die Art der Kapitalbeschaffung oder was das Unternehmens sonst noch an Aktivitäten hat.

Das heißt, Nachahmer von Strategy können zwar scheitern, aber sie scheitern nicht, weil es nicht funktionieren kann, dass alle Unternehmen Bitcoin akkumulieren, sondern weil sie einfach in ganz konkreten Herausforderungen der Unternehmensgestaltung und Führung scheitern.

Was das schlussendlich bedeuten könnte: Man sollte nicht davon ausgehen, dass die ganzen sogenannten Copy Cats von Strategy scheitern werden, weil es schlichtweg zu viele sind, sondern es ist gut möglich, dass ausnahmslos alle überleben werden, die eine gute Geschäftsführung haben. Die Frage ist also nicht, wie viele gibt es von diesen Copy Cats, sondern wie sehen die Geschäftsmodelle (etwa die Kapitalbeschaffung) genau aus, welche lokalen Möglichkeiten nutzen sie, welche Kompetenzen hat das Team und der CEO. Mit welcher Regulierung haben sie zu kämpfen? Wie gehen sie mit den Investoren um? Wie sehen ihre nächsten 100 Entscheidungen in den nächsten Jahren aus?

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Denke schon dass es zuviele sind. Sobald der Kurs rutscht sieht alles nicht mehr so rosig aus. Weiter habe ich das Gefühl der Bitcoin Treasure Peak vorbei ist. Strategy scheint der Winner in diesem Game zu bleiben. Wenn auch die Kapitalbeschaffung mit der letzten Buck Ankündigung sich etwas weit weg von Bitcoin bewegt. Aber eben es geht um die Kapitalbeschaffung und die letzten 1,25 Milliarden von Strategy sind getätigt worden.

Aber woran machst du das fest? Weil die MSTR Aktie weniger stark gefallen ist als bei Metaplanet und Co.? Wie das Beispiel der Dotcom-Blase zeigt, muss das nichts bedeuten. Außerdem muss man die Marktkapitalisierung beachten. MSTR wird die Tendenz haben weniger stark zu fallen als die viel kleineren Nachahmer.

Viele Bitcoin-Treasury-Unternehmen sind finanziell gesehen genau so gesund und ungesund wie Strategy. Die, die schlecht wirtschaften und sogar Bitcoin verkaufen mussten, waren auch vorher nicht die vielversprechendsten Player. Meiner Ansicht nach. Deswegen sage ich, man muss auf die Kompetenzen und konkreten Schritte des jeweiligen Unternehmens achten.

Metaplanet hat sogar gewisse Vorteile, die sich aufgrund der lokalen Bedingungen und der japanischen Währung ergeben. Und ein Unternehmen wie Strive ist viel aggressiver, wie die Fusion mit Semler auch verdeutlicht.

Strategy hat alleine letzte Woche 1.25 USD Milliarden an Bitcoin Käufen getätigt. Es sind nicht nur ein paar Sats. Natürlich kann ich es zu wenig abschätzen was deren Game ist und wie gesund die Firmenstruktur ist. Aber da scheint noch viel möglich zu sein. Haben nach deren Angaben genügend Cash Reserven angelegt um die nächsten 2 Jahre zu überbrücken, sollte es nötig sein.

Wenn man aber im Gegenzug mit einem Preis von 0,45 Dollar unter dem Penny Stock Preis von 1 Dollar ankommt, dann sieht es etwas kritscher aus. Bestehe (als Bitcoiner) nicht darauf welche Firma die bessere Strategie haben soll.