Mittelherkunftsnachweis ColdStorage -> Boerse -- Vorgehen korrekt von mir?

richtig, wenn das FA aber bei bitcoin de abfrägt, bekommt es exakt die gleiche Info, nicht irgendwas schwer interpretierbares wie z.B. bei binance, das auch noch grottenfalsch ist.
Dazu kommt bei denen noch, dass jeder Abzug anders ist (derzeit zumindest)

über die Art der Nachweise gibt es wenig bis keine Vorschriften.
Was ein Dienstleister akzeotiert, entscheidet der selbst.
U.U. genügt ein Vermögensnachweis, der nächste will ne Steuererklärung, aus der eigentlich gar nichts hervor geht . … Erbschaft oder Immoverkauf sind immer gut

Ja klar das kann es machen. Aber passiert sowas wirklich so oft? Wenn von uns die Infos angefragt werden, können wir ja nicht sagen, “schaut einfach in meinen Account”, oder?

Und selbst wenn sie bei Bitcoin de anfragen, so wie ich das Finanzamt kennen gelernt habe, schicken sie die Daten dann 5 mal per Fax durch die Welt, scannen sie ein, drucken sie aus, tippen sie per Hand falsch wieder ein und faxen sie dann an jemanden, der sie nicht lesen kann und nicht zuständig ist. Und am Ende musst du doch wieder die Unterlagen reinschicken :joy:

(Ist leider kein Witz, sondern beruht zum Teil auf eigenen Erfahrungen.)

Machiavelli- Toll. :blush:

häufig genug.
Reicht doch alle paar Jahre eine pauschale Abfrage - und schon ist die Steuerprüfung bzw. -fahndung wieder gut beschäftigt

Die erste bekannte Abfrage war in etwa Umsatz 50.000 im Zeitraum xxxx, Jahre nach dem ersten Hoch.
Erneute bekannte Abfrage vor nicht allzulanger Zeit.

Auch bei binance sind Abfragen bekannt.

Klar kannst sagen, guckt auf meinen Account.
Da kommt dann große Freude auf, weil die daraus „nicht kooperativ“ machen und gleich an die Fahndung geben.

Das Risiko für dich ist, dass sie pauschal einen Zeitraum von ca 6 Jahren abfragen können, wenn sie etwas sehen, sinds ganz schnell 10 Jahre - und dann gehen dir vermutlich die Argumente aus.

Dein Gegner ist dann nicht das FA, sondern deine Vergesslichkeit und Bequemlichkeit :rofl:

Auf gar keiner

Wenn die was checken würden, würden sie On Chain TX verweise fordern, oder einfach bei drt angegebenen Börse abfragen

Und wenn die Nachweisdokumente so umfangreich sind, dass ein Überprüfen für die Börse nicht wirtschaftlich ist? Was dann? Es gibt viele Leute, bei denen ein Nachweis sich auf mehr als 2-3 PDF Seiten erstreckt. Ein Nachweis erstreckt sich ja immer bis zum Ursprung des Geldes. Man kann ja nicht sagen, ich weise nach, dass für dieses Jahr alles in Ordnung ist, und lasse die Nachweise für alle vergangene Jahre weg. Das geht ja schlecht.

Es gibt Nachweise da sitzt man einen ganzen Tag oder mehr dran um alles zu prüfen. Das lohnt sich doch für eine Börse null.

Verstehe betrifft mich allerdings nicht weil ich meine Mittelherkunft ruhigen Gewissens offen legen kann, da diese völlig legal erworben wurden. ich kann allerdings nachvollziehen das es Leute gibt die es nicht gerne sehen das man herausfindet woher ihre Mittel stammen.

In diesem Zusammenhang ist vielleicht der Mittelherkunftsnachweis interessant, den man mit Blockpit über all seine Krypto-Transaktionen erstellen kann. Er soll ja (nach Blockpit) allgemein akzeptiert sein - und wer ohnehin mit Blockpit seine Transaktionen erfasst, braucht nur einen Klick zum Erstellen des Nachweises. So sieht er aus (pdf-Musterdatei von Blockpit)

diese Frage interessiert den Fiskus nicht.
Du kommst nicht aus der Nummer raus, denn die AO verpasst dir Mitwirkungspflicht und im Detail Dokumentation.
Im Zweifel wird da etwas in den Raum gestellt, was du dann widerlegen darfst (!)

Daten bei der Börse.
Da beginnen die Probleme. Wie (wirtschaftlich und angemessen) dokumentieren?
Es gibt ca 200 Länder, die ggf. jedes andere Vorgaben, relativ sicher unterschiedliche Auslegungen bzgl. fiskalischer Behandlung.haben.

Ich arbeite seit Jahren u.a. mit Binance. Deren Dokumentation war bisher unter aller Sau ind lückenhaft, widersprüchlich, wird erst jetzt langsam brauchbar. Das Projekt „Tax“ , das dir bisher Daumengrößen lieferte, wurde im.Sommet eingestellt.
Dürfte bei anderen Börsen und Handelsplätzen. nicht viel besser sein.

Wenn es nicht zu viele sind dann verkauf sie doch P2P. Da bekommst du in der Regel 5% mehr.

Das bietet Bison ja auch an

Kann man sowas eig auch nach 3 Jahre nach dem btc Kauf erstellen lassen ?

bei dt. Instituten etc . 10 Jahre

Ich red nicht von Fiskus oder Steuern. Nicht das Thema hier. Ich rede von Herkunftsnachweisen. Das liegt im Zuständigkeitsbereich von Börse bzw Bank, das geben die Gesetze so vor. Das sind 2 vollkommen verschiedene paar Schuhe. Steuer das eine. Herkunftsnachweis das andere.

Also nochmal: Wenn ich sagen wir ein 1000 seitiges PDF (nur als Beispiel) mit detaillierter Dokumentation zu Herkunftsnachweisen vorlege, dann wird das keine Börse oder Bank akzeptieren. Nicht wegen dem Inhalt. Nein! Allein wegen des Umfangs! Weil der das prüft Arbeitszeit reinstecken muss, und das kostet Geld. Und das macht keine Bank oder Börse freiwillig, eben weil es nicht wirtschaftlich ist. Also nochmal: wie dieses Problem lösen?

Sind ein paar gute Anregungen drin für den eigenen Herkunftsnachweis (z.b. Graphen als Visualisierung nutzen usw). Gut gut.

wo meinst du, dass das gesetzlich vorgegeben ist?

Egal wie, es bleibt deine Aufgabe die Herkunft plausibel darzustellen. Im Zweifel musst eben einen Anwalt oder Steuerberater (schon wieder was mit Steuer🤣) konsultieren.

was macht dann die Börse?
Sie wird den Kopf schütteln …