Dieses Begleitthema zu https://www.blocktrainer.de/blog/bitcoin-entkoppelt-sich-vom-4-jahres-zyklus-was-jetzt-kommt-ist-groesser wurde automatisch erstellt. Antworten auf dieses Thema werden unter dem Beitrag auf der Webseite eingeblendet.
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Soweit ich weiß, besteht der Großteil der ETF-Investoren (noch) aus Privatinvestoren, die sich nicht an Selbstverwahrung heran trauen. Sie sind neu im Markt. Wenn Bitcoin größer 30% korrigiert werden viele davon zu „Weak-Hands“. Eine Kaskade nach unten startet und wir werden einen deftigen Bärenmarkt erleben - wie immer. Ob das Teil des nächsten 4-Jahreszyklus wird kann ich nicht sagen.
So oder so ist klar: Man sollte sich nicht darauf verlassen dass das eine oder andere Szenario eintritt. Bitcoin halten und NICHT verkaufen um Markttiming zu betreiben. Dies kann mal gut gehen, wird aber dann irgendwann mal scheitern. Man muss natürlich etwaige Korrekturen oder sogar Bärenmärkte überstehen. Das geht meiner Meinung nach nur, wenn man Bitcoin nicht nur als ein Investmentinstrument sieht sondern wirklich eine tiefe Überzeugung hat.
Mir gefällt die physikalische Analogie, dass es sich um einen Phasenübergang handelt. Metall wird beim Erhitzen nicht nur heißer, sondern verändert ab einem gewissen Punkt seine Eigenschaften als Festkörper und wird flüssig. Erhitzt man Materie immer weiter, wird sie irgendwann gasförmig. Der gasförmige Zustand kann beim weiteren Erhitzen dann auch zum Plasma werden, das wiederum neue Eigenschaften aufweist. Obwohl man eigentlich nichts anderes tut als die Temperatur zu erhöhen. Umgekehrt können einige Stoffe bei extremen Minustemperaturen beispielsweise supraleitend werden.
Für den Beobachter ist das Schöne an diesem Phänomen die Überraschung. Erhitzt man Metall von 20 Grad auf 100 Grad und dann auf 500 Grad, scheint sich außer der steigenden Temperatur nichts zu ändern. Wüsste man es nicht besser, könnte man meinen, dass sich diese Entwicklung so fortsetzt. Ohne Kenntnisse der Atomphysik könnte man meinen, dass ein Plasma einfach immer heißer wird wenn man es erhitzt. Dann kommt die Überraschung, wenn ab gewissen Temperaturen die Kernfusion von Atomkernen einsetzt und es zu einem überraschenden Energieausbruch kommt.
Das ist alles logisch und trivial, wenn man es durch Erfahrung und Wissen bereits weiß. Steht man jedoch noch vor dieser Erfahrung, sind Überraschungen vorprogrammiert. Mit Bitcoin wird es also so schnell nicht langweilig.
Ich gehe davon aus, dass der 4-Jahres-Zyklus tot ist, glaube es aber erst, wenn ich es sehe
Das heisst es in jeden Zyklus.
Ich bin der Meinung, dass der Bärenmarkt immernoch geben wird. Trotz Institutionellem Einfluss. Ein drawdown von -70% vom ATH zu ATL nicht, aber -50% kann ich mir dennoch vorstellen. Beispiel (Achtung, Spekulation), Bitcoin steigt bis auf 180k$, alles in Euphorie und übersättigt, Verkaufsdruck wird höher als Kaufsdruck und könnte bis zu 90k$ fallen als ATL vom Zyklus.
Aber wer weiss. Jeder Zyklus war immer anders. Andere Faktoren, andere Teilnehmer. Heisst aber nicht, dass durch das nie mehr ein Rücksetzer geben wird.
Frühestens bei einer Wirtschaftlichen Krise wo viel Unsicherheit herrscht, rennen auch Institutionen möglicherweise aus den Bitcoin ETFs, folgend die Retailer etc. bis die Ernüchterung kommt.
Ich glaube immernoch an dieser „psychology Market Cycle“ Grafik: