„Mined in America Act“: Neuer Gesetzentwurf zur Bitcoin-Reserve mit besseren Erfolgsaussichten?


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Ich würde das Thema gerne um ein geopolitisches Gedankenexperiment erweitern, da der „Mined in America Act“ meiner Meinung nach weit mehr als nur ein Industrie-Gesetz ist. Er könnte der strategische Anker sein, um US-Präsident Trump aus einer massiven Sackgasse am Golf zu helfen und gleichzeitig die Midterm-Wahlen zu sichern.

Die Ausgangslage am 31. März 2026:
Militärisch lässt sich am Golf kein dauerhafter Frieden erzwingen. Die USA stehen vor einem Dilemma: Niemand will tote US-Soldaten (politisch fatal für die Midterms), aber man darf die Golf-Region und den Ölhandel auch nicht an den chinesischen Petro-Yuan verlieren. Zudem fordern die Iraner für die Öffnung der „Strait of Hormuz“ unmissverständlich den Abzug der US-Truppen.

Der „Grand Bargain“ – Bitcoin als neutrales Friedensprotokoll:
Könnte ein Umstieg auf einen Petro-Bitcoin-Standard der einzige gesichtswahrende Ausweg für alle Beteiligten sein?

  1. Für die Golfstaaten (Saudis/VAE): Sie brauchen Frieden und Stabilität, um ihren Status als globale Investment-Zentren („Glitzerwelt“) zu retten. Da die US-Abwehrsysteme zuletzt nicht jeden Drohnenangriff stoppen konnten, ist Kooperation mit dem Iran attraktiver als ein ewiger Abnutzungskrieg.

  2. Für den Iran: Bitcoin als zensurresistentes Tauschmedium könnte den kollabierenden Rial stützen und die US-Sanktionen technologisch ins Leere laufen lassen. Eine „Hormus-Maut“ (z. B. 1 BTC pro Passage) wäre eine lukrative Entschädigung, sofern der Iran im Gegenzug sein Atomprogramm und die Raketenrüstung einfriert.

  3. Für Trump und die USA: Trump könnte sich als „Peacemaker“ feiern lassen und den Abzug der Truppen als Sieg verkaufen. Gleichzeitig verhindert er den Petro-Yuan. Bitcoin ist für das White House das „kleinere Übel“ im Vergleich zur chinesischen Dominanz. Wenn Trump den Dollar zusätzlich durch die im „Mined in America Act“ verankerte Bitcoin-Reserve härtet, rettet er die US-Hegemonie in ein digitales Zeitalter hinüber.

Das Problem: Die Hardware-Abhängigkeit
Hier schließt sich der Kreis zum Blog-Beitrag: Ein solcher Deal ist für die USA nur tragbar, wenn sie die Hardware-Hoheit besitzen. Solange 97 % der ASICs aus China kommen, bleibt das Netzwerk geopolitisch angreifbar. Der „Mined in America Act“ ist also die zwingende Voraussetzung, um die technologische Souveränität zu sichern, bevor man den globalen Energiemarkt auf Bitcoin-Basis stellt.

Meine Frage an die Community:
Haltet ihr es für realistisch, dass die physikalische Realität am Golf (Gewalt ist zu teuer, der Yuan keine Option) die USA dazu zwingt, Bitcoin als neutralen Energie-Standard zu akzeptieren? Könnte der „Mined in America Act“ genau das Werkzeug sein, um diesen Übergang unumkehrbar zu machen, bevor die politische Mehrheit im November kippt?

Vielleicht hat Roman ja Lust, sich diesem Gedankenexperiment einmal anzunehmen. :)

Beste Grüße!