die zukünftigen Halvings werden auch nicht mehr groß ins Gewicht fallen. Wir haben dieses Jahr erstmals gesehen, dass es Blöcke gab, wo die Transaktionsgebühren größer waren als die neu erschaffenen Bitcoin. Aktuell liegen die Gebühren wieder bei niedrigen 0,2 BTC.
Sollten die Transaktionsgebühren (durchschnittlich) nicht mehr größer werden, dann brauchen wir noch 5 Halvings und dann wird so gut wie jeder Block mehr Rewart durch Transaktionsgebühren bringen als neue Coins. Jeh nachdem wie hoch die Gebühren noch werden, dann geschieht dies eben früher.
Sobald die neu erschaffenen Coins aber in dem Bereich der durchschnittlichen Transaktionsgebühren liegt, dann fällt ein Halving nicht mehr wirklich auf. Ob die Miner nun 0,22 (0,02+0,2) oder 0,21 (0,1+0,2) im Durchschnitt bekommen ist eben relativ egal. Im Gegensatz dazu z.B: das letzte Halving, wo die Miner durchschnittlich 12,7 (12,5 +0,2) Bitcoins bekommen haben und das auf 6,45 (6,25 +0,2) herabgesenkt wird.
Sollten also die Durchschnittlichen Transaktionsgebühren auf 3 Bitcoin steigen, dann wird schon das übernächste Halving wenig noch ins Gewicht fallen und ab diesem Zeitpunkt nur immer weiter unbedeutender werden.
Die Halvings waren in der Vergangenheit eindeutig ein Grund dass Leute Geld in Bitcoin gesteckt haben. Die Korrelationen sind einfach zu eindeutig. Aber das kann man natürlich nicht sicher in die Zukunft projizieren weil es ein rein psychologischer Effekt der Menschen ist und man diese Psychologie eben nicht wirklich voraussagen kann.
Würd ich jetzt nicht so unterschreiben. Schaut man sich die Nachrichten der Wirtschaft in genannten Zeiträumen an, könnte man auch andere Gründe dafür aufzeigen.
„The fact that new coins are produced means the money supply increases by a planned amount, but this does not necessarily result in inflation. If the supply of money increases at the same rate that the number of people using it increases, prices remain stable. If it does not increase as fast as demand, there will be deflation and early holders of money will see its value increase.
Coins have to get initially distributed somehow, and a constant rate seems like the best formula.“ - Satoshi Nakamoto
Die Halbierungen alle vier Jahre ist Satoshi Nakamotos Methode, das Wertwachstum zu fördern, indem die umlaufende BTC-Versorgung mit der Akzeptanz im Einklang bleibt.
Ein weiterer Punkt ist das wir Wissen das der letzte Satoshi im Jahr 2140 geschürft ist. Das gibt Bitcoin genug Zeit sich zu entwickeln und sich zu balancieren.
Die meisten Bitcoin sind zu einem Zeitpunkt in den Umlauf gekommen, als das Netzwerk klein und angreifbar war und hat gleichzeitig einen hohen Anreiz für Menschen geschaffen die diese Technologie adaptieren für ein relativ geringes Risiko. (Am Anfang waren es wenige Teilnehmer = geringer Rechenaufwand)
Natürlich kann man darüber spekulieren ob ein anderer Weg effizienter gewesen wäre, jedoch war Bitcoin eine einmalige Invention die wir so kein zweites mal sehen werden.
Die Volatilität liegt übrigens nicht bei Bitcoin. Sie liegt bei den FIAT-Währungen.