Auf Kraken kann ich was das angeht ja scheinbar nicht setzen (klang zumindest bei den meisten so).
Meine Hoffnung (sehr gering) liegt also einzig und allein in der Betrugsdezanat…
Ich danke dir!
Auf Kraken kann ich was das angeht ja scheinbar nicht setzen (klang zumindest bei den meisten so).
Meine Hoffnung (sehr gering) liegt also einzig und allein in der Betrugsdezanat…
Ich danke dir!
Aus der Sicht von Kraken war es dein Versäumnis (doofe Situation und kann in einem bestimmten Umfang jeden treffen).
Vielen Dank für die Mühe.
Wenn die Polizei und Kraken die Spur entsprechend genau so verfolgen sollte es doch möglich sein, den Täter und die gestohlenen BTC zurückzuholen, oder nicht?
Ich kenne mich was das angeht ehrlich gesagt unzureichend aus.
Ich bin für jede qualifizierte Meinung sehr dankbar!
Je nachdem wie sorgfältig der:die Täter:in vorgegangen ist, nein.
Schreib das Geld gedanklich ab, auch wenn es weh tut.
Die Möglichkeit, dass die Person(en gruppe) einen Fehler macht - beispielsweise das Geld an eine Exchange Adresse mit KYC schickt und diese abhebt - existiert, aber ist eben sehr gering.
Über BTC bzw. die UTXOs kannst Du eben nur mit den entsprechenden Schlüsseln verfügen. Wie sollte die Polizei die zurückholen?
Basti hat ja geschrieben, dass die BTC nun (vermutlich) auf einer Börse liegen.
Könnte man dann nicht weiter agieren?
Kann man nur Kontakt zu der Adresse aufnehmen in diesem Sinne, wenn es von der Börse ausgezahlt wird?
Ich meine, man kann ja transparent nachverfolgen, auf welchem Account bei welcher Börse genau meine BTC jetzt liegen, oder nicht?
Die Frage ist auf welcher? Lässt sich die Adresse einer konkreten Börse zuordnen? Wen es eine DEX ist, dann brauchst Du kein KYC und die Adresse kann auch nicht geblacklisted werden.
Also, nur, weil die Funds auf Adresse geschickt worden sind, die mutmaßlich zu einer Exchange gehören, so heißt dies noch nicht, dass Du die Funds wiedersiehst.
Aber ja, eine klassische Exchange könnte die Funds gegebenfalls ‚freezen‘ und - sofern ein KYC Prozess stattgefunden hat - die Identität der Person preisgeben.
Hängt eben von der Art der Börse ab.
Zur Börse, aber eben nur, wenn es sich um eine „klassische“ Börse handelt.
Naja, auf welcher Adresse, aber Du müsstest noch herausfinden, ob diese Adresse eine konkreten Exchange zugeordnet werden kann. Zu manchen Adressen sind die entsprechenden Exchanges bekannt. Häufig aber auch nicht.
Das macht Sinn aber Kraken wird nichts mehr machen koennen, wenn es ausgezahlt ist. Ggfls haben sie eine IP Adresse, wenn der Taeter nicht dumm ist dann nutzt diese aber auch nichts. Irgendwo musst du bei Kraken doch alle Transaktionen einsehen kannst um zu sehen zu welcher BTC Adress 1…, 3… oder bc1… die bitcoin gingen.
Hi Fabi,
erstmal mein Beileid zum Verlust. Alle Daumen sind gedrückt.
Ein Tipp von mir: Es gibt Hardwaredongel, die sowas unterbinden.
Ich habe z.B. einen YUBICO Key, den habe ich bei Kraken als 2FA für Auszahlungen eingerichtet.
Zum Login also die App als 2FA und für Auszahlungen den Key. Damit muss ich bei einer Auszahlung den Key direkt mit dem Finger aktivieren und das kann kein Trojaner.
Und Danke an alle, die sich hier Mühe geben, auch ich werde mich nun mit verschlüsselten Mails beschäftigen.
Gruß Klaus
Hallo Coini,
die Adresse geht mit bc1 los.
Hallo Klaus,
sickenden Dank, auch für den Tipp.
Ist der Prozess aufwendig diesen Key bei Kraken zu hinterlegen? Man bestellt sich so einen ja zusätzlich.
Im besten Fall bestellst du dir zwei Keys.
Hi Fabi,
nein, der Aufwand bei Kraken ist niedrig. Bei anderen Seiten kann es durchaus schwieriger sein.
Bei meinem Mailanbieter musste man sich richtig einlesen. Geht aber auch.
Wenn du den Key am Handy verwenden willst, achte darauf, dass der Key NFC oder Bluetooth unterstützt.
Als erstes Indiz ob die bc1 Adresse schon nachverfolgbare Transaktionen zu Boersen hat kannst du mal den Privatsphaereindex fuer diese Adresse anschauen, je kleiner der ist desto wahrscheinlicher kann der Betrueger beim auscashen bei Boersen festgestellt werden. Damit gehst du dann zur Polizei. Wenn der Index hoch ist dann schau mal einmal im Monat rein, oft sinkt er im Laufe der Zeit, wenn der Betrueger mehr und mehr Transaktionen macht. Wenn du mir die komplette bc1 Adresse schickst kann ich mal reinschauen ob ich Spuren finde.
Hallo Coini,
ich danke dir für die Erklärung.
Wie kann ich dir die Adresse denn zukommen lassen?
Klick auf @coini → Nachricht. So kannst Du ihm/ihr die Adresse einfach per PN schicken. ![]()
Vielen Dank Hodler ![]()
Kannst du Mal ein Tutorial zu dem Thema machen ? Bzw. eine Linkliste zu dem Thema. ![]()
![]()
VG
Warum versuchst du einen Anhang zu öffnen, der dir offenbar nichts sagt? Erst recherchieren, dann öffnen oder es lassen.
*.asc sind üblicherweise GPG-Signaturen (Armored AScii GPG files; harmlose ASCII-Textdateien mit Buchstaben- und Zahlensalat).
Und diese Mitteilung hat dich nicht alarmiert und zum sofortigen Kontakt beim Kraken-Support animiert? Vorallem, wenn du wahrscheinlich selbst nix dazu gemacht hast! Dem muss man doch nachgehen!!
Es gibt leider nicht so viele Seiten, wo man ohne eine Software zu kaufen, an Informationen dran kommt. Um zu schauen, ob zwei Bitcoinadressen wahrscheinlich der gleichen Person zuzuordnen sind, kann man kostenlos auf walletexplorer.com gehen und eine der beiden Adressen eingeben. Walletexplorer verwendet eine Methode, um diese „wallets“ zu bilden, der Programmierer hat einfach alle Bitcointransaktionen gescannt und wenn zwei Adressen zusammen auf der Eingangsseite einer Transaktion verwendet wurden dann kamen sie in die gleiche wallet. Dies duerfte auch in den allermeisten Faellen zu korreten Zuordnungen fuehren. So kann er auch in vielen Faellen sagen, ob eine Adresse zu einer Boerse gehoert oder nicht. Das ist hilfreich bei der Analyse.
Es gibt aber noch viel mehr Methoden um wallets zu bilden, mithilfe derer man dann Spuren von einerm Bitcoinraub bis zu Boersen findet, wo mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Eigentuemerwechsel stattfand. Hier sind viele dieser Methoden aufgelistet:
Ich hab Zugang zu Software, die fuer eine Adresse den ausgehenden Transaktionsbaum der kompletten wallet nach diesen Methoden durchsuchen, deshalb finden sich da meist gute Spuren. Manuell kann man auch manchmal was finden, aber das ist zeitaufwendig, bedarf Erfahrung und man findet nur einen Bruchteil der Ergebnisse. Nach meiner Erfahrung nutzen nur ca. 5% der Betrueger bitcoin mixer, selbst dann ist es nicht aussichtslos, weil viele erfolgreiche Betrueger bei den vielen Adressen rgendwann den Ueberblick verlieren. Wenn sie dann z.B. ein halbes Jahr spaeter gemixte bitcoin mit ungemixten zusammen verwenden, dann war der Mixer nutzlos und man kann sie beim auscashen aufspueren.