OBJEKTIV : Fiatwährung aus statistischer Sicht; was für Beträge sind für Euch viel !?

:information_source: Diese Kategorie ist für Themen, die nichts mit Bitcoin zu tun haben, also komplett „Off-Topic“ sind. Nutze ansonsten die Kategorie Diskussionen.

*Bitte nicht als Prahlerrei betrachten, ich denke die meisten, die hier unterwegs sind, sind relativ gleich einstellt. Deshalb nochmal hier im Text, eine objektive Sicht für Geldwerte, in Euro.

Ich erlebe immer wieder, dass ich mich an das verschieben von größeren Summen immer mehr gewöhnt habe. [Hat bestimmt auch den Hintergrund, dass große Rechnungen für Reparaturen am Haus, oder Käufe von Immobilien bei mir eine Rolle gespielt haben].

Aber klassisch, was bekommt man noch für 100€.

Mein Bruder, der ne Menge FIAT geerbt hat stellt sich um 500€ an. (By the way, er verdient wesentlich mehr als ich im Beruf). Bei mir sind es mit meinem Mindset(der letzten 6 Jahre), als NORMALVERDIENER 5.000€ die mich ärgern würden. Ich denke es liegt daran, wie man sich mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Der Kopf ist so mächtig. Er hat beim Thema Geld mehr ANGST, ich akzeptiere und plane Verluste mit ein.

Wie geht´s Euch mit eurem Umfeld !?

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Naja was bedeutet, er stellt sich wegen 500€ an? Hat er die 500€ in bar verloren, oder redest du von einem Buchwertverlust von 500€? Oder ist etwas kaputt gegangen für 500€?

Ich für mich versuche bei egal welchem Betrag, immer positiv zu denken. Das Geld ist sowieso weg, ob ich mich jetzt darüber aufrege oder nicht. Gibt es einen Lern-Effekt bei der Sache, dann nehme ich diesen gerne an, gibt es keinen ist es auch ok und noch weniger Grund für mich, mich selber mental fertig zu machen. Es würde nichts an der Sache ändern.

Ich habe schon öfters mehrere tausend Euro verloren/falsch ausgegeben, aber inzwischen denke ich wirklich so, wie oben beschrieben :wink:

Btw, für mich kommt es immer darauf an, ob ich es hätte vermeiden können, oder nicht.

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..sagen wir mal so. Wir hatten was besprochen, auf einmal kramt er was hervor und wollte es als Ausgleich für einen Gegenstand rechnen. Ich denke ne Menge Leute hätten aus einem UNGERECHTIGKEITSEMPFINDEN ein Fass aufgemacht. Erst habe ich mich über seine Gier geärget, es dann aber relativ schnell als seinen unsicheren Charakter im Thema Geld auf sich beruhen lassen. Mir ist das familiere Verhältnis zu den KIndern dann doch wichtiger gewesen.

Ich würde vermuten, dass dein Mindset auch noch nicht an das volle Potenzial angekommen ist.
Wenn du deinem Bruder 500€ schuldest, dann ist es egal, wie viel dein Bruder geerbt, verdient oder gewonnen hat.

Wenn dein Bruder im Lotto gewinnt, ist es auch der Gewinn deines Bruders.
Ob er dir dann was gibt & wie viel, ist seine alleinige Entscheidung.

Eventuell hat dein Bruder Schulden, von denen du nichts weißt? Teure Frau? Teure Geliebte?
Gibt alles :slight_smile:

grundsätzlich wachsen mit dem Einkommen die Ansprüche und Selbstverständlichkeiten.
Darauf folgt auch, dass der, der ein höheres Einkommen hat,nicht zwangsläufig mehr hat.

Und das ist das, was du indirekt aufzeigst.

Ich bin im Umgang mit Geld eigenartig zwiegespalten. Einerseits bin ich große Summen inzwischen gewöhnt und betrachte sie mit kaltem Abstand. Andererseits betrachte ich im Alltag die Münzen und Scheine in meiner Tasche (also vergleichsweise winzige Beträge) noch mit den gleichen Augen wie mit 18 Jahren oder fast noch wie es als Jugendlicher war. Ich bücke mich für 2 Cent auf der Straße, während zuhause am Bildschirm eine ganz andere Werteskala vorherrscht. Das Widersprüchliche am Menschen. Allerdings verhindert sowas, daß man im Alltag verschwenderisch wird: Ich leiste mir zwar etwas öfter mal mehr, jedoch jedesmal erst nach einer bewussten Überwindung.

Das Umfeld erlebe ich ähnlich wie Sie. Kein Wunder, denn Ihr Bruder steht ja bloß als einer da von mindestens 90% der BRD-Menschen. Und diese Angst oder zivile Feigheit und Dummheit und vorzeitige Vergreistheit (und die sich häufig hieraus ergebende trottelige Untertänigkeit gegenüber der Obrigkeit, selbst wenn diese aus Idioten und/oder Verbrechern besteht) herrscht da ja nicht nur in finanziellen, sondern leider auch noch in viel elementareren Fragen.

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Um Gottes Willen, habe ich wahrscheinlich missverständlich ausgedrückt, nee wir schulden uns Gegenseitig nichts. Es war aus dem Erbe ausgemacht, Gegenstand X wird verrechnet. Dann kommt er um die Ecke, da wäre ja was mehr Wert geworden…blabla..egal, HAKEN dran.

Ohje, kann dir nur aus eigener Erfahrung sagen, dass bei mir selbst Familienzweige auseinander gegangen sind, weil es Streit mit dem Erbe gab …

Solange es kleine Beträge sind, würde ich da auch eher nachgeben.

..das klingt nach einem weisen Menschen/der Einstellung. Ich gebe direkt zu, nach dem Geld auf der Straße bücke ich mich nicht und auch nicht nach Flaschen. Da bin ich der Meinung, können andere besser gebrauchen als ich. Ich mache es im Alltag eher so, wenn ein Atrikel im Supermarkt teurer geworden ist, kaufe ich ihn nur im Angebot, oder die Alternative. Kommen größere Summen zusammen, wird eine andere Ausgabe in einen anderen Zeitraum/Monat geschoben.

…beim Frisör, im Restaurant bin ich meistens spendabeler, da gebe ich gerne 15-20% Trinkgeld, da die Branche gut unterbezahlt ist, wenn man da angestellt ist ! Da muss man bei mir schon ganz unangenehm auffallen, wenn ich weniger gebe.

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Ich versuche es mir abzugewöhnen, aber wenn ich eine Packung Bio Paprika für 4€ kaufe und dann merke, dass eine davon verschimmelt ist, könnte ich mich den ganzen Tag darüber ärgern, dass ich 2€ rausgeworfen habe :sweat_smile:

Ich glaube es geht vielen so, wahrscheinlich auch einigen Bitcoinern oder Millionären, dass man fast ein zwanghaftes Verlangen hat, keinen einzigen Euro zu verschenken.

Beim Erbe spielen auch viele Faktoren eine Rolle, vor allem Gerechtigkeit. Vielleicht fand er die Verteilung innerlich so ungerecht, dass er irgendeinen Ausgleich gebraucht hat um es für sich akzeptieren zu können.

Kenne welche die haben 50/50 geerbt, aber weil einer sich mehr um den verstorbenen gekümmert hat, fand er das so ungerecht, dass sie seitdem kein Wort mehr miteinander sprechen, obwohl beide mehr als genug Geld hätten.

könte von mir stammen.

Den letzten Teil hättest du aber besser für dich behalten. Denk dran, du bist Teil des Systems, bist in und durch das System geworden, somit fällt deine Kritik in vollem Umfang und in allen Details auf dich selbst zurück!

..da war auch ich der, der zu besseren Zeiten mehr vor Ort war, ich wohnte aber auch näher dran. War nie Thema, war selbstverständlich, da wir beide so erzogen wurden. Die letzten 4 Wochen, wo es immer schlimmer wurde, haben wir uns gut organisiert, da gibt es gegenseitig keine Vorwürfe !

Nun meine Sicht:

Ich hatte mehr Verbindlichkeiten und dementsprechend Unterhaltskosten zu begleichen(älteres Wohnhaus), wobei er von einem 6 stelligen Geldbetrag(einen mittleren fünfstelligen Betrag dazu hat er von uns als Erbausgleich erhalten, da das Ungleichgewicht des Erbes so groß war).

Pacht für Flurstücke und Mieteinnahmen aus einer Wohnung, nahtlos profitieren konnte. Alles ok, so haben wir uns geeinigt. Liegt ja an mir, was ich aus dem Objekt mache.

Wenig. Ich habe diese Parteien-Riege niemals in meinem Leben gewählt, die dieses Land zugrunde gerichtet hat. Nicht erst nach 2009 nicht oder nach 2015 nicht oder nach 2020 nicht, sondern niemals. Und sowohl privat als auch politisch habe ich mich in meinem Leben immerhin weitaus mehr mit diesem verotteten, BRD-linksgrünen Shitbürgertum, dieser verheuchelten wohlstandsverwahrlosten Ausbrut der Alt68er, angelegt, als es die meisten von sich behaupten können.

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gilt nicht, ist nichts mit Hände in Unschuld waschen :rofl::rofl::rofl:

Du bist, wie ich schon geschrieben habe Teil der Kohorte, und damit des Systems, egal ob du die deiner Ansicht nach verantwortlichen gewählt hast oder nicht, abgesehen davon, dass du da nichts beweisen kannst.

Du hast, seit du eigenverantwortlich agieren kannst, mitgespielt. Hast finanziert (Steuer und Konsum, …), hast gemolken (durch Subventionen, Vergünstigungen, Nutzung der Infrastruktur, Konsum, …).

Du kommst dem System nicht aus :rofl::rofl::rofl::rofl::rofl: und auch nicht der Mitverantwortung.

Mal einfach einen Schritt weiterdenken, dann kommst ganz automatisch drauf.

Nun, vermitteln Sie diese nivellierende Einstellung mal ehemaligen Systemgegnern aus der DDR. Daß es egal sei, ob man in der politischen Opposition oder finanzierter Stasi-Scherge oder irgendwas dazwischen war, weil man ja nur ”Teil der Kohorte, und damit des Systems” gewesen sei. Was für eine schnöde, ungerechte Nivellierung. Nein, es macht auch in der BRD, wie überall, einen Höllenunterschied, wie man sich verhält und verhalten hat. Ob man z. B. bei den finanzierten Antifa-Schlägertrupps dabei ist oder ob man von denen wegen seiner Haltung terrorisiert und zusammengeschlagen wird - oder ob man sich einfach bequem aus allem raushält.

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nun, wie siehts du das, gehen wir ein paar Jahre weiter zuruck. Ein weiter Bogen, vielleicht für manchen schmerzhaft.

Da waren ein paar Millionen Männer verpflichtet, in den Krieg zu ziehen, haben meist ihr Bestes gegeben, viele auch ihr Leben,
sie waren einfach zu dieser Zeit da und glaubten, waren sich sogar sicher, richtig und ehrenhaft zu handeln.

Ein paar Jahre später wurden sie pauschal zu Verbrechern erklärt.
Ind sie earen bei Weiten nicht alles Nazis.

Dann gab es neben der Wehrmacht verschiedene Organisationen SA, SS, Gestapo, da sind sich viele sicher, dass da zumeist ein gewisses Verständnis da war.

Da gab es die ganz normale Polizei, in verschiedenster Formation, verschiedensten Einsatzgebieten, auch ganz einfache Dorf- und Verkehrspolizei.
Siehst du die nicht als Teil des Systems?
Waren meist sogar ehrenhaft.

Aber, eines Tages wurden sie der SS eingegliedert, und nun, obwohl sich für sie nichts geändert hat, waren sie Verbrecher.

Nein, ich behaupte nicht, dass in deinem Fall die Menschen , wie viele andere, einfach(?) die DDR hätten verlassen sollen, ging in der Masse nicht - und dennoch taten es viele, viele andere haben sich einfach mit dem System arrangiert, so wie im Westen und das auch heute noch.

Sind sie nicht auch Teil des Systems?
Freiwillig oder nicht? Bewusst oder nicht?
Ob du jetzt aus eigener Sicht, persönlichen Umstanden etwas andern kannst oder nicht!

Du bist und bleibst Teil des System.

Nur, im Unterschied zur den Zeiten DDR kannst du heute etwas unternehmen.

Und seltsamerweise sehnen sich viele nach DDR 2.0 - insbesondere die, die - so wie du erklartermassen - dieses System absurt, so korrupt, so kriminell sehen - im Wissen darum, dass die DDR 1.0 genau das darstellte.