Damit würde er nichts für das Netzwerk tun. Er würde lediglich indirekt Kaufkraft an Teilnehmer des Netzwerkes übertragen. Warum sollte er das tun?
Das ist offensichtlich kein Rezept. Der angezielte Vergleich hinkt. Aber ja, wenn die Zentralbanken Kohle verbrennen würden (also zirkulierendes Geld aus dem Umlauf nehmen), dann wäre es ja auch ein Kaufkraftgeschenk an alle.
a) Technisch stimme ich zu, ja, da wird der verfügbare Bestand verknappt, wenn dieses Sats nie wieder ausgegeben werden (können).
Aber wird das tatsächlich eingepreist? Steigt die Kaufkraft aller anderen deswegen?
Hiesse ja, „ / < 21 MBTC“ statt „ / 21 MBTC“. Vom Satoshi-Stack und all den verlorenen Keys auf Müllhalden etc wird ja davon ausgegangen, dass nur noch etwa 16 bis 17 MBTC verfügbar sind.
b) Wieso hat Satoshi seinen Stack nicht nachweislich an Adressen gesendet, wo es technisch unmöglich ist, sie wieder wegzuschicken, so wie diese Adresse: 1BitcoinEaterAddressDontSendf59kuE
Wenn ich richtig informiert bin, besteht die theoretische Möglichkeit das jemand Satoshis Stack wieder in Umlauf bringen könnte.
Ich finde das ist durchaus nachvollziehbar. Wenn ich beispielsweise kurz vor dem sterben bin, und ich weiß, dass ich meine Satoshi nicht mehr ausgeben werden aber auch keinen habe, dem ich sie überlassen kann, würde es für mich Sinn machen, sie an Satoshi zu schicken als eine Art Ritual. Es ist ein Danke sagen an die Community. Eine direkte Spende an jeden einzelnen.
Wenn ich mich nicht irre, hatte Roman Michael Saylor in einem Interview darauf mal angesprochen, und ich glaube, er meinte, dass er sich das vorstellen kann seine Bitcoin nicht zu vererben.
Niemand wird jetzt mehr für ein Bitcoin zahlen weil er von dieser Reduzierung des Bitcoin Bestand erfahren hat. Aber in der Summe wirkt sich das definitiv aus. Wie man anhand der Altcoins sehen kann macht es einen großen Unterschied ob es von einer Kryptowährung 10 Mio. oder 10 Mrd. Coins gibt.
Darüber kann es nur Spekulationen geben. Man kann aus der jetzigen Situation für Satoshis Coins positive und negative Konsequenzen konstruieren. Es ist negativ, dass keine absolute Gewissheit darüber herrscht, dass niemand diese Coins jemals wieder bewegen kann. Positiv ist es, weil die ersten erfolgreichen Angriffe mit Quantencomputer vermutlich diese alten, verlorenen Coins betreffen werden. Aber niemand kann sagen, ob das einfach Zufall ist oder ob selbst das von Satoshi in weiser Voraussicht geplant war.
Saylor hat das mal gesagt (weiss nicht mehr wo). Er hat keine Kinder, m.W. nicht verheiratet. Er will seine Bitcoin zu Gunsten aller, und wie auch schon Satoshi, dem Netzwerk „spenden“. Ich denke dies betrifft sein 17 kBTC. Ich weiss nicht ob und wie grosse sein Anteil an der Firma Strategy mit gemeint ist.
Hat er nicht gesagt, dass er seine Coins nicht vererben wird? Ob er dies dann wirklich macht oder nicht, ist ja auch egal. Aber aktuell hast du eine komische Art. Immer nur fordern….
Wenn jmd. so dankbar über Bitcoin ist & möchte eine Spende ans Netzwerk zurückgeben, die ALLEN nützt, dann ist dies die perfekte Möglichkeit. & Eventuell kommt Satoshi Nakamoto zurück & kann sich über die kleine Spende freuen.
Ob du es glaubst oder nicht. Es gibt Menschen die empfinden freude daran, wenn die Geld verbrennen …
Das war ein Scherz! Ich habe doch aufgezeigt, dass ich es für absurd halte, Werte in dieser Form zu vernichten und dass ich die Logik dahinter nicht verstehe.
Dann kam von anderen die Schönrede, dass das ja gut für’s Netzwerk bzw. die anderen Nutzer sei.
Und daruf hin habe ich mir den größten Stack ausgesucht und seine Vernichtung zu fordern, um zu verdeutlichen, wie bescheuert so etwas ist.
Ich steigere das noch: Man könnte ja alle außer meinen Bitcoin an die Adresse von Satoshi schicken. Dann wären meine 0,x Coins unendlich viel wert!?!?
Nein, es ist offensichtlich, dass es ein System ist, das ein gewisses Gleichgewicht braucht, um den Wert zu maximieren. Der Wert steigt durch Verknappung nur, wenn eine ausreichende Adoption vorhanden ist, die den Coin relevant macht und Nachfrage erzeugt.
Wir sind von solchen Systemen umgeben. Auch unser Körper ist so. Nur weil Nahrung und Wasser gut für uns ist, heißt das nicht, dass Unmengen davon auch gut sind. Übertreibungen zerstören stabile Prozesse und führen zum Chaos.
Naja, eigentlich auch nicht. Dann wäre Nakamoto noch am Leben oder jemand anderes hätte halt Zugang zu dieser Adresse. Ein wirkliches Problem würde dadurch aber nicht entstehen. Es wäre nur eine Sensation für die Medien, käme vermutlich sogar in den Altmedien vor und würde wohl den BTC-Kurs für einige Zeit schütteln.
Es kann eine ganz einfache Motivation sein. Diese 2,5 Bitcoin im derzeitigen Wert von ~170.000$ waren eine Spende an das Bitcoin-Netzwerk von irgendeinem ziemlich vermögenden Bitcoin-Fan. Verbunden hat er diese Spende mit der Symbolik einer Transaktion an Nakamotos Adresse, vermutlich in Verehrung/Anerkennung seiner Person.
Auch schön wäre eine Spende von 0.021 an Adressen mit z.B. Beträgen zwischen 0.021 und 0.21 (beliebige Werte) Bitcoin die regelmässig stacken. Von Wal zu Pleb.
es gibt keinen Beleg dafür, dass Satoshi tot ist.
Es gibt keinen Beleg dafür, dass niemand die Daten geerbt hat, wie auch immer, der beerbte einfach Sperrfristen einhalten muss oder noch gar nichts von seinem Problem weiss.
Dass die alten Satoshi Wallets irgendwann aktiv werden, ist tatsächlich mein einziger Bammel bei Bitcoin. Wäre dann schon etwas doof, wenn man weiß, dass eine Entität ~5% aller BTCs besitzt.
Viele gehen einfach davon aus, dass diese Adressen nie wieder aktiv sein werden. In Echt können wir das nicht wissen.
Und wenn ich meine Bitcoin sicher burnen wollen würde, würde ich sie an eine Burn Adresse schicken. Oder sie für 1000 Jahre locken.
Ich kann dich beruhigen. In der Corona-Zeit wurde die globale Geldmenge um mehr als 30% erhöht und wir leben immer noch. ~5% Entwertung ist in der Fiat-Welt schon fast ein jährliches Ritual. Das wird vielleicht eine kleine Marktreaktion auslösen aber ähnlich wie bei den Fiat Debasements wird eine solche Entwertung nach einem Jahr schon wieder vergessen sein.
man darf die nicht zu vernachlässigende Menge der vermutlich und gesichert verlorenen btc nicht ignorieren. Die beeinflussen den Wert auch nicht.
Und die angeblich ubd tatsächlich noch vorhandenen, nie bewegten auch nicht.
Darum gehts mir nicht. 5% „Inflation“ wäre langfristig tatsächlich egal
Es geht um den psychologischen Effekt, dass eine Entität - der Erfinder - ~5% der Gesamtmenge des globalen Geldes besitzt. Oder was auch immer Bitcoin für eine Funktion oder Ansehen hat in Zukunft.
Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass eine Person diese Menge an Bitcoin bekommt. Es ist wahrscheinlicher, dass durch ein Quantencomputer die Wallet geknackt wird, und der Wert dann dem Unternehmen und somit tausenden von Share Holdern gehört oder vom Staat entnommen wird und dann wie in den USA als beispielsweise Stärkung der Landeswährung verwendet wird.