Neckermann-Katalog 1995: Pentium 75 für 3.199 DM, und was das mit Bitcoin zu tun hat

Bin über diese Katalogseite gestolpert: Siemens Nixdorf Scenic, Pentium 75, 8 MB RAM, 850 MB Platte, für 3.199 DM, ohne Monitor. Der 15"-Röhrenmonitor kostet nochmal 799 DM.

Umgerechnet sind das rund 1.635 €, kaufkraftbereinigt heute grob 2.700 bis 2.800 €. Für das Geld bekommst du heute eine Maschine, die damals als Supercomputer durchgegangen wäre.

Das Spannende: Technologie ist deflationär. Alles, was mit Chips zu tun hat, wird jedes Jahr besser und billiger. Eigentlich müsste unser Leben dadurch insgesamt günstiger werden. Stattdessen haben sich Mieten, Immobilien und Lebensmittel seit damals vervielfacht, und das, obwohl die D-Mark als eine der härtesten Währungen der Welt galt.

Wo ist der Produktivitätsgewinn der letzten 30 Jahre hin? Er wurde über die Geldmengenausweitung weginflationiert. In einem Geld mit fester Menge würde er als sinkende Preise bei uns ankommen.

Auch schön, oben rechts: „Bequem teilzahlen“. Der Konsum auf Pump war damals schon eingepreist.

Was meint ihr, was hätte der Rechner in einem harten Geld heute gekostet?

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Für das letzte Jahr gilt das leider gar nicht. Die RAM Preise und die Preise für Grafikkarten sind geradezu explodiert. AMD verkauft sogar wieder den 10 Jahre alten Prozessor Ryzen 7 5800X3D wie geschnitten Brot. Auch der technologische Fortschritt in diesem Bereich stagniert seit einiger Zeit. Meine Hoffnung bei den RAM Preisen liegt auf dem neuen chinesischen Hersteller CXMT.

Hier dieses Buch von Jeff Booth wäre interessant dazu. Die neuen letzten Preisentwicklungen im Chip und Speicherumfeld inkl. der neuen AI Entwicklung mit Datacentern und den Protesten dagegen sind nicht beschrieben.

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