Dieses Begleitthema zu https://www.blocktrainer.de/blog/neues-heizprojekt-canaan-kombiniert-bitcoin-mining-mit-pflanzenanbau wurde automatisch erstellt. Antworten auf dieses Thema werden unter dem Beitrag auf der Webseite eingeblendet.
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Ich weiß ja nicht wem die das als nachhaltiges Modell verkaufen wollen.
Jedes Halving reduzieren sich die Einnhamen um 50 %, nur 2 Halvings bedeuten schon -75 % weniger Einnahmen für den Gewächshausbetrieber . Zusätzlich veraltet die Hardware und ist nicht mehr konkurrenzfähig, die Einnahme sinkt weiter und durch den stark schwankenden Preis wäre auch alles schlecht kalkulierbar.
Dass ein Gewächshausbetrieber auch nicht wie eine großer Miner agieren kann sollte zusätzlich klar sein.
Asics degenerien zum überteuerten Heizgerät mit hohen Anschaffungskosten und später zu sehr hohen Heizkosten, weil Strom fast 1 zu 1 genutzt wird.
Wenn man mit Strom etwas beheizen will kommt man nicht mehr um die Wärmepumpe rum. Kein Asic der Welt kann eine Wp in Sachen Effizienz schlagen.
Wenn man überlegt, dass die meisten Wärmepumpen einen Cop von um die 5 haben, also 1 kW Strom wird in 5000 Watt Wärmeleistung gewandelt, dann kann man sich das schnell ausrechnen, dass ein Asic sich über die Zeit als Heizung nie lohnen wird.
100% ACK.
Einzige Ausnahme wäre wenn man quasi für die Abnahme des Stroms bezahlt würde. Das müsste dann aber so oft passieren, dass man dieses Szenario als eher unwahrscheinlich ansehen kann.
Das stimmt ja nur, wenn der Bitcoin Kurs stagnieren würde. Historisch gesehen stimmt deine Überlegung hier jedoch nicht..
Ähm ja, dein Einwand stimmt, da war ich grad gedanklich auf einer anderen Baustelle. Man müsste halt pro Jahr 19 % machen oder alle 4 Jahre den Preis verdoppeln damit der Gewinn gleich bleibt( Nach heutigem Stand mit Fees fast dauerhaft kleiner als 2 % des Rewards).
Mit der Rechnung bin ich völlig d’accord ![]()
Es ist eben das unternehmerische Risiko, das man hier eingeht, als Miner aufzutreten..
Ja und genau das macht es generell unattraktiv, man hat mit diesem Modell keine Planbarkeit als z.B Gewächshausbetrieber. Wenn man in einen Bärenmarkt rutscht wird es im Verhältnis wieder sehr teuer zu heizen. Alleine schon das Risiko und zusätzlich der Konkurrenzdruck der großen Miner spricht komplett gegen das im Artikel aufgeführte Modell, neben Effizienz welche eigentlich noch viel wichtiger ist etc.
Ich glaube, du hast den Artikel nicht richtig verstanden. Es geht nicht darum, Mining pirmär zum Heizen zu betreiben.
Meine zitierte Antwort ist nur ein Nebenkriegsschauplatz. Ich hab den Artikel gelesen, mir ist klar dass das nur unterstützend ist, trotzdem treffen die Punkte mit Kosten und Effizienz zu. Warum solltest du dir als Gewächshausbetrieber so ein Risiko mit reinholen?
Mit geht es bei dem Artikel eh mehr drum, dass das einem als umweltfreundlich und kostensparend verkauft werden soll.
Mining wird so oder so betrieben, so lange es profitabel ist. Was ist jetzt das Problem, die überschüssige Abwärme zu nutzen?
Massiv zu teuer im Vergleich zu einer Wärmepumpe was Anschaffungskosten und Sromverbrauch etc. angeht.
“Es wird so oder so gemined”, ist halt kein Argument. Bei den allermeisten Prozessen in der Industrie geht ein Großteil der Energie als Wärme flöten, die oft gar nicht nutzbar ist. Wie soll das hier den in Realität mit Asics aussehen? Wer betriebt jetzt das Gewächshaus und die Miner und wer trägt das Risiko?
Wenn jemand minen will und ein Gewächshaus hat kann er das ja tun, aber das ist keine Anwendung die breite Abnahme findet oder Sinn macht. Wie gesagt mir geht es um die aufgeführten Argumente der Einsparung, Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit und das ist komplett herbeikonstruiert, aber hat halt nix mir der Realität zu tun.
Noch mal: Niemand betreibt Mining primär mit dem Ziel, Gewächshäuser zu wärmen. Die Anschaffungskosten sind ebenfalls geringer, da Canaan die Hardware stellt und die Bauern kein Risiko eingehen.
Doch, ist es. Mining ist ein Industriesektor, der, solange er profitabel ist, stattfindet. Das ist der freie Markt. Solange man damit Geld verdienen kann, tun es die Leute. Kannst du gut finden, kannst du blöd finden, ändert aber nichts an der Existenz von Mining-Anlagen. – Das „Abfallprodukt“ Wärme wird anschließend genutzt, anstatt sie einfach verfliegen zu lassen.
Wie gesagt, ist halt nicht richtig, was du schreibst. Du triffst die Annahme, dass die Mining-Container zu dem Zweck gebaut werden, um zu wärmen. Sind sie aber nicht. Sind wurden gebaut, um zu minen. Der Nebeneffekt ist, dass sie Wärme produzieren, die nicht ungenutzt bleibt.
„Gemeinsam wollen die Unternehmen mit diesem Pilotprojekt eine umweltfreundlichere Alternative zum Heizen großer Gewächshausanlagen testen, die bisher häufig primär mit fossilen Brennstoffen beheizt werden.“
Die Gewächshäuser werden so oder so gewärmt.
Du musst mal erklären wie Gewächshäuser mit riesigen Flächen zu den Mininganlagen kommen oder umgekehrt und wer was in der Realität genau betreiben soll. Niederwärme (was Asics produzieren) nutzen geht nur vor Ort, keine Fernwärme möglich.
Ich halte das einfach für unrealistsich. Alle Betreiber die jetzt schon Strom für das Heizen nutzen nehmen sofort Wärmepumpen, oder hängen meistens an der Fernwärme die aber mit hohen Temperaturen läuft oder halt konventionell.
Es gibt so viel Industrie die Niederwärme abwirft,aber das ist oft schlichtweg nicht nutzbar wegen der Entfernung bzw Platzmangel.
Der Artikel ist einfach green washing, am Mining selbst ist schon nichts umweltfreundlich oder effizient.
Dir geht es primär darum, zu betonen, dass du Bitcoin Mining doof, umweltschädlich und nutzlos wahrnimmst. Okay, fair enough, kann man ja so sehen. – Für andere ist Bitcoin-Mining extrem sinnvoll und gerade im Vergleich zu anderen Industriezweigen ressourcenschonend, wenn man die eingesetzte Energie bzw. den Energiemix betrachtet.
In dem Ausgangsbeispiel hier geht es um mobile Mining-Container, die in kurzer Zeit flexibel auf und abgebaut werden können und da eingesetzt werden, wo sich günstige Energie befindet. Dementsprechend würde in der Region wahrscheinlich ohnehin Mining betrieben werden, jetzt nutzt man nur noch zusätzlich die Abwärme, anstatt sie ungenutzt in die Atmosphäre zu schicken.
Dass es sicherlich andere Möglichkeiten gibt, Gewächshäuser zu wärmen, die rein energetisch betrachtet effizienter wären, steht gar nicht zur Diskussion. Es geht lediglich darum, die Wärme, die so oder so anfällt, zu nutzen, und das ist doch ne feine Sache.
Das funktioniert im Pilot Projekt so, aber ich sehe es einfach nicht in der Realität. Die Heizsysteme von Gewächshäusern sind nicht standardisiert. Niedertemperatur-Wärmequellen lassen sich dort nicht „schnell und flexibel“ integrieren, halte das für marketing.
Gibt die Infrastruktur das überhaupt her? Hier sind es schon 3 MegaWatt im Projekt.
Wassergekühlte Miner sind in der Anschaffung schon deutlich teurer als luftgekühlte Geräte und dann noch im spezialiserten Container. Auch die zusätzliche Integration in das Heizsystem verursacht laufende Kosten.
Wer trägt die Kosten für Aufbau, Integration, Betrieb, Wartung und evt. Rückbau? Und zu welchem Preis soll der Gewächshausbetreiber die Wärme überhaupt abnehmen?
Der Rechnung wird in der Realität einfach immer knapper bei einem Prozess der eh schon nicht effizient ist.
Ich sage nicht, dass man keine Abwärme von Rechenzentren nutzen sollte, aber hier wird halt ein nachhaltiges Modell propagiert und das sehe ich nicht.
Es ist ein Pilotprojekt, ein Versuch. Forschung! Wenn man alles im Kern tot redet, weil man alles besser weiß, wird es nie zu Fortschritt kommen.
Steht doch im Artikel, Canaan stellt die Hardware. Außerdem: „Canaan und Bitforest profitieren nicht nur von sehr niedrigen Stromkosten von 0,035 US-Dollar pro Kilowattstunde, die auch Betrieb, Fehlerbehebung und Wartung einschließen, sie können auch an Demand-Response-Programmen teilnehmen […]“
Die anderen Infos stehen nicht im Artikel, aber sei dir sicher, dass sie das mit Sicherheit berücksichtigen.
Die Schnittstelle von Mining-Container zu Gewächshaus exisitert nicht und ist vermutlich jedes mal eine Sonderanfertigung, die muss der Gewächshausbetrieber erst bauen. Bei der Stromversorgung wird es ähnlich aussehen. Die Wartungskosten, Fehlerbehebung etc. beziehen sich zu 100% auf den Mining Container selbst. Es gibt hier kein Plug and Play.
Nein kann ich nicht. Ich hab bis jetzt nur Pressemitteilungen voll mit Buzzwords gefunden.
Mining ist umweltschädlich, daraus wird kein nachhaltiges Zukunftsmodell.
Ist mir zu viel Konjunktiv. Du stellst einfach irgendwelche Thesen in den Raum, weil du BTC Mining verteufelst.
Im Internet Forenbeiträge posten ist übrigens auch umweltschädlich. – Doch, Mining wird ein nachhaltiges Zukunftsmodell und das ist gut so.