Neuer Raspiblitz synchronisert sehr langsam

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Hallo, da meine alte Raspiblitz Node mit der 1TB Festplatte komplett voll war, habe ich vor 3 Wochen eine neue mit einer 2TB Festplatte (Crucial BX500) aufsetzen wollen. Hier gabe es anfangs auch schon Probleme und ich musste die Platte erst manuell initialiseren, bevor es geklappt hat.

Nun synchronisiert er fleissig, habe 99% CPU Auslastung, dennoch nach 3 Wochen erst bei 21%, aktuell mit 10 Peers. Lighntning bei knapp 50%.

WebUI hängt sich regelmäßig auf, wenn ich per SSH arbeite kann es sein das er mich x-mal nach Passwort C für LND fragt und es geht nicht weiter.

SSD wird trotz 2TB nur mit 1,75TB vom Raspi angezeigt….

Raspiblitz Version ist 1.21.1-c638.

Irgendwelche Ideen? Hat er sich aufgehangen? Ist die Fesplatte evtl. doch das Problem?

Nice greets,

BeN

Was genau dein Problem ist, kann ich dir leider nicht sagen, dazu fehlt mir zuviel technisches Wissen. Ich würde dir aber empfehlen, die Lightning App nochmal zu deinstallieren und damit und allen weiteren Apps zu warten, bis Bitcoin Core komplett synchronisiert ist.

Falls du immer noch die alten Daten auf deiner 1TB Platte hast, wäre es vllt auch eine Idee, die Platten zu klonen. Dann müssen nur noch die aktuellsten Blöcke synchronisiert werden.

Für die Vorgehensweise gibt es verschiedene Erklärungen. Ich hatte damals die Erklärung von @satoshi_schueler21 als sehr hilfreich und gut erklärt empfunden (danke nochmal ;)) . Leider hat er sie wieder aus dem Netz genommen. Aber vllt schickt er sie dir ja nochmal privat, wenn du ihn lieb fragst

Es gibt leider sehr viele Berichte von einem sehr langsamen sync, teils über Monate oder ganz abgebrochene.

Oft liegt es vermeindlich an zu niedrigem RAM oder einem schlechten Adapter der SSD oder die SSD an sich. Eine alte Bitcoin Core Version soll auch besser laufen.

Hast du die Möglichkeit deine alte Node SSD auf die neue zu kopieren, das würde wahrscheinlich viele Kopfschmerzen ersparen?

Läuft der sync ausschließlich über Tor? Falls ja, mal IPv$ aktiveren.
Wie oben schon erwähnt, LN erst aktivieren wenn die Node sync ist.

Schönen guten Tag,

ich habe mich hier im Forum lange nicht mehr gemeldet, da ich leider öfter negative Erfahrungen machen musste, wenn ich meine persönliche Meinung geteilt habe. Wenn ich mir Beiträge wie deinen durchlese, fällt es mir allerdings schwer, nicht zu reagieren – bitte verzeih mir meine Offenheit, aber es wird schnell deutlich, dass dir hier noch wichtiges Basiswissen zum Betrieb einer Fullnode fehlt.

Du nennst in deinem FRAGE weder das genaue Pi-Modell noch andere essenzielle Details zur Hardware, was eine Fehlersuche unmöglich macht, ohne diese Informationen können wir hier im Forum bedauerlicherweise auch nur hellsehen, was auf deiner Node schiefläuft.

Je ausführlicher deine Angaben sind – ähnlich wie bei einem guten Prompt für eine KI –, desto besser können wir dir hier helfen. :)

  • Hardware: Welchen Raspberry Pi nutzt du genau und hängt die SSD am korrekten USB-3.0-Port?
  • Initialisierung: Was genau hast du bei der manuellen Einrichtung der Platte gemacht? Hast du auch eine frische SD-Karte genommen oder bootest du direkt von der SSD?
  • Synchronisation: Dass 21% nach drei Wochen zu wenig sind, hast du richtig erkannt. Normalerweise synchronisiert man erst die Bitcoin-Blockchain komplett, bevor LND gestartet wird – es sei denn, du nutzt einen Raspberry Pi 5, der packt das parallel.
  • WebUI / SSH: Dass sich die Oberfläche aufhängt und SSH nach dem Passwort verlangt, ist bei der aktuellen Überlastung durch die parallele Synchronisation im Hintergrund kein Wunder.
  • Speicherplatz: Die Anzeige von 1,75 TB ist völlig normal, da der Rest für das Linux-Dateisystem reserviert ist.
  • Version: Bei der Version 1.21.1 hast du dich vermutlich vertippt, gemeint ist sicher die 1.12.1.

Du siehst: Wenn wir dir helfen sollen, brauchen wir vorab präzise Details, um nicht bloß zu raten.

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Besten Dank für die bisherigen Antworten! Die alte SSD habe ich leider vorher formatiert, hatte die Hoffnung das wenn ich etwaigen Datenmüll darauf entferne die 1TB doch noch reichen…das war leider ein Irrtum :/

Nach der Lightning Installation hat er direkt gefragt…daher habe ich das auch direkt angegeben..ich schau mal ob ich es abbrechen kann, zur Not fang ich halt nochmal von vorne an…die 3 Wochen jetzt… :)

Mein Basiswissen hat bisher ja gereicht, um eine Node zu betreiben, nur hier komme ich gerade nicht weiter, da ich keinen Fehler finde…ansonsten sehe ich das Forum als eben einen Dialog an, daher danke für deine Fragen.

Hardware: Rasberry Pi 4 Model B Rev 1.4 4GB RAM

SD-Karte: Habe eine 128GB SD-Karte (maybe doch zu groß?) frisch geflashed.

SSD: Die SSD (frisch ab Werk, am blauen USB 3.0 Port) konnte der Raspi am Anfang nicht automatisch zur Installation erkennen, daher habe ich über den Raspi mit FDISK manuell gearbeitet, dann gings. Interessanterweise scheint der Raspi jedoch weiterhin von der SD-Karte aus zu starten…könnte das zu Problemen führen?

Version: 1.12.1 ist korrekt

1. Zum Thema SSD-Formatierung & Datenmüll

„Die alte SSD habe ich leider vorher formatiert, hatte die Hoffnung das wenn ich etwaigen Datenmüll darauf entferne die 1TB doch noch reichen…das war leider ein Irrtum :/“

Das Formatieren bringt hier leider nichts. Der vermeintliche „Datenmüll“ existiert nicht; die 1-TB-Festplatte ist schlichtweg zu klein, da die Bitcoin-Blockchain inklusive Indizes und Lightning-Daten mittlerweile fast den gesamten Speicherplatz beansprucht.


2. Zum Thema Lightning-Installation & RAM

„Nach der Lightning Installation hat er direkt gefragt…daher habe ich das auch direkt angegeben..ich schau mal ob ich es abbrechen kann, zur Not fang ich halt nochmal von vorne an…die 3 Wochen jetzt… :)“

Ein Abbruch und Neustart ist ratsam. Bedenke bitte, dass der Raspi mit 4 GB RAM bei einer parallelen Installation von Bitcoin Core und rechenintensiven Lightning-Implementierungen schnell an seine Leistungsgrenzen stößt.


3. Zum Thema Basiswissen & Linux-Kenntnisse

„Mein Basiswissen hat bisher ja gereicht, um eine Node zu betreiben, nur hier komme ich gerade nicht weiter, da ich keinen Fehler finde…ansonsten sehe ich das Forum als eben einen Dialog an, daher danke für deine Fragen.“

Ein RaspiBlitz lässt sich zwar per Anleitung aufsetzen, erfordert bei der Fehlersuche aber tiefere Systemkenntnisse. Bist du mit den Grundlagen von Linux vertraut und weißt du, wie man sich per SSH einwählt und Logdateien (Logs) ausliest?


4. Zum Thema Hardware-Limitierung

„Hardware: Rasberry Pi 4 Model B Rev 1.4 4GB RAM“

Mit einem Raspberry Pi 4 und nur 4 GB RAM ist das System für aktuelle Anforderungen sehr schwach auf der Brust, besonders wenn neben der Node noch zusätzliche Dienste (Plugins/Web-Apps) laufen sollen.


5. Zum Thema FDISK & SD-Karten-Boot

„SSD: Die SSD (frisch ab Werk, am blauen USB 3.0 Port) konnte der Raspi am Anfang nicht automatisch zur Installation erkennen, daher habe ich über den Raspi mit FDISK manuell gearbeitet, dann gings. Interessanterweise scheint der Raspi jedoch weiterhin von der SD-Karte aus zu starten…könnte das zu Problemen führen?“

Dass die SSD nicht automatisch erkannt wurde und du mit fdisk nachhelfen musstest, deutet auf einen Fehler im Setup-Prozess hin – der RaspiBlitz sollte das Speichermedium komplett selbstständig partitionieren. Dass das System von der SD-Karte startet, ist völlig normal und führt zu keinen Problemen, da das Betriebssystem auf der Karte liegt und die SSD beim RaspiBlitz standardmäßig nur als reiner Datenspeicher für die Blockchain genutzt wird.

Mein Tipp: Erlöse den Raspberry Pi 4 aus dem aktuellen Zustand, setze das System komplett neu auf und lass erst einmal ausschließlich die Bitcoin-Blockchain synchronisieren (das dauert ohnehin ca. 1–2 Wochen). Wenn die Node stabil läuft, kannst du im RaspiBlitz-Menü immer noch schrittweise entscheiden, welche Lightning-Dienste du aktivieren möchtest. Dir muss aber klar sein, dass du mit den 4 GB RAM dieses Raspis extrem wenig Spielraum hast: Für eine reine Bitcoin-Fullnode reichen 4 GB zwar völlig aus, aber erst wenn rechenintensive Zusatzdienste wie Lightning (LND/Core Lightning), Electrum-Server (Electrs) oder viele RaspiBlitz-Web-Apps gleichzeitig laufen, wird der Speicher knapp.

Mal eine andere Frage: Warum brauchst du überhaupt eine eigene Fullnode? Was ist dein genaues Ziel damit (z. B. eigene Wallet-Anbindung oder reines Interesse)?

Besten Dank!

Mein Fazit daraus: Evtl. SSD, respektive Adapter Probleme. Raspi ist von der Hardware her sehr schwach, was Prozesse stark verlangsamt, daher lieber langfristig nur die Node ohne LND betreiben.

Ich werde die Node neu aufsetzen ohne LND zu implementieren und schauen was passiert, ggf. neuen Adapter kaufen, von einem Spannungsproblem der SSD gehe ich dann nicht mehr aus, da diese ja letztendlich korrekt erkannt und bespielt wird.

Warum ich die Node betreibe? Weil ich gerne das Bitcoin Netzwerk mit absichern möchte, ideele Gründe. Lightning habe ich damals nur als Experiment genutzt, daher nicht mehr zwingend notwendig.

Beste Grüße,

BeN

Probier das auf jeden Fall aus.

Ich befürchte aber fast, dass der Pi mit 4GB zwar läuft, wenn er nur alle 15 Minuten einen Block verifiziert, aber für den neuen Sync zu schwach ist. Sollte es so sein, kannst du immernoch versuchen, die Blockchain auf einem Computer herunterzuladen und dann rüberkopieren. :slight_smile: Viel Erfolg

Das ist ein extrem verbreiteter Mythos. Eine eigene Fullnode sichert das Netzwerk nicht direkt ab (das machen die Miner über die Rechenleistung) und sie erhöht auch nicht die Dezentralität, solange sie nur ungenutzt im Hintergrund läuft.

Eine Fullnode schützt vor allem dich selbst: Sie validiert deine eigenen Transaktionen, damit du niemandem vertrauen musst, und sichert deine Privatsphäre, weil du deine Wallet nicht mit fremden Servern verbindest.