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Hallo zusammen,
als Bitcoiner frage ich mich: „Was ist eigentlich besser für die Welt? Bargeld oder Karte z.B. im Supermarkt?“
Wenn ich mit Karte zahlen muss ein Unternehmen ja % (Gebühr) an den Dienstleister abdrücken, wodurch ich das Bankensystem stärke. Daher ist meine Überlegung nur auf Bargeld umzusteigen. Ein weiterer Vorteil wäre, das ich anonymer unterwegs bin und dem Dienstleister/Verkäufer/Shop unterstütze, da dieser mehr von dem Geld hat, welches ich zahle.
Wie seht ihr das?
Macht es einen Unterschied oder ist das nur Voodoo??
In Restaurants zahle ich meistens den Betrag per Karte der offiziell verlangt wird. Trinkgeld gebe ich dann in bar, damit es eben nicht beim Fiskus landet. Beim Frisör zahle ich fast ausschließlich in bar. Alles andere aus Bequemlichkeit und Überschaubarkeit mit Karte. Bargeld, gerade die Wechselmünzen nerven im schweren Portemonnaie, sind auch schwierig wieder loszuwerden, die kleinen Kupfermünzen.
Ich hab 2017 als ich Bitcoin verstanden habe komplett auf nur noch Bar umgestellt. Allerdings nicht aus von dir genannten gründen, sondern um einen genaueren Überblick über meine Finanzen behalten zu können. Das Geld wird mit ner Exceltabelle eingeteilt. Also was brauche ich für welchen Posten im Monat? Dann wird einmal im Monat Geld abgehoben und das wird für die verschiedene Posten in meiner Geldkasette beschriftet und eingeteilt. Wöchentlich hol ich mir dann mein Geld da raus und weiss immer wieviel ich noch habe und wieviel schon weg ist. Damit hab ich mir damals meine BTC Sparquote von 0% auf ca. 60% meines Einkommens erhöhen können ohne wirklich qualitative Einbußen zu haben.
Meine Sparzeiten für BTC sind vorbei, dafür hab ich meinen Job stark reduziert und wessentlich mehr freizeit und ein entspannteres Nervensystem. Mein Bargeldeinteilungssystem habe ich beibehalten.
Geht sicherlich auch moderner mit Karte. Aber ich glaub an die Übersicht kommt man mit Karte trotzdem nicht ran und es ist was anderes sein Geld zu sehen, wie nur virtuelle Zahlen vor sich zu haben. Mir macht es Spaß so :-)
das Argument für Bargeld leuchtet mir beim besten Willen nicht ein, Bargeld ist weg und ich weiß überhaupt nicht wo ich es ausgegeben habe, zahle ich mit Karte sehe ich in der Banking ab wo ich wie viel ausgegeben habe.
ich möchte keine Zeit darauf verwenden Abbuchungen vom Konto zu kontrollieren
Bargeld soll weiterhin erhalten bleiben
der Händler muss langfristig die Kartengebühren über Preisaufschläge an die Kunden weitergeben. Vor ein paar Jahren gab es nur einige Kreditkarten-Zahlungen, das meiste waren EC-Kartenzahlungen. Die Banken stellen leider in den letzten Jahren von EC auf Debitkarte um, bei EC hat der Händler knapp 0,3% Gebühr, bei Kredit und Debitkarte ca. das Dreifache an Gebühr!
Ich mag den Spruch an der Kasse:
„Zahlen Sie bar oder mit Überwachung?“
Die meisten die mit Karte zahlen tun dies aus Bequemlichkeit.
Für mich kommt das absolut nicht in Frage!
Ich kann jeden nur auffordern seine Gewohnheiten in dieser Hinsicht zu hinterfragen.
Immerhin haben sie in Schweden zum 01.07 eine Bargeldannahmepflicht in bestimmten Läden eingeführt als Krisenvorsorge falls digitale Systeme ausfallen.
Das versteh ich jetzt wiederum nicht. Ich habe doch beschrieben, dass es verschiedene Posten und wöchentliche Ausgaben gibt. Wenn dein Tankgeld weg ist, weisst du das dein Tankgeld weg ist und wenn du in der Mitte der Woche den Großteil deines Wochengeldes weg habe weisst du, oh jetzt muss ich langsam machen und nur noch wichtiges für die Woche kaufen. Andererseits siehst du auf deiner banking app nicht unbedingt, wie du von deinen Monatlichen Ausgaben da stehst.
Soll jetzt aber keine Argumenteaustausch werden. Wollte nur Aufzeigen, warum ich persönlich nur Bargeld nutze.
Und dann fährst du nicht mehr mit dem Auto, weil das Tankgeld weg ist oder wie machst du das?
Mit Excell und Geld aufteilen und dann immer von dem richtigen Stapel Geld mitnehmen hört sich für mich sehr aufwändig an.
Ich bin aus Bequemlichkeit inzwischen reiner Kartenzahler bei Standartzahlungen, außer für Trinkgeld. Seitdem habe ich eine viel bessere Übersicht über meine Ausgaben, ohne Mehrarbeit, ohne Geldabheben, einfach in der Bank-App auf sortieren klicken fertig.
Ich weiß, das ist furchtbar für die Anonymität und für die Bargeldakzeptanz und es ist okay, wenn ihr mich dafür kritisiert, aber diesen Luxus gönne ich mir inzwischen.
Ich habe mal gelesen, dass die großen Ketten Kartenzahlung bevorzugen, weil diese Gebühren niedriger sind, als die Kosten des Bargeldtransports, insbesondere auch für das Wechselgeld, außerdem sind Kartenzahlungen idR viel schneller und sparen so auf den Tag gesehen Arbeitszeit ein.
Ob das wirklich so stimmt, weiß ich nicht, betrifft auch bestimmt nicht alle Geschäfte, aber so hab ich es gelesen.
Ich bezahle nur in ausnahmefällen mit Karte und sonst immer Bar.
Vor allem wegen der Privatsühäre und um der Bargeldabschaffung entgegenzuwirken (so mehr Leute bar zahlen, desto unwahrscheinlicher das der Laden Bargeld abschafft)
Klar Supermarkt(Ketten) haben einen Vortril dabei, sie müssen abends nicht große Bargeldbestände entsorgen und/oder vetsuchern.
Beim Händler un die Ecke trifft das nur relativ uu.
@Dacer liegt richtig, das ist die typische Erziehungsmethode, in mit Geld und Budget umgehen zu lernen.
Wird auch gerne dort empfohlen, wo Probleme mit Geldumgang bestehen.
Und wenn in der Monatsmitte das Benzingeld aus ist, dann ist es eben aus, gehst zu Fuß …
Auch hier wird zur Konsequenz erzogen.
Positives Ergebnis war doch: Sparrate von 0 auf 69%