Staaten können BTC nicht abschalten oder verhindern, aber verbieten und damit entwerten. (Plus ein Unterschied zu Gold)

Nein genau das ist es nicht. Es ist eine Technologische Aufwand zu Nutzen Frage. Da kann keine Politik was ausrichten. Im Gegenteil es wird durch die Poilitik reguliert :wink: . Kein Staat oder Land kann sich auf Dauer dem Bitcoin entziehen.

Gut. Aber wie Du jetzt vielleicht gemerkt hast: Es ist weder ein Beweis, noch ein Hinweis. Das eine hat mit dem anderen absolut nichts zu tun.

Die sind gegen Bitcoin (respektive Kryptowährungen) und schreiben ihre Texte so, wie sie es für richtig halten und die Leser es wollen.

Von solchen Quellen kannst Du keine objektive Berichterstattung erwarten.

(siehe mein DYOR-Thread)

Das weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass ein Bitcoin Verbot nicht so einfach durchzusetzen ist, wie es (vor allem Bitcoin-Gegner) argumentieren.

Nein, es soll nicht für Bitcoin sprechen.

Es soll aufzeigen, dass Staaten nicht so sehr gegen Bitcoin sind, wie manche behaupten und dass die Begründung „…weil Bitcoin anonym ist…“ nicht stimmen kann.

Na ja, es ist jetzt schon Realität, dass Staaten sich untereinander Im- und Exporte mit Bitcoin und nicht mehr mit dem heiligen US-Dollar zahlen, wie sie es jahrzehntelang gemacht wurde oder mussten.

Insbesondere von den US sanktionierte Staaten lehnen den US-Dollar ab und was bietet sich mehr an als Bitcoin? Eine Währung, die von keinem Staat kontrolliert wird.

Beispiel

Iran, Russland, China, Nordkorea,…

Und ich bin mir zu 100% sicher, dass es andere Staaten auch machen, aber dies (noch) nicht öffentlich zugegeben haben.

So wie viele Banken & andere FI seit 2017 (und früher) Bitcoin sammeln und auch jetzt erst damit um die Ecke kommen.

P.S.:
Man muss übrigens auf einen Abschnitt nicht mit einem eigenen Beitrag antworten. Man kann das auch in 1 Beitrag machen, so wie ich’s jetzt gemacht habe. Ist etwas übersichtlicher… :slight_smile:

Vorab: Das mit der Übersichtlichkeit ist mir auch aufgefallen, war so nicht beabsichtigt und tut mir natürlich leid. Ich habs bis jetzt noch nicht besser hingekriegt und versuche es weiter.

Die genannten vier Staaten scheinen mir allerdings eher meine Position zu stützen, denn selbst wenn sie als Staat Bitcoin nutzen (Im wesentlichen um amerikanische Restriktionen zu umgehen), dann sind es genau solche Staaten, die niemals der Bevölkerung im eigenen Land eine Parallelwährung zur Staatswährung zugestehen würden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du annimmst, dass Nordkorea zusehen würde, wie sukzessive die eigene staatlich Landeswährung durch eine „by Design“ nicht kontrollierbare Währung ersetzt wird. Die Maßnahmen wären nach nordkoreanischer Art drastisch und würden die Relevanz des Bitcoin für die nordkoreanische Bevökerung sicher unter Wasser drücken. (Den Bitcoin würde es in Nordkorea in kleinen Zirkeln natürlich trotzdem noch geben, weil technisch eben nicht zu unterdrücken). Für die anderen 3 Staaten würde ich das auch behaupten. Und das ist ja letztlich mein Punkt. Daran ändert sich meines Erachtens auch nichts, wenn sie in der Auseinandersetzung mit anderen Staaten den Bitcoin instrumentalisieren. Bitcoin zu nutzen und ihn im eigenen Land/Machtbereich zu kriminalisieren schließt sich nicht aus.

Hier beziehe ich mich natürlich nur auf den Währungsraum und den dazugehörigen Markt. Nur auf diesen hat die EZB/FED ja auch direkten Einfluß.

Meistens sind es nicht Staaten die im- oder exportieren sondern Firmen. Und diese bezahlen auch für die Importe mit irgendeiner Währung. Wie Du richtig betonst, ist der Bitcoin nicht(!) anonym. Demzufolge hilft auch der Bitcoin keiner deutschen Firma, die mit dem Iran Geschäfte machen will, sofern dieses Geschäft sanktioniert ist. Mit dem Bitcoin kommen sie nicht an den Sanktionen vorbei. Technisch kann man die Zahlung nicht verhindern. Verknacken kann man die Verantwortlichen trotzdem, wahrscheinlich sogar noch viel besser, weil viel leichter nachvollziehbarer. Das bringt mich wieder zur Überschrift des Artikels. Natürlich kann Nordkorea einen Zahlungskanal via Bitcoin mit dem Iran aufmachen. Die Attraktivität dieses Instrumentes leidet aber m.E. wenn die Bürger und Firmen der sog. westlichen Staaten, wenn auch nicht technisch, aber doch rechtlich/politisch davon abgeschnitten sind. Wenn ich auf Fiat angewiesen bin, und das werden wir noch sehr lange sein, und gleichzeitig der Grenzübertritt zu Crypto kriminell ist (möglicherweise sein wird), wird es für die meisten Menschen und Firmen unattraktiv. Der gesamte öffentliche Sektor wird auf unabsehbare Zeit Mitarbeiter und Zulieferer (Firmen die für den Staat bauen wollen etc. etc.) in Fiat bezahlen. Ein VW Konzern genauso. Gleiches gilt für Zahlungen an den Staat (Steuern). Diese Grenzfläche bleibt!

Aber davon ab: Sollte das Ganze in dem Rahmen bleiben, wie es jetzt ist oder meinetwegen sogar noch 1000 Milliarden MarketCap dazukommen, dann glaube ich auch, dass nichts passieren wird. Das hätte auch bei gefühlt astronomischen Summen weltwirtschaftlich immer noch keine Relevanz. Ab einem bestimmten Punkt kommt aber die Grätsche. Da bin ich sicher.

Das mag sein, aber wir wissen ja, wie das ausgehen wird. Venezuela hat’s versucht. Sie haben sogar den Petro erfunden und die Bevölkerung „gezwungen“, den Petro zu benutzen. Hat aber nicht funktioniert. (2017/2018)

Doch. Die Sanktionen beinhalten u.a., dass sie SWIFT nicht nutzen dürfen und ohne SWIFT kann kein Geldtransfer stattfinden. Ob zwischen Staaten oder Firmen. (Sofern man davon ausgeht, dass niemand mit Koffern voller Bargeld zahlen wird.)

Meinst Du das Instrument „Bitcoin“? Wieso sind wir rechtlich/politisch davon abgeschnitten?

Hm. Sind wir nicht. Wir nutzen es, weil’s (noch) einfacher ist, aber Du kannst heutzutage alles mit Bitcoin zahlen, wenn Du möchtest.