Hi Leute,
als ich neulich einem Bekannten, welcher auf einer Halle eine größere Photovoltaik-Anlage hat, von Bitcoin erzählte, sagte er: „Ich liefere dir den Strom, du machst das Mining.“
Nun stellt sich mir die Frage, ob er mit der Einspeisevergütung, die ich noch erfragen müsste, besser fährt oder ob Mining wegen des aktuellen Bitcoin-Preises, lohnenswert sein könnte?! Natürlich müsste man die Anschaffungen mitberechnen etc.
Grob gefragt: Ab welchem Strompreis rechnet es sich?
Hier kannst du alle Parameter eingeben und dann gucken, ob es sich lohnen könnte. https://whattomine.com/asic
Kursverlauf und Anschaffungskosten sind hier natürlich nicht berücksichtigt
@ mcwinston: Danke für den Link. Bisher verstehe ich zwar auf der Seite nur „Chinesisch“ aber ich hoffe, dass ich noch rausbekomme, was ich wo eintragen müsste
Du darfst nicht vergessen, dass du dann nur Strom hast wenn die Sonne scheint. Da können mehrere Tage hintereinander ohne Mining vergehen und die Hardware-Kosten laufen dir mit der Zeit davon. Wenn du glaubst, dass du 3-4 Jahre Zeit hast dein Investment in Hardware zu amortisieren hast du dich getäuscht.
Die Geräte die in 2017 die besten waren sind heutzutage nur mehr bei sehr sehr günstigem oder kostenlosem Strom profitabel.
@satoshi: Auch dir danke für die Info. Dann werde ich ihm weitergeben: Nimm das Geld aus der Einspeisevergütung und investiere es in Bitcoin anstatt den Umweg über Mining zu gehen.
Dies scheint mir dann in aller Kürze der einzig gangbare Weg zu sein, wenn man im Bereich Krypto investieren möchte.
Bei Mining Vorhaben immer beachten, dass die zunehmende difficulty den Ertrag mindert, und den Miner in die Verlustzone bringen kann.
Die Extrapolation der difficulty ist neben dem Preis der schwierigste Teil der Kalkulation, weil man hier eine mittel- bis langfristige Prognose machen muss.
Da es schon einen passenden Fred gibt würde ich den einfach mal aus der Versenkung holen da in meinen Augen das Thema mittlerweile aktueller ist und immer interessanter wird in meinen Augen.
Also ich bin gerade dabei mit nem Kollegen eine Regelung zu bauen die genau das Thema attraktiver macht als es vlt. noch vor wenigen Jahren war.
Mining mit PV Überschuss und teileiser Batterie Nutzung. Das ganze aktuell mit Antminer S19J PRO oder WhattsminerM31….wobei die Empfehlung ganz klar der Antminer ist….den bekommt man auch einigermaßen leise(betreibe das TestRack bei ~45dB) mit geringem Umbauaufwand bei wenig Einbußen in der Hashrate(aktuell 80TH von 104TH die der S19J PRO könnte).
Alles noch in der Entwicklung aber streben gerade an die Effizienz noch ein wenig zu steigern um mehr Rechenleistung bei geringer Noise raus zu holen.
Der Miner wird Leistungsgeregelt nach Einstrahlung/Verfügbarer PV Leistung und soll halt auch Kellertauglich werden was den Lärm angeht.
bei Interesse einfach mal kommentieren ob das für den ein oder anderen interessant ist….
Ideen sind noch einige mehr da….das wird nen richtig geiles Projekt.
KYC freie BTC ist definitiv der größte anreizt an der Geschichte.
Natürlich hast du recht das dass Effizientstechnisch nicht der Knaller ist….aber bei Neuen Anlagen mit ~7cent Vergütung ist das schon ne Geschichte die man nebenbei einfach laufen lassen kann. Zusätzlich entlastet man auch noch das netz, da nicht mehr soviel eingespeist wird an sonnigen Tagen.
Die Hardware hat sich nach rechnungsmodellen in Einem Jahr amortisiert, die S19J Pro werden ja gerade echt günstig.