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Wollte mal nach Erfahrungen fragen, ob jemand über Weihnachten erfolgreiches Orange-Pilling betrieben hat.
Ich habe es tatsächlich geschafft meinen Vater zu Bitcoin zu bringen. Hier ist wie.
Zum Hintergrund: Boomer im Ruhestand
Seine Frage war: Wie investieren junge Leute? Ich habe erst angefangen zu erläutern, warum man überhaupt Geld anlegt, hierzu fing ich an das Konzept von Geld mit Zeit und Energie zu erklären. Dann as Fiat-Problem als Notwendigkeit zum Investieren von Währungen.
Dann ging ich auf die üblichen Finanzprodukte ein, Bitcoin habe ich aber bewusst nicht angesprochen und mir für den Schluss aufgehoben. Dann war es so weit. Endlich kam ich auf Bitcoin zu sprechen und habe die Gold-Metapher benutzt und bin auf die Eigenschaften eingegangen (überprüfbare Knappheit, Zensur-Resistenz, Neutralität, kein CEO). Das waren alles verständliche Punkte für meinen Boomer-Vater, der bereits Gold hält. WIr haben noch am nächsten Tag ein Konto erstellt und einen Sparplan eingerichtet.
Lessons Learned: nicht Leute überzeugen wollen, sondern warten auf den richtigen Moment. Dann erst vom Allgemeinen kommen und herausstellen, welches Problem gelöst wird. Bitcoin bewusst erst am Ende einschleusen in das Gespräch, nicht schon damit anfangen. Erstmal ETFs, Aktien, Staatsanleihen, Gold etc.
Ich habe das Thema nie angesprochen. Bewust gewartet bis man gefragt wird. Was ich bei ihm gemerkt habe ist, dass Russland ihm Angst bereitet. Daher war gerade die Zensur-Resistenz ein Thema, was ich ausgeschmückt habe. Und zudem bin ich beim Gold auf die Fort-Knox Problematik und das nicht überprüfbare Angebot eingegangen.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?