Sein Erspartes erhöhen

Wie geht ihr damit um Geld/BTC zu sparen, resp. das Vermögen zu erhöhen?

Ihr kennt doch sicherlich die Frugalisten, welche ein minimaler Lebensstandard geniessen um finanziell unabhängig zu werden.

Meiner Meinung nach gibt es drei Möglichkeiten um sein Vermögen zu erhöhen:

  • Ausgaben reduzieren
  • Einahmen erhöhen
  • Glück (Erbschaft, Lottogewinn, Familienverhältnisse)

Macht es überhaupt Sinn grosse Einschränkungen in Kauf zu nehmen? Sollte man nicht lieber das Leben in vollen Zügen geniessen (sofern man Konsum überhaupt als Genuss deklarieren kann) anstatt krampfhaft zu sparen?

Das sind wohl Fragen, welche jeder für sich selbst entscheiden muss…

Aber um sein Vermögen zu erhöhen hat hier im Forum der eine oder andere sicherlich ein paar nützliche Tipps, oder ein paar Grundlegende Basics wie:

- Einnahmen erhöhen
Beim jährlichen Lohngespräch immer die neu erlernten Fähigkeiten, Teuerung, Dienstjahre und Treue ins Gespräch bringen. Eine Lohnerhöhung ist praktisch jedes Jahr immer möglich. Auch wenn es nur ein paar Euros sind, die Beträge summieren sich mit der Zeit.

- Ausgaben reduzieren

  • Abos wenn möglich vermeiden oder teilen (Spotify, Netflix, Fitness usw.)
  • Sinnlose Abos künden (benötige ich das Fitness-Abo wirklich oder wäre es nicht besser, wenn ich jeden Tag joggen ginge?)
  • Grosseinkäufe anstatt ständig kleine Rationen (1kg Reis ist günstiger als 500g. Reis, hat kein Ablaufdatum; gilt nicht für schnell verwerfliche Produkte)
  • Mittagessen zuhause kochen (zur Arbeit mitnehmen, in Mirkowelle aufwärmen)
  • Diverses wie: Aufs Auto verzichten, Spontankäufe vermeiden, Rabattcodes verwenden…

- Glück haben

  • Lottogewinne, Erbschaften, usw. können nicht gross beeinflusst werden.
  • Spenden sammeln; :wink: usw.

→ Meiner Meinung nach lassen sich so hohe Beträge einsparen, ohne dass man wirklich auf etwas verzichten muss.

Sehr sehr gerne würde ich auch Tipps von euch hören, egal welcher Art.
Hoffentlich entsteht hier eine interessante Diskussion :slight_smile:

Die eigentliche Sache ist ja:

Bist du mit deinem Leben zufrieden wenn du selbst nichts erlebst um vielleicht irgendwann mal finanziel frei zu sein oder hast du ein gutes Leben weil du viel erlebst aber etwas später finanziell frei bist.

Klar ist es wichtig vorzusorgen und vielleicht auch später mal früher aus der arbeit zu gehen aber ich selbst gehe auch gerne arbeiten um mehr Menschen um mich zu haben. Was mache ich mit der Zeit wenn ich nichts zu schaffen habe dann muss ich auch schauen wie ich die Zeit verbringe. Alle meine Freunde arbeiten schliesslich auch und sind nicht 24/7 verfügbar.

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Jobwechsel ist fast immer die beste Möglichkeit für mehr Gehalt.

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Du gehst von einem Angestelltenverhältnis aus. Da liegt der Hund begraben.

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Ich denke, es ist wichtig, wie überall im Leben, einen gesunden Mittelweg zu finden. Unnötige Ausgaben zu kürzen, ist dabei wahrscheinlich das wichtigste. Das Hauptproblem bei den meisten ist, dass ihre Ansprüche mit ihrem Gehalt steigen, sodass sie trotz durchaus hoher Einnahmen, immer im Hamsterrad bleiben. Schaffst du es deine Einnahmen zu steigern, ohne deine Ausgaben zu erhöhen, bist du am richtigen Weg in die finanzielle Unabhängigkeit.

Mein Problem aktuell ist, dass mit Bitcoin mein Anreiz zu sparen derart gestiegen ist, dass ich mir schwertue das Leben aktuell zu genießen, weil ich mich bei jeder Ausgabe frage, ob diese wirklich notwendig ist, oder ob es nicht sinnvoller wäre Sats zu stacken. Was meiner Gesundheit auch nicht wirklich guttut. Fluch und Segen zugleich.

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Was Du beschreibst ist auch eine Form von Gier, kann Deine Gedanken dennoch gut nachvollziehen.

Immer dran denken: Das letzte Hemd hat keine Taschen und sich für die Erben tot zu sparen ist auch nicht so ganz der richtige Ansatz. :wink:

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Da könntest du natürlich recht haben. Ich meditiere, um das in den Griff zu bekommen :). Ich sehe Bitcoin halt einfach als „Once in a century opportunity“, insbesondere wenn man sich das Potenzial ansieht und die aktuelle Marktkapitalisierung.

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Teuerung, Dienstjahre und Treue sind im letzten Jahrhundert vielleicht ein hinreichender Grund für eine Gehaltserhöhung gewesen. Heute mit Sicherheit nicht mehr. Auch ein „Kollege/Kollegin XY verdient auch mehr“ ist kein Grund, solange man nicht exakt dasselbe Aufgabenfeld hat.

Was hilft, sind Weiterbildung, die Übernahme zusätzlicher Verantwortung, regelmäßig erfolgreich abgeschlossene Projekte und Tätigkeiten, die weit über die in der Stellenbeschreibung gelisteten Dinge hinausgehen. Mit anderen Worten: Engagement und Erfolg.

Und wenn man trotz Engagement und Erfolg 3 Jahre hintereinander hört, dass das nicht für ein ordentliches Plus reicht, ruhig mal kündigen. Der Markt ist in den meisten Branchen gerade sehr gut.

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Leider ist jeder, der Bitcoins gekauft hat, jetzt in den roten Zahlen, denn der Zusammenbruch der Kryptowährung ist jetzt einer der schlimmsten, den es je gab(((

Ich verstehe deinen Beitrag nicht

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Gute Frage!

Ich denke wenn man Geld sparen kann, ohne dies als Einschränkung zu sehen, geht das ganz gut. Also krampfhaft sparen, klingt eher negativ. Ich kenne Leute, die mit hohem Vermögen gestorben sind, und sich und ihrem Ehepartner bis dahin kaum bis nichts gegönnt haben… ich kenne aber auch die andere Sorte, die null mit Geld umgehen kann und größere Summen, wenn sie diese einmal haben, schnell verpulvern.

Das Leben sollte man jeden Tag genießen. Man kann aber an seinen Vorstellungen von Glück arbeiten. Da ist eine „Investition“ in ein Buch, das einem vom Glück durch Konsum wegbringt, manchmal besser als alles andere :smiley:

Das trauen sich leider nur wenige. Als ich keine bekommen hatte, obwohl von vorne herein angekündigt, habe ich gekündigt.

Eigtl. sollte man mehrere Einnahmequellen haben. Dann kann der Job wegbrechen und man steht nicht ohne Einnahmen da. Seine Nebeneinkünfte könnten zu Haupteinkünften werden etc. Ist aber nicht jedermanns Sache. Also nicht Vollzeit arbeiten und sich mit den Dingen beschäftigen, die einem Spaß machen. Vielleicht kann man das Wissen dann irgendwann monetisieren.

Das sind alles nur Gedanken! Mir ist klar, dass nicht jeder einfach kündigen oder sich mit sich beschäftigen kann oder Geschäftssinn besitzt…

Mein Tipp: Sich mal einfach 3 Monate lang seine Ausgaben aufschreiben und kategorisieren: Lebensmittel, braune Ware, Gastro, Alkohol, Süßigkeiten, Miete, Strom usw und selbst schauen wo das Geld statistisch so hinfließt und seine Entscheidungen treffen. Seehhr interessant.

LED-Lampen kaufen
Zusammen kochen
Zusammen duschen :joy_cat:
Rauchen aufhören
Fahrgemeinschaften bilden
Stromsparsoftware aufm PC installieren

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Den es je gab, stimmt so nicht. Bitcoin ist auch davor schon mehrmals um +60 % eingebrochen. Beim Mount-Gox Hack sogar +90%.

Einfach genießen, nachkaufen und hodln.

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Ich wäre vorsichtig mit solchen Aussagen. Du verallgemeinerst zu viel. Nur weil vielleicht du und viele Neueinsteiger im Hype jetzt rote Zahlen haben bedeutet das nicht, dass Alle Bitcoiner momentan nur Verlust hatten. Wer im Hype 2018 zu 16500€ gekauft hat ist immernoch positiv.

Außerdem sind die Zahlen in Bitcoin gesehen doch auch positiv, gerade werden es immer leichter mehr Bitcoins zusammenkommen als letzten Sommer.
Rote Zahlen gibt es nur im Fiat-Umrechner.

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Kommt drauf an… alle möglichen Zahlenkombinationen sind im Grunde gleich wahrscheinlich. Du kannst aber trotzdem sehr wohl beeinflussen, wieviel Du gewinnst, WENN Du gewinnst. Mit 1, 2, 3, 4, 5, 6 teilst Du dann die Millionen mit etwa 10’000 anderen… ebenfalls nicht empfehlenswert sind Zahlenreihen, Muster auf dem Lottoschein, eine Kombination, die schon mal gewonnen hat, die 6 am häufigsten oder am wenigsten gezogenen Zahlen usw.

Den Zeitpunkt einer Erbschaft zu beeinflussen, ist selbstverständlich nicht empfehlenswert. :stuck_out_tongue:

Bitcoin ist doch die beste Methode sein Vermögen zu erhöhen. Einfach den Überschuss des Einkommens in Bitcoin anlegen und die Zeit aussitzen.

Jedoch wichtiger als Geld ist meiner Meinung nach, so viel Freizeit wie möglich zu haben und diese zu nutzen wie man möchte. Diese veraltete Lebensweise, mehr als sein halbes Leben arbeiten zu müssen, missfällt mir seit Anbeginn.

Zudem denke ich in letzter Zeit viel darüber nach wie viel Geld genug ist. Schließlich kann man auch mit wenig Geld zufriedenstellend leben. Es gibt genug Menschen die weniger als nötig haben und denen könnte man mit Überschuss mehr helfen als einem selbst unnötiger Konsum hilft.

Bitte nicht falsch verstehen, ich verurteile niemanden, der diese Punkte anders sieht. Ich bin zwar der Meinung, dass viele Probleme nicht existent wären, wenn die Gesellschaft ähnlich denken würde, jedoch würde ich niemals jemandem persönlich dafür die Schuld geben.

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