Strategy in der Sackgasse: MSTR mNAV unter 1 x – Wieso Bitcoin-Verkäufe jetzt eigentlich unausweichlich sind


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Der Artikel ignoriert, dass Saylor von Januar bis Mai die komplette Weltjahresproduktion des Coins absorbiert hat, und so der Kurs stabilisiert worden ist. Saylor muss gar nicht verkaufen. Es reicht, wenn er nicht mehr kauft, damit der Coin weiter abstürzt.

Und das wird der Coin. Nicht weil er schlecht ist, sondern weil er nicht dafür bestimmt ist, in irgendwelchen Tresoren oder ETFs zu verrotten. Denn das HODLn entzieht dem Bitcoin seine Lebensgrundlage, die Liquidität. Und das muss Saylor verstehen lernen. Bitcoin kann man nicht wegsperren.

Letztlich wird der Bitcoin die Mauern seines Gefängnisses niederreißen. Saylor hat gesagt, dass Strategy bis zu einem BTC Kurs von $ 8,000 sicher ist (darunter wäre das Eigenkapital negativ). Damit ist das Kursziel gesetzt, welches der Bitcoin benötigt, um wieder frei zu sein. Saylor wird als warnendes Beispiel in die Geschichte eingehen.

Der Bitcoin wird es überleben. Die Liquidität wird zurückkehren. Und der Bitcoin wird in seiner ursprünglichen Rolle als Transaktionsmedium neue Höhen erreichen. Der Wert des Bitcoin wird eben nicht von der Knappheit durch Horten bestimmt, sondern durch die Nachfrage aufgrund der Größe des Marktes.

Das ist schlichtweg falsch.

Die Liquidität ist nicht von HODLern abhängig.

Liquidität wird insbesondere von Tradern geschaffen. Und Liquidität ist erst einmal unabhängig vom Kurs. Das Handelsvolumen kann 100 Milliarden € betragen, ohne, dass sich der Schlusskurs vom Eröffnungskurs unterscheidet.

Zweiter Mist.

Horten verknappt das Angebot.

Der Preis bildet sich aus Angebot und Nachfrage.

Mit dem Wert hat beides nichts zu tun. Der ist per Definition subjektiv.

Sie haben dieses Jahre bereits 79.534 Bitcoin gekauft. In einem Bärenmarkt!

Selbst wenn sie davon wieder einen Teil verkaufen, haben sie den Bitcoin per Share Anteil deutlich erhöht.

Das ist wie, wenn jemand 100 Wohnungen kauft und wieder 8 Wohnungen verkauft… und der Markt in Panik ausbricht

Wie im Artikel steht, haben die über 174k BTC dieses Jahr hinzugekauft.

Die 79.534 BTC sind abzüglich der bisherigen Aktionärsverwässerung hinzugekommen.

Das heißt, dass die BTC Yield für 2026 positiv bleiben würde, wenn die nicht mehr als das verkaufen würden und keine Stammaktien mehr ausgeben.

Mit der Panik ist das so eine Sache. Es geht viel um psychologische Effekte und nicht nur darum, dass ein paar Tausend BTC verkauft werden könnten, sondern halt auch darum, dass ein wichtiger Käufer ausbleiben könnte.

Gleichzeitig werden über die Spot-ETFs gerade pro Handelstag Hunderte Mio. $ an BTC verkauft, während Longterm-Holder in den letzten 2 Jahren, soweit ich weiß, Millionen BTC verkauft haben.

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Das ist grundfalsch. Man kann einer Wirtschaft Liquidität entziehen oder einem einzelnen Unternehmen, also jeder Art von Wirtschaftssubjekt. Aber man keiner Währung oder einem Wertspeicher wie Bitcoin die Liquidität entziehen, das ist Unsinn.

Nebenbei bemerkt ist ein Wertspeicher unter anderem genau dazu gedacht, um (sehr häufig) „weggesperrt“ (also gespart, verwahrt) zu werden. Das legt schon das Wort „Speicher“ nahe.

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(Beitrag vom Verfasser gelöscht)

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Bis die Quantencomputer so weit sind.

Die Mehrheit wünscht dies, denn sonnst wäre das sehr böse Zensur.

Es muss erlaubt sein diese Coins klauen zu können.

Warum ist das so, das ist die Frage. Was denkst Du?
Ein grundlegender Vertrauensbruch und der Kurs steht heute nur noch da, weil Saylor die letzten Jahre so viel gekauft hat?
Diese Fragen sind tatsächlich zu stellen, in meinen Augen.

Wenn dieser jemand eine der lautesten Vertreter der Gattung „Never sell your Bude!“ ist und auch sonst mit seiner Meinung sehr…präsent in dem Bereich auftritt, ist es nur normal das der Markt neu evaluieren muss ob der ganze Rest von was er so erzählt belastbar/investierbar, oder evtl doch ganz viel Bullshit und somit ein Risiko ist.

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Eigentlich muss Strategy nur bis Oktober durchhalten.

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Genau diesen beiden Irrtümern ist auch Saylor aufgesessen. Seit 2021 ist die 1% Markttiefe, also die Menge BTC, die es braucht, um den Kurs um 1% zu bewegen, um 86% zurückgegangen. Mittlerweile reichen für 1% Kursbewegung schon etwa 450 BTC. Mehr gibt das Orderbuch nicht mehr her.

Das ist die aktuelle Liquidität. Mehr gibt der Markt nicht mehr her. Und natürlich könnte man noch mehr Coins wegsperren. Der Kurs würde wegen der Verknappung weiter steigen. Aber die Markttiefe würde weiter sinken. Vielleicht wäre der Kurs irgendwann sogar bei 10 Millionen Dollar. Aber die Markttiefe wäre komplett verloren. Das Vermögen wäre nur noch auf dem Papier, nicht mehr liquidierbar. Der Bitcoin würde bedeutungslos. Ein digitales Museumsstück ohne realwirtschaftliche Relevanz.

Der Bitcoin ist kein digitales Gold, das man für Jahrhunderte vergraben kann, denn die Stromrechnungen für seine Existenz müssen bezahlt werden. Und das geht nur, wenn der Coin bewegt wird, denn davon müssen die Miner mehr und mehr leben. Von HODLn ist in den White Papern des Coins nicht auch nur der Ansatz zu finden.

Und diese Fehlentwicklung wird sich bereinigen. Das muss jeder, der HODLt verstehen.

Der einzige, der hier gerade einem Irrtum aufsitzt, bist du. :slight_smile:

Allein auf Kraken wurden heute 23259 BTC gehandelt. Ein riesiges Volumen. Du hättest Deine BTC jederzeit zu FIAT machen können. Es gab also mehr als genug Liquidität.

Das ist Bullshit.

Angebot und Nachfrage entscheiden über den Preis. Und keine angebliche Markttiefe.

Ich kann nämlich Orderbuch-Spoofing betreiben und dir damit falsche Markttiefen vorgaukeln.

Der Markt ist dynamisch und das Verhalten von Marktteilnehmern bei Preisveränderungen nicht absehbar. Insofern halte ich von einer Kennzahl wie der Markttiefe, die Orders im Orderbuch berücksichtigt, nicht viel.

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Ja, das ist ein Argument, allerdings nur, wenn wirklich nur noch sehr wenige Bewegungen stattfinden würden. Dabei kommt es aber nicht auf die nominale Höhe (die ja der Stoff der von dir geforderten „Liquidität“ ist) der versendeten Sats an. Denn die Fee ist ja immer gleich, egal ob man 10000 Bitcoin oder 10000 Sats versendet.

Aber es stimmt, Bicoin hat nicht so viel mit Gold gemeinsam. Daher haben eigentlich auch die Bitcoin-„Miner“ so wenig mit Goldminern gemeinsam, dass die Bezeichnung „Miner“ ziemlich unpassend ist.

So richtig haben die Namensgeber, und manche Bitcoiner bis heute, Gold wohl nicht verstanden (war das Nakamoto, der den Ausdruck Miner schuf??) – vielleicht reden sie deshalb oft so abfällig davon :thinking:.
Denn andernfalls hätten sie die heutigen Bitcoin-„Miner“ technisch enigermaßen treffend als „stars“ (genau genommen ja „colliding neutron stars“) bezeichnen müssen. Und etwas vergleichbarer dem Goldminer werden eigentlich in Zukunft eher die (möglicherweise) arbeitenden Quantencomputer sein, die nach den alten Schlüsseln verwaister Bitcoin-Adressen suchen werden.

Erstmal muss es einen funktionierenden Quantencomputer geben. Dann muss das Ding so einfach zu betreiben sein, dass es auch ein Bösewicht schafft und dann muss der BTC Preis so hoch sein, dass es sich lohnt, das Ding zu kaufen und zu betreiben und selbst dann sind erstmal die Adressen von Satoshi attraktiv und nicht meine paar Sats.

und wenn das alles passiert, bricht der Kurs eh so massiv ein, dass es sich nicht lohnt einen Quantencomputer dafür einzusetzen.

Die Quantencomputer Thematik ist in meinen Augen aktuell irrelevant.

Es gibt dazu auch eine tolle Folge von Florian Bruce

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Kaufen Sie, wenn Blut auf den Straßen fließt, selbst wenn es Ihr eigenes ist.

Baron Nathon Rothschild

Alles nur heiße Luft. Hätte ich es davor gewusst, hätte ich mit den Kauf noch 2 Wochen gewartet.

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Saylor hat heute mit seiner üblich „Orange dots“ gleich mal ein bullisches Signal gesetzt, bin gespannt auf morgen.

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STRC zahlt nun 12%

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