Rückruf von Banken bei Überweisung auf Relai App

Falls hier Nutzer der Relai App anwesend sind.
Wurdet ihr von eurer Bank wegen eurer Überweisung angerufen?
Der Bankkontakt scheint auf irgendeiner Überprüfungsliste zu stehen. Weiß jemand was?

Hi Makowski,

Ich persönlich hatte das Problem bei Relai.ch zwar noch nicht, aber bei dem ein oder anderen Krypto-Service kam das schon mal vor, dass mich mein Bankberater angerufen hat um zu fragen, ob die Überweisung so gewünscht sei.
Dann habe ich mein „Ok“ gegeben und gut wars.

Es liegt also nicht an Relai.ch per se, sondern einfach an deiner Bank.

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Hi,

Ich hatte das Problem auch schon bei anderen Auslandsüberweisungen. Da hatte ich meine Bank gefragt, was der Grund für den Rückruf war, und mir wurde gesagt, dass sei Routine wegen der Höhe des Betrags. Dieses Mal wurde mir gesagt, dass das Überweisungsziel auf irgendeiner Liste der Bafin stünde. Deshalb meine Nachfrage hier, ob jemand was genaueres dazu weiß.

Hast Du dazu mehr Infos? Wie heißt die Liste und welche Bedeutung hat sie?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die BaFin Transaktionen sperren/zurückhalten kann. Das liegt doch gar nicht in deren Verantwortungs- / Zuständigkeitsbereich. (Zumindest wäre das eine völlig neue Information für mich.)

Mehr weiß ich leider auch nicht dazu.

Ich denke schon, dass die Bafin irgenwelche Listen z.B. terroristischer Vereinigungen oder Geldwäscher pflegt und Zahlungen verzögern, verhindern oder behindern kann. Ich habe da aber nur Halbwissen zu. Deshalb frage ich ja hier nach, ob jemand mehr dazu sagen kann.

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Relai hat mir bestätigt, dass das manchmal vorkomme, weil wohl manche Banken den Broker auf einer Blacklist haben. Man sagte mir, der Broker bity.com sei seit 2014 reguliert.

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relai akzeptiert anscheinend nur sepa-überweisungen. überweisungen von de nach ch sind ja der totale gebührenhorror, welchen sinn soll das machen? oder überseh ich was?

Meine Testüberweisung wurde auch geblockt. Begründung war, dass der Verdacht bestünde das seien Betrüger. Sind sie natürlich nicht, aber es wurde wohl ein Bankkunde mit der online support Masche abgezogen, indem er dann die Überweisung für den Kauf des Scammers getätigt hat.

ja, machen die banken so bei überweisungen in die schweiz standardmäßig wohl, hat sich nach einem anruf geklärt. meine frage wär, ob jemand schon mal was von relai an seine hardware-walllet geschickt hat und welche gebühren dabei anfallen? bei peanuts-beträgen sind ca. jeweils 4,00 euro angefallen, soll das ein witz sein?! versteht den sinn nicht solcher abartiger gebühren.

Das liegt an den Gebühren des Bitcoin-Netzwerks, das hat nichts direkt mit Relai zu tun.

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ja, dass die miner wohl auch was dran verdienen wollen für ihre arbeit is mir soweit schon klar. meine frage is, welchen sinn solche krassen gebühren machen, wär das ne klassische dorfbank würde jeder „raubritter“ schreien. andererseits schreiben user, dass sie andernorts 10 cent an transaktionsgebühren bezahlen, wo soll das sein. was kann man tun, um die transaktionsgebühr zu senken? extra langsame übertragung und native segwit hab ich schon ausgewählt. soll man seine transaktionen ausführen, wann wenig verkehr ist, wie auf der autobahn? woher weiß ich, wann es günstig ist?

Die Gebühren bestimmt der Markt und nicht die Miner. Die die es eilig haben, setzen höhere Gebühren an, und die Schnäppchenjäger müssen halt warten.


danke für dein feedback und deine interessante links! du schreibst, wer es eilig muss mehr zahlen bzw. wählt schnelle übertragung … habe bewusst langsame übertragung ausgewählt, weil ich das abwarten kann. der anbieter hat mir erklärt, wenn die blockchain überlastet wäre, kann es länger dauern und würden sich auch höhere gebühren ergeben. bedeutet das im umkehrschluss, dass man trotz „langsamer“ geschwindigkeit so oder so mehr bezahlt, wenn es sich auf blockchain staut und es außerhalb meiner möglichkeiten ist, die gebühren zu drücken, wenn ich zum „falschen“ zeitpunkt die transaktion ausführe?