Onsite Veranstaltung München - Lightning Sats gegen Bargeld

Hallo Kollegas, ich habe mir gedacht um LN mal unters Volk zu bringen könnten wir eine „Präsenzveranstaltung“ machen (ich in München). Da können Leute kommen und gegen Bares (20, 50, 100 EUR) Lightning sats auf ihre App Wallets bekommen.
Natürlich alles seriös und ge-monitored damit niemand betrogen wird!

Was haltet Ihr davon? Hat jemand Lust beim Orga mitzumachen? Oder gibt’s sowas schon?

Gruß,
RayEsko

Wenn das die BaFin mitbekommt :woozy_face:

Ist ein erhebliches Risiko für denjenigen, der mit KYC die Bitcoins gekauft hat.

Warum nicht?

Gibt es nicht Schwellenwerte, unter denen das problemlos und absolut gesetzeskonform wäre?

Wenn ich in München wohnen würde, dann würde ich ein paar non-kyc Sats kaufen :heart_eyes:

Soweit ich weiß nicht. Aber in der Tat, wenn du deine kleine Satoshi Party machst, da wird keine BaFin kommen. Aber grundsätzlich ist das nicht erlaubt, sofern es nicht „privat“ ist. Und diese Grenze zw. privat „ich schenke ein paar Freunden ein paar Sats bzw. die kaufen“ und gewerblich ist halt blurry.

bin kein Jurist, aber von der Satoshi Party finde ich geht realistisch keine Gefahr aus. Man sollte halt in kleinen Beträgen bleiben und sich über die Risiken im Klaren sein.

Jurist hier.
Bitcoin sind Kryptowerte und gelten als Finanzinstrumente im Sinne des § 1 Abs. 11 Kreditwesengesetz (KWG).
Fast alles was mit Finanzinstrumenten zu tun hat fällt entweder unter Bankgeschäfte (§ 1 Abs. 1 KWG) oder unter Finanzdienstleistungen (§ 1 Abs. 1a KWG) und ist damit erlaubnispflichtig nach § 32 KWG („Banklizenz“).

Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn dies nicht gewerbsmäßig oder nicht in einem Umfang betreiben wird, der einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert.

Andernfalls würde es sich rglm. um verbotene Eigengeschäfte oder Finanzkommissionsgeschäfte handeln. Das gleiche Problem stellt sich schon mit den Bitcoin ATMs in Deutschland :confused:

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Danke Euch.
Ich sehe kein Problem mit der BaFin. Gewinn macht keiner, gewerbsmäßig höchstens der Wirt des Veranstaltungsraumes und dann beschränken wir halt den max. Betrag pro Wallet auf zB 300 EUR.
Die Frage ist halt auch ob überhaupt jemand kommen würde.

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Wir machen das mit Lightning. Mit einem Custodian Wallet dürfte nix traceable sein.