Roadrunner Vanlife (Wie Bitcoin mein Leben verändert hat)

Hallo liebe Blocktrainer Gemeinde.

Es ist jetzt an der Zeit mein Versprechen einzulösen und über meine persönliche Bitcoin Reise zu berichten. Ich hab mich die letzten 2 bis 3 Jahre nicht wirklich mehr um Bitcoin gekümmert da ich zur dieser Zeit ganz andere Sorgen hatte. Aber es scheint Bitcoiner zu geben die mich vermisst haben. Ich möchte deshalb hab heute meinen persönlichen kleinen-Blog starten. Von den Anfängen wie ich Bitcoin und den Blocktrainer entdeckt habe bis hin zur Erfüllung meines Lebenstraum mit einem Van durch Europa zu reisen.

Zu berichten von einem Sonderschüler der gedacht hat das er dumm sei bis hin zum liebenvollen Erzieher der seinen Job liebt und die damit verbundenen Kriesen die mein Leben.

Ich sitze gerade in meinem Van und genieße die Ruhe an einem Verstecken Ort in Bremen an einem Hafenbecken und schreibe gerade diese Zeilen.

Ich werde meine Bitcoin-Reise in Kapiteln gliedern und auf diese Art und weise von dieser Reise zu berichten.

Ich werde unregelmäßig und je nach Lust und Laune hier mal ein Kapitel droppen.

Also seid gespannt.

Lg euer Roadrunner

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Kapitel 1 (Es werde Roadrunner)

Ich dachte, bevor ich mit der Bitcoin-Geschichte Anfange, erzähle ich ein bisschen was von mir um später zu verstehen wie sich alles zusammenfügt.

Ich bin im schönen Bremen aufgewachsen und wohne dort bis heute immernoch. Meine Kindheit empfand ich im großen und ganzen als schön und unkompliziert. Leider war auch meine Kindheit nicht immer makellos gewesen.

Sie ist leider mit Alkohol, Gewalt und Angst gepflastert. Ich hatte als Kind sehr große Angst vor meinen Vater gehabt wenn er mal wieder gesoffen hat. Dann wurde er immer unberechenbar und ich hatte als Kind nie verstanden warum ich schon wieder einen Arschvoll bekommen habe. Dieses Trauma zog sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Hab Therapie hinter mir aber dazu in einem anderem Kapittel. Ich denke das jeder von uns so ne ähnliche Geschichte erzählen kann.

Ich bin ein Kind der 80er und fühle mich rückblickend privilegiert so ne tolle und aufregende Zeit miterleben zu dürfen.

Meine Eltern waren einfache Leute. Meine Mutter hat einfache Jobs gemacht wie an der Tanke zu Arbeiten oder in einem Kiosk. Mein Vater war Seemann und hat viel Handwerkliches gemacht. Er hatte sehr viel Geld verdient aber leider ging vieles durch Alkohol, Zigarettenkonsum und Glückspiel verloren. Meine Mutter hat hart gearbeitet und versucht alles aufzufangen. Ich bin Ihr sehr dankbar das trotz der schwierigen Situation Sie das alles so gut gemeistert hat.

Ich und mein Bruder gingen auf einer Sonderschule da ich Schwierigkeiten mit sprechen und schreiben hatte und mein Bruder gestottert hat. Rückblickend war es ein Segen an so einer Schule gehen zu durfen.

Außer mein Vater denn er sagte: “Ich möchte nicht das meine Kinder auf einer Dummenschule gehen”. Ich hab zuerst gedacht das ich Dumm sei. Aber meine Mutter sagte zu mir: “Mein Schatz… du gehst auf einer Sonderschule weil du was besonderes bist”.

Ich merke gerade das mir die jetzt die Tränen kommen weil ich meiner Mutter eine menge zu verdanken habe. sie stand immer hinter mir und es ist für jedes Kind ein glück wenn man von der Mutter geliebt wird.

Danke Mama :smiling_face_with_tear:

Meine Jugendzeit war relativ unspektakulär. Ich war eher angepasst und meine Pubertät empfand ich unkompliziert. Ich hab ne Ausbildung zum Konditor gemacht und wurde 1999 als bester Kontitor Bremens ausgezeichnet.

Ab da begriff ich das ich garnicht dumm bin wie mein Vater immer behauptete.

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Kapitel 2 (Meine Jugendzeit)

Als ich meine Ausbildung zum Konditor abgeschlossen habe dachte ich mir. Das soll es gewesen sein. Ich Arbeite für den Rest meines Lebens als Konditor. Diese Vorstellung war schrecklich und vorallem weil dieser Beruf schlecht bezahlt ist. Aber dann klopfte die Bundeswehr an die Tür. Ich solle bitte meinen Wehrdienst absolvieren. Okay dachte ich mir… vielleicht wäre das was für mich. Ich beworb mich als Unteroffizier und hab eine Stelle in Dörverden in einem Transport-bataillon gedient.

Als Panzer Richtschütze im Leopard war ich zu groß, Fallschirmspringer brauchte man T1 und ich hatte leider T2. Und zur Mariene durfte ich nicht da ich Farbenblind bin.

Was blieb übrig als gelernter Konditor? Genau die Feldküche. Die Grundausbildung fand ich cool und war für mich ein Erlebnis. Die Zeit danach war einfach öde gewesen. Es macht für mich keinen Sinn für andere Menschen Essen zu kochen.

Nach einem halben Jahr war mir klar das es nichts für mich ist und wandelte den Vertrag in einen W10 um. Nach Beerdigung meiner Wehrpflicht habe ich zum ersten mal in meinem Leben Arbeitslosengeld beantragt.

Nach relativ kurzer Zeit bekahm ich Post von dem Arbeitsamt und da stand drin das ich 2400 DM Arbeitslosengeld bekomme. Wow dachte ich… so viel Geld fürs nichts tun… Mann muss wissen das 2400 DM zur damaligen Zeit locker gefühlt heute das in Euro enspricht. Ich hab damals 455 DM Miete bezahlt und konnte jeden Monat 2000 DM auf dem Kopf hauen.

Es begann für mich eine sehr schöne Zeit. Mein Leben bestand den ganzen Tag aus Skateboard fahren, mit Freunden treffen und Abenteuer erleben.

Nach einem Jahr bekam ich wieder Post vom Arbeitsamt. In dem Stand drin das ich jetzt 1800 DM Arbeitslosenhilfe bekomme. Ich fragte meine Mutter wie lange man das bekommt. Meine Mutter meinte. Theoretisch bis zur Rente. Okay dachte ich mir :rofl:

Zur damaligen Zeit war alles noch sehr entspannt gewesen. Aber nach über 4 Jahren Arbeitslosigkeit mit kleinen unterbrechungen bekam ich wieder Post vom Arbeitsamt, ich solle mich bei ihnen melden.

Ich wurde in eine Bewerbungsmasnahme gesteckt. Das war das beste was mir passieren konnte. Denn der Coach hat schnell bemerkt das der Grund warum ich mich vor der Arbeit gedrückt habe daran lag das ich einfach damals den falschen Beruf ausgesucht habe.

Es stellte sich schnell heraus das ich was mit Menschen machen wollte. Und war überrascht das man im Kindergarten Geld verdienen kann. Ich hatte so viel Spaß mit den Kindern gehabt das es sich für mich garnicht wie Arbeit anfühlte. Das war für mich eine komplett neue Erfahrung.

Und so wurde ich Erzieher und meine Jugendzeit war für mich eine sehr aufregende und schöne Zeit gewesen wo ich gerne zurückblicke.

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