Projektplanung - Green Bitcoin und echte Dezentralität schaffen?!

Hallo in die Runde,

es handelt sich hier um meinen ersten Beitrag und ich bin froh diese Community als Forum gefunden zu haben :slight_smile:

Ich möchte mal gerne wissen wie ihr zu folgender Projektidee steht oder ob das alles zu übereifrig gedacht sein könnte. Es wird nun etwas mehr Text als gewöhnlich folgen, doch muss ich auch ein wenig weiter ausholen. An dieser Stelle einen großen Dank an alle die sich folgende Projektidee anschauen:
(Vorweg: Es geht grundsätzlich um das Thema Mining und eine Veränderung der Sichtweise)

Punkt 1: Was bedeutet für mich Bitcoin?

Bitcoin bedeutet für mich eine deflationäre und faire Währung zu besitzen (Wallet) und aufrecht zu erhalten (Mining). Unter „fair“ verstehe ich die uneingeschränkte Möglichkeit des freien Handels am Weltmarkt, ohne die Beeinflussung durch Regularien fremder Länder (siehe hierzu USD).
Dank der Blockchain sind Transaktionen transparent und immer nachvollziehbar. Geldwäsche kann minimiert und umstrittene Transaktionen nachvollzogen werden. Die Wallet gehört allein euch, es gibt keine Form der Enteignung. Ihr könnt frei entscheiden was ihr mit euren Coins anstellt. Eine Regulation durch das Bankwesen braucht es nicht mehr. Es ist für alle fair!

… so viel zu meinem Verständnis der Philosophie hinter Bitcoin und warum es sich lohnt dieses mittlerweile sehr groß gewordene Projekt zu unterstützen.

Punkt 2: Mining – schlechtes Image – fragliche Dezentralität

Kommen wir zu den Kritikpunkten worauf das Projekt aufbauen soll…
Das Mining ist natürlich sehr energieintensiv, aber damit nicht gleichzeitig ineffizent!
Der hohe Energieverbrauch bildet das Rückrad im Sinne der Sicherheit der Blockchain.
Aber in diesem Punkt frage ich mich ob man tatsächlich noch von Dezentralität sprechen kann.
Wir ihr wisst liegen wir in Deutschland an der Spitze der Stromkosten je kWh, weshalb viele Miner ihre Geräte ins Ausland verlagern. So haben wir bereits heute schon Hotspots in Belgien, Island oder Kuwait. Wenn nun alle großen Miner sich auf die 20 rentabelsten Länder verteilen, kann man nur noch bedingt von „global dezentral“ sprechen. Auch die USA bekommen gerade einen richtigen Mining-Boom und können mit reichlich zur Verfügung stehenden Landmasse, sowie günstigen Stromkosten punkten.
All in all habe ich einfach Angst das Deutschland (mal wieder) eine neue zukunftsweisende Technologie verpasst (sei es wegen der Strompreise oder mangelndes Wissen) und sich dabei selbst im Weg steht.

Allem dem geht das schlechte Image von Bitcoin voran: Kriminelle Transaktionen, schwere Energieverschwendung, usw. … sei es durch falsch oder schlecht informierte Medien dargestellt.

Punkt 3: Wie lauten die Ziele meines Projekts:
Würde ich die großen Ziele als Überschrift beschreiben, so würde es wie folgt heißen:

  • Wahrung der Dezentralität, lieber viele kleine - als einen großen Miner
  • Strom aus 100% erneuerbaren Energien, jedoch selbst produziert unabhängig der großen Energiekonzerne
  • ein positiver Imageaufbau für das Thema Crypto Currency

Punkt 4 – Umsetzung:

Ich beschreibe es mal ganz plump und knapp, Punkt 5 wird anschließend weiter ins Detail gehen.
Ich plane nun eine entsprechend größere Summe Geld in die Hand zu nehmen und ein Gewerbe für das Projekt zu gründen. Ein passender Name muss noch gefunden werden :wink:

Anschließend wird davon auf einen PKW-Anhänger basierender Seecontainer gekauft und entsprechend für eine kleine Mining Farm ausgebaut. Dieser Container soll nun auf einer Wiese aufgebaut und mittels Solarpanele mit Strom versorgt werden. Die heraus resultierenden Daten sollen später helfen, Neulingen oder unerfahrene Miner neue Möglichkeiten und Konzepte zu bieten.

Punkt 5 – Ziele und Umsetzung im Detail:

  • erstellen einer Website und Veröffentlichung der gewonnenen Daten
  • erstellen eines Tools zum berechnen der Solar-Power, bzw. Panelgröße in Abhängigkeit des bereits bestehenden oder angestrebten Minin Rigs
  • erstellen eines Tools zum berechnen der Puffermedien (Lithium-Ionen-Akku), etc.
  • Berechnung und Erforschung weiterer Stromspeichermedien (z.b. Erzeugen von Wasserstoff und Speicherung um über die Wintermonate zu kommen)
  • Erforschung der Effizienzsteigerung durch Nutzung von Abwärme (Peltier-Elemente, Erwärmung von Nutzwasser, etc.)
  • erstellen entsprechender Tools, welche die Dimensionierung der Solaranlage in Abhängigkeit des aktuellen Verbrauchs, sowie Speisung der Speichermedien berücksichtigt
  • erstellen von Tools zum erreichnen der gesparten Stromkosten eines frei wählbaren Netzanbieters
  • erstellen eines Tools zur Berechnung der Zeit bis ROI (Kosten der Gesamtinvestition, abzüglich gesparter Stromkosten, abzüglich der Miningerträge in Abhängigkeit der Zeit)
  • Imageaufbau des Bitcoin durch „Green Mining“

Die Idee vom „Mining-Container“ gibt es ja bereits. Hierbei ging es meist jedoch nur um die bestmögliche Lager- und Nutzbarkeit der Hardware, sprich hohe Renditen oder um möglichst ertragreich Stromspitzen von Windrädern abzufangen.

Ich möchte jedoch mit dem Projekt erreichn, das jeder für sich einmal durchrechnen kann selbst eine kleine Anlage im Garten oder sonstwo hinzustellen, autark seinen Strom zu erzeugen und damit wirklich dezentral zu agieren.

Also… was haltet ihr davon?

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Hi @Peltierchen,

erstmal danke für den Beitrag und über das Teilen deiner ambitionierten Ziele. Zugegeben, hin und wieder habe ich ähnliche Denkansätze bzgl. der Dezentralisierung großer Mining Farmen, die - wie du schon beschrieben hast - sich überwiegend in Regionen besonders günstiger Konditionen ansiedeln. Im worst case entstünden einige Mining Valleys, die weniger weit verstreut sind. Ob die Ansiedlung der Miner vorwiegend an Standorten erfolgt, an denen erneuerbare Energien im Überschuss vorliegen, wage ich aufgrund stark unterschiedlicher Stromkosten leicht zu bezweifeln.

Zu den aufgeführten Zielen ➜ click to read

„Wahrung der Dezentralität, lieber viele kleine - als einen großen Miner”

Alleine aus Sicht der Dezentralisierung ist das natürlich sehr zu begrüßen. Die Frage stellt sich eher nach der Wirtschaftlichkeit bzw. nach den individuellen Möglichkeiten der kleineren Miner. In der Regel überwiegt das Prinzip „Economy of Scale”. Insbesondere bei einer 100 % autarken Betriebsweise wird eine Vielzahl unterschiedlichster Systemkomponenten benötigt, die sowohl CAPEX als auch OPEX in die Höhe treiben.

"Strom aus 100% erneuerbaren Energien, jedoch selbst produziert unabhängig der großen Energiekonzerne” in Verbindung mit „Erforschung weiterer Stromspeichermedien (z.b. Erzeugen von Wasserstoff und Speicherung um über die Wintermonate zu kommen)”

Hier kommt man als „Kleinbetreiber” wohl sehr schnell an die Grenzen des wirtschaftlich Vertretbaren. Zunächst müssten du sicherstellen, dass dein System so groß dimensioniert ist, dass es selbst während des Minings weiterhin überschüssigen Strom produziert, der dafür genutzt werden könnte, um in eine andere Energieform gewandelt zu werden (Power to „X”). In Abhängigkeit des jeweiligen Wirkungsrgrades entstehen energetische Verluste, die beim erforderlichen Wandel („X” to Power) erneut auftreten.

Grundlagen für die Tools ➜ click to read

Als Grundlage für die Rechentools in Bezug auf die solare Strahlung, die je nach Standort stark unterschiedlich ist, möchte ich dir folgende Seite nahe legen:

Global Solar Atlas

Mit Hilfe der geostationären Daten könntest du das Tool interaktiv gestalten und aufzeigen, wie sich die erforderliche PV-Modulfläche in den Regionen unterscheidet. Auch könntest du unterschiedliche Modultypen (monokristallin, polykristallin, etc.) oder Potentiale der Ertragssteigung (stationär, ein-achsig nachgeführt, zwei-achsig nachgeführt) miteinander vergleichen.

Für weitere Impulse deiner Tools, könntest auf der folgenden Seite weitere Ideen generieren. Dort sind einige Tools verlinkt, die Dir vielleicht nützlich sein könnten.

Economics of Bitcoin Mining with Solar Energy | Braiins

Persönliche Einschätzung ➜ click to read

Das wohl große Potential der Dezentralisierung der Miner sehe ich persönlich im Ausbau von sogenannten „Smart Grids”. Ein Smart Grid ist ein Stromnetz, das die Aktionen aller angeschlossenen Nutzer (Erzeuger, Verbraucher und diejenigen, die beides tun) auf intelligente Weise integriert, um eine nachhaltige, wirtschaftliche und sichere Stromversorgung zu gewährleisten. Hierfür kommen sogenannte „Smart Meter” zum Einsatz, die aus einem digitalen Stromzähler und einem Kommunikations-Gateway bestehen. Mit Hilfe des Gateways können die Verbrauchsdaten

  • wann?
  • wie viel?
  • wo?

exakt ermittelt und die Interaktionen im Stromnetz dahingehend optimiert werden. Ein weiteres Feature der Smart Meter ist die Erfassung des Anteils der erneuerbaren Energien, die sich aktuell im Umlauf befinden. Wird beispielsweise zu einem bestimmten Zeitpunkt zu viel Strom aus erneuerbaren Energien produziert - die nicht gespeichert werden kann - ist der Strom zu diesem Zeitpunkt besonders günstig. Smart Meter würden daraufhin besonders energieintensive Geräte einschalten, wodurch der Verbraucher im Umkehrschluss von einem besonders günstigen Strompreis profitiert. Dies könne entsprechend des fluktuierenden Strombedarfs über 24h weiterverfolgt bzw. optimiert werden.

Grüße

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Willkommen im Forum @Peltierchen

Ich habe mir viele deiner Punkte auch schon überlegt und grob überschlagen.

Ein s19 miner verbraucht 3200 watt und liefert einen voraussichtlichen cashflow von ca 800$ (bei 0 Stromkosten). Er benötigt also knapp 80kwh am Tag.

Ein 300wp Solarmodul liefert im Sommer ca 1,1 kWh. Man benötigt also ca 30kwp

Zusätzlich benötigt man einen mindestens 40kwh Akku um den miner 24/7 betreiben zu können.

Diese Zahlen sind nur für die helle Jahreszeit gültig. Ich habe mal gehört, dass im Winter mit ca 10% dieser Solarleistung zu rechnen ist.

Grobe Kostenrechnung:
30kwp Solaranlage ~ 20k €
40kwh Akkuspeicher ~ 15k €
S19 Miner ~13k €

Das sind ca 48k € Investition die 800€/Monat cashflow generieren und das nur ca 6 Monate im Jahr. Leider ist das noch zu teuer da das ROI vorraussichtlich nicht vor Einführung besserer mininghardware Eintritt.

Die Überlegung der warmwassernutzung hatte ich im Forum auch mal angestoßen. Damit könnte man mMn die effizienz durch „doppelte“ stromnutzung im Idealfall um 30% erhöhen.

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Hi,

vielen Dank für die ersten Antworten!

Für mich stand grundsätzlich schon länger fest das die Anlage nach Outdoor umziehen wird. Einen kleinen Container-Anhänger halte ich da für die praktikabelste Lösung. So kann auch gleich ein ordentliches Ventilationskonzept umgesetzt werden.

Den Bereich Photovoltaik möchte ich nach und nach aufrüsten. Das heist die Erstinvestition bezieht sich auf den Container, Innenausbau + Belüftung und Solarmodule wie es der Korpus des Containers hergibt.
Das wären dann 18m² auf dem Dach und 12m² an der Seite. Hierbei werde ich einen Klappmechanismus bauen, so dass man die Module während der Fahrt ordentlich am Container befestigen kann und am Standort wieder den entsprechenden Winkel einstellt.

Ich habe hierzu bereits mit einer Fachfirma gesprochen, die meinen das bei der verfügbaren Fläche mit deren Module 9kWp als Direktbefestigung am Container möglich wären.
Das würde ich so auch bauen und mit entsprechenden Smart-Meter`n die gewonnenen Daten analysieren.
Die Erweiterung soll anschließend mittels kleiner Solar-Inseln erfolgen, die um den Container herum gebaut werden können.

Weiterhin dachte ich mir die Abwärme der Miner im Winter zu nutzen, um die Module auf Temperaturen größer 0 zu halten und damit automatisch frei vom Schnee zu halten.

Noch was zu den Rigs: Ich nutze keine Asics, sondern ausschließlich GPUs. Das mit dem „Bitcoin-Mining“ war etwas unglücklich formuliert, da es sich dann doch eher auf ETH, RVN, Ergo, usw. bezieht.
Der Ertrag liegt aktuell mit 4000W Leistung bei 2200€/Monat ( abzgl. ca. 800€ Stromkosten :frowning:)

Die Anlage mit 9kwp sollte spitze maximal 7,2kW/h liefern. An Sommertagen mit ca. 10 Sonnenstunden ca. 57,6kw/d. Das würde ohne Speicher die Stromkosten im Sommer halbieren. Im Winter kann man von ca. 10% der Solarleistung des Sommers ausgehen (weniger Sonneneinstrahlung, weniger Sonnenstunden). Grob überschlagen würde sich die Gesamtinvestition nach ca. 3 Jahren amortisieren (ohne Speicher gerechnet). Die Speicher sind hingegen noch sehr teuer!

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Wünsche viel Glück und Erfolg bei dem Vorhaben
:smiley:

Bitte halte uns auf dem Laufenden; vielleicht bald mit den ersten Bildern… Ist echt ein interessantes Projekt! :slight_smile:

Klar gerne, ich werde hier regelmäßig Updates hochladen :slight_smile:

Ich habe heute auch schon mit dem Container-Produzenten telefoniert und entsprechende Daten bekommen. Preislich ist da ebenfalls alles sehr transparent! Einen Solarbetrieb hier in der Nähe konnte ich ebenfalls ausfindig machen, der für mein Projekt genügend Module lagernd hat und diese fachmännisch verbauen könnte.

Anschließend muss ich jetzt die Födermöglichkeit klären, da sowas ja auch bezuschusst wird.

In der kommenden Woche habe ich einen termin beim Gewerbeamt.

Bis dahin ist noch Zeit einen Namen für das Projekt zu finden? Habt ihr Lust mir mal ein paar Vorschläge zu nennen?

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Hallo,
habe gerade diesen Beitrag gefunden.
Allerdings muss ich sagen, dass ich ehrlich gesagt nicht ganz so viel davon halte, da ich den punkt mit der fraglichen Dezentralität bezweifle. Auch wenn das netz geographisch auf wenige Länder zentralisiert ist, bedeutet die Dezentralität von Bitcoin, dass es keine zentrale Institution braucht und es damit niemanden gibt, der andere zensieren kann. Dadurch, dass sich Zensur sogar negativ auf die eigenen einnahmen auswirkt, ist es auch kein Problem, wenn ein mining Pool über 50% der mining Geräte verwaltet, da sobald dieser versucht das auszunutzen, wechseln die Teilnehmer den Pool.

Was glaubst du wer das subventioniert?

KfW?!
In erster Linie bin ich IT-Unternehmen im Kleingewerbe, welches seine Energieinfrastruktur um Solartechnik erweitern möchte. Ich muss mir ja sowieso für den Antrag die Meinung eines unabhängigen Energieberaters einholen. Er wird mir dann sagen was förderfähig ist und was nicht. Es gibt auch regionale Unterschiede. Es könnte auch sein, dass sich die jeweilige Komune für den Solar-Ausbau interessiert und ab einem gewissen Einspeisevolumen das Projekt fördert. Es steht noch viel Bürokratie vor mir, aber Fragen kostet ja nix.

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Dezentrale Organisierung von Offgrid, Mining, Energie und Digitalisierung

Kurz
D.O.O.M.E.D

(Kleiner Spaß muss sein):wink:

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maxpower26… sollte mal das Mining verboten werden, dann werde ich es genau so nennen :smiley:

Ich finde es super cool ^^

Coole Idee. Da ich in den technischen Details des Minings nicht drin stecke, haue ich mal die Frage raus, die mir beim Lesen Deiner Projektskizze kam:

Reicht ein Anhänger voller Mininggeräte aus, um Umsatz zu machen?

Bisher habe ich immer verstanden, dass sich die Inhaber von Mininggeräten zu großen Pools zusammenschließen (oder an ihnen beteiligen), um das Mining-Glücksspiel zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Daher dachte ich, dass selbst mit dem leistungsstärksten Mininggeräte allein, kein Blumentopf zu gewinnen wäre.

PS: Mein Namensvorschlag: Energy is Money

Hey Achse,

das Mining im Pool ist natürlich deutlich skalierbarer, wenn auch etwas weniger profitabel. Ich bin auch in einem Pool mit meinen Geräten tätig, weshalb ich genau sagen kann wie hoch der tägliche, wöchentliche oder monatliche Ertrag ±5% sein wird. So lässt sich auch besser rechnen wann sich die Investition wieder amortisiert.

Und um auf die Hauptfrage nochmal einzugehen:
„Reicht ein Anhänger voller Mininggeräte aus, um Umsatz zu machen?“
Auf einen Anhänger, bzw. Container mit 12m² Grundfläche, entsprechenden Belüftungssystem und 1000m² Solarfläche, passen genügend Mining Geräte, um die Investition beim aktuellen Kurs innerhalb von ca. 10 Monaten wieder eingespielt zu haben (ca. 11-12 Monate mit Steuern und allen drum und dran, da kommt es darauf an wie du die AFA ansetzt).

Mir geht es aber in erster Linie nicht darum groß Geld zu verdienen, sondern vielmehr einen anderen Weg des Mining aufzuzeigen und Aufklärungsarbeit hinsichtlich der von Bitcoin zugrunde liegenden Technologie zu fördern.

Für mich ist es das deutlich fairere System als der Euro oder USD (deren Menge im übrigen gerade massiv aufgepumpt wird). Bei so vielen Falschmedien und Unwissenheit muss man ja irgendwo mal anfangen :slight_smile:

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UPDATE:

Hallihallo, auch wenn ich aufgrund gesetzlicher regelungen (EEG) deutlich kleinere Schritte machen muss, so geht es nun ganz langsam voran.

Es gibt einiges zu berichten:
Als erstes zur Technik… Die Mining-Geräte habe ich nun mittels Grow-Zelte in mehrere Cluster aufgebaut. Mit den Maßen 180x120x60cm sind die super kompakt und es lassen sich so Stromverbrauch und Einnahmen deutlich besser skalieren. Der Hauptgrund ist aber die Belüftung der Geräte! So können wir die Zu- und Abluft nun temperaturabhängig steuern und nutzen gerade die dabei entstehende Wärme zur Beheizung eines Betriebsgebäudes.

Weiterhin gibt es einen Namen für die Unternehmung: Blockvolt
Es war wirklich schwer etwas zu finden, was es so noch nicht gibt :smiley:
Die Website hierzu wird demnächst veröffentlicht.
Im Namen integriert habe ich Block aus „Blockchain“, bzw. auch passend zu dem „Container-Block“. Volt ist denke ich selbsterklärend. Alles andere was irgendwie „green, solar oder sun“ beinhaltet, schien vergeben zu sein :frowning:

Weiterhin habe ich die Idee des Containers erstmal hinten anstellen müssen. Es ist tatsächlich nicht ganz so einfach „benachteiligte Agrarflächen“ zu finden, auf denen Solar gebaut werden darf. Aber ich halte daran fest und werde das auch später umsetzen. Aktuell beziehe ich eine größere Halle, auf der die PV-Module installiert werden dürfen. Statiker, Elektriker und Sachsen-Netze sind nun dran, mir mitzuteilen was dort aktuell möglich ist. Ich denke für die spätere Container-Planung ist das ein gutes Fundament an Wissen! Gerade das Thema „EEG-Umlage“ habe ich enorm unterschätzt und zweifel neben der Finanzpolitik nun auch an der Energiepolitik. Warum beispielsweise muss ich den von mir selbst erzeugten und verbrauchten Strom zusätzlich versteuern?! WTF?! Macht mir der Staat dafür den Himmel von Wolken frei?

So viel dazu… es geht voran und ich halte euch auf dem Laufenden!

PS: Wer mal Bock auf eine richtig richtig gute Doku zum Bitcoin sehen möchte, sollte in der Arte Bibliothek nach „mysterium-satoshi-bitcoin-wie-alles-begann“ suchen :slight_smile:

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