Prüfsummen/Prüfzeichen in Bitcoinadressen

Mal eine Frage an die technisch visierten User. Bitcoinadressen enthalten ja Zeichen die eine Prüfsumme erlauben. Damit kann festgestellt werden ob die Adresse valide ist (Base58Check).

Meine Frage:
Dieser Check kann in die Walletsoftware eingebaut werden. Die sagt dann… ungültige Adresse und fertig. Was passiert aber wenn die Walletsoftware die Adresse nicht prüft? Werden dann die UTXOs tatsächlich „verbraucht“ und die Coins an eine ungültige Adresse… quasi ins Nirvana verschickt?
zB. letztes Zeichen der Adresse vergessen

  • Schickst du an eine ungültige Adresse, also eine Adresse die es so garnicht geben kann, wird diese Transaktion als ungültig angesehen und in keinen Block integriert. Deine Bitcoin gehen nicht verloren, die UTXO werden nicht genutzt, da die Transaktion garnicht ausgeführt wird. Genauso wie eine Transaktion nicht bestätigt werden würde wenn du 100 BTC verschicken willst die du garnicht besitzt.

  • Schickst du an eine gültige Adresse ohne Besitzer, das ist glaube ich der Fall den du meinst, wird die Transaktion ganz normal ausgeführt und die Bitcoin liegen auf einer Wallet, die (noch) niemandem gehört. Sie zurück zu bekommen ist quasi unmöglich, also könnte man sagen dass sie verloren sind. Auch eine Wallet die Adressen zunächst überprüft würde hier nicht reklamieren, da die Adresse ja gültig ist.

→ Nichts, da eine Transaktion an eine ungültige Adresse nicht bestätigt wird.

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Danke für deine Antwort. Ich habe gelesen das es wohl extrem unwahrscheinlich (1: zig Milliarden) ist durch einen Tippfehler auf eine gültige (andere) Adresse zu kommen. Mir ging es daher darum, ob das Netzwerk (der Code bzw. die Miner als Ausführende) überhaupt in der Lage sind Transaktionen an ungültige Adressen in einen Block zu schreiben. Das käme einer Zerstörung der Coins gleich, könnte dem Miner aber ja erstmal egal sein. Das das Netzwerk solche Transaktionen nicht ausführt, war das was ich wissen wollte. :slight_smile:

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