Kapitel 2 (Meine Jugendzeit)
Als ich meine Ausbildung zum Konditor abgeschlossen habe dachte ich mir. Das soll es gewesen sein. Ich Arbeite für den Rest meines Lebens als Konditor. Diese Vorstellung war schrecklich und vorallem weil dieser Beruf schlecht bezahlt ist. Aber dann klopfte die Bundeswehr an die Tür. Ich solle bitte meinen Wehrdienst absolvieren. Okay dachte ich mir… vielleicht wäre das was für mich. Ich beworb mich als Unteroffizier und hab eine Stelle in Dörverden in einem Transport-bataillon gedient.
Als Panzer Richtschütze im Leopard war ich zu groß, Fallschirmspringer brauchte man T1 und ich hatte leider T2. Und zur Mariene durfte ich nicht da ich Farbenblind bin.
Was blieb übrig als gelernter Konditor? Genau die Feldküche. Die Grundausbildung fand ich cool und war für mich ein Erlebnis. Die Zeit danach war einfach öde gewesen. Es macht für mich keinen Sinn für andere Menschen Essen zu kochen.
Nach einem halben Jahr war mir klar das es nichts für mich ist und wandelte den Vertrag in einen W10 um. Nach Beerdigung meiner Wehrpflicht habe ich zum ersten mal in meinem Leben Arbeitslosengeld beantragt.
Nach relativ kurzer Zeit bekahm ich Post von dem Arbeitsamt und da stand drin das ich 2400 DM Arbeitslosengeld bekomme. Wow dachte ich… so viel Geld fürs nichts tun… Mann muss wissen das 2400 DM zur damaligen Zeit locker gefühlt heute das in Euro enspricht. Ich hab damals 455 DM Miete bezahlt und konnte jeden Monat 2000 DM auf dem Kopf hauen.
Es begann für mich eine sehr schöne Zeit. Mein Leben bestand den ganzen Tag aus Skateboard fahren, mit Freunden treffen und Abenteuer erleben.
Nach einem Jahr bekam ich wieder Post vom Arbeitsamt. In dem Stand drin das ich jetzt 1800 DM Arbeitslosenhilfe bekomme. Ich fragte meine Mutter wie lange man das bekommt. Meine Mutter meinte. Theoretisch bis zur Rente. Okay dachte ich mir 
Zur damaligen Zeit war alles noch sehr entspannt gewesen. Aber nach über 4 Jahren Arbeitslosigkeit mit kleinen unterbrechungen bekam ich wieder Post vom Arbeitsamt, ich solle mich bei ihnen melden.
Ich wurde in eine Bewerbungsmasnahme gesteckt. Das war das beste was mir passieren konnte. Denn der Coach hat schnell bemerkt das der Grund warum ich mich vor der Arbeit gedrückt habe daran lag das ich einfach damals den falschen Beruf ausgesucht habe.
Es stellte sich schnell heraus das ich was mit Menschen machen wollte. Und war überrascht das man im Kindergarten Geld verdienen kann. Ich hatte so viel Spaß mit den Kindern gehabt das es sich für mich garnicht wie Arbeit anfühlte. Das war für mich eine komplett neue Erfahrung.
Und so wurde ich Erzieher und meine Jugendzeit war für mich eine sehr aufregende und schöne Zeit gewesen wo ich gerne zurückblicke.