Länger ist besser. Der Mythos mit den Sonderzeichen hält sich wacker.
Mein Pferd kackt goldene Augäpfel in Pakistan
(3 Sesviginbillionen Jahre zum Knacken mit einem normalen PC)
ist wesentlich sicherer als
87@66h$X6r
(5 Jahre zum Knacken mit einem normalen PC)
Den Namen von deinem Hund würde ich wirklich nicht nehmen, aber ein einfaches Wort reicht schon aus. In erster Linie solltest du verhindern, dass jemand deine Seedphrase bekommt.
Es sollte sehr schnell auffallen, wenn der Seed entwendet wurde, so dass du schnell Maßnahmen ergreifen kannst, die Funds zu sichern. Insofern würde ich dort Sicherheit für Komfort abgeben. „Entenfurz27“ wäre eine fantastische Passphrase
Dazu natürlich ein paar Sats auf der Wallet ohne Passphrase, zur Ablenkung. Dann ist es eher unwahrscheinlich, dass ein Angreifer überhaupt weitersucht.
In diesem Fall wäre wohl eine Coldcard Q (wegen QWERTY-Tastatur) oder ein Trezor (Eingabe der Passphrase am Rechner) oder ein Ledger (einmalige Eingabe durch Verknüpfen der Passphrase mit einem gesonderten PIN) zu empfehlen. Einen langen Satz an einer Bitbox oder ähnlichem Gerät einzugeben…da vergeht einem die Lust und die Bequemlichkeit schlägt zu.
Du könntest doch’n bisschen BTC auf die „Grund-Wallet“ mit den 24 Wörtern packen und die zugehörige Adresse dann in Deinem Handy abspeichern. Dann könntest Du jederzeit überprüfen, ob sich auf der „Grund-Wallet“ irgendwas getan hat, würdest es also nicht erst nach Monaten bemerken.
Ich bin ja am überlegen ob ich nicht eine gezielt einfache Passphrase verwenden sollte.
Ich denke da z.B. an die 24 Anfangsbuchstaben meiner Wörter.
Klar ist das nicht sicher aber evtl. minimal sicherer.
Dafür würde ich dann kein gesondertes BackUp der Passphrase erstellen. Kann ja von den Seeds abgeleitet werden.