Dieses Begleitthema zu https://www.blocktrainer.de/blog/michael-saylor-verzettelt-sich-ich-habe-nie-gesagt-dass-strategy-seine-bitcoin-nicht-verkaufen-wird wurde automatisch erstellt. Antworten auf dieses Thema werden unter dem Beitrag auf der Webseite eingeblendet.
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Wird mir wirklich viel zu heiss gekocht, es ist doch offensichtlich, dass Strategy in den S&P 500 möchte und das beisst sich nunmal mit “Never sell your Bitcoin”, find ich jetzt auch die logische Weiterentwicklung und eher die Kritik daran kindisch/peinlich.
Ja, nee - der Typ ist mit seinem “Never sell your Bitcoin"!” buchstäblich zu einem Meme geworden, das wäre schon arg inkonsequent wenn die Community das jetzt einfach so schlucken würde.
Hätte Strategy jetzt erwähnenswert was verkauft von mir aus, so hat sich Strive aber zurecht mit ihrem 32 Bitcoin-Kauf letzte Woche darüber lustig gemacht.
Habe heute erstmal gut MSTR nachgekauft ![]()
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Ich bin zum Glück erst im Mai auf den Trichter gekommen, Bitcoin-Treasury-Aktien zu kaufen und habe daher einen MSTR-Durchschnitt von 112 Euro, ist glücklich für mich gelaufen.
Das ist so gut bei Strategy/MSTR. Immer wenn ich denke dass der Zug für niedrige Preise abgefahren ist, schafft es das Unternehmen oder der Markt die Unsicherheit zu verstärken und zack rudert der Preis zurück ![]()
Ich erkläre mir dass damit dass das Geschäftsmodell von Strategy so neuartig ist, dass es gar nicht anders möglich ist, als dass immer wieder neue Fragezeichen und Unsicherheiten entstehen. Die verschiedenen Entwicklungsstufen des Unternehmens werden zwangsläufig kontroverse Entscheidungen hervorbringen. Das Saylor dass mal geschickt oder ungeschickt macht, mit diesen und jenen Aussagen, ist für mich nebensächlich.
Sehe ich auch so.
Machen wir mal keine Raketenwissenschaft daraus. Er geht ALL-IN bei einem einzigen Asset, mit teilweise bemerkenswert schlechtem Timing.
Was meinst du denn mit schlechtem timing?
Der durchschnittliche Einstandskurs seiner 845.256 BTC liegt bei 75.680 US-Dollar je Bitcoin. Das würde ich als suboptimalen Einstandskurs bezeichnen für eine All-IN-Company, die nur nach diesem Bestand bewertet wird.
Portfolio Konzepte auf ein Unternehmen anzuwenden ist kein sinnvoller Maßstab. Die meisten Unternehmen setzen auf eine Karte und das Schicksaal des Unternehmen hängt dann von der einen Idee ab. Großkonzerne mit einem großen Spektrum an Geschäftsfeldern machen nur einen Bruchteil der Unternehmen aus.
Davon abgesehen sehe ich das Diversifikations Narativ aber sowieso kritisch, auch für Privatpersonen. Diversifikation ist Gift für Vermögensaufbau. Welt ETFs können historisch gesehen nachweislich nur die Inflation kompensieren. Ungeeignet für aggressiven Vermögensaufbau, das auch die Inflation deutlich schlagen soll.
Das sind 65k in Euro, das ist recht nahe am aktuellen Bärenkurs. Als MSTR-Halter, hat sich mein BTC anteil pro Aktie seit Jahresbeginn um 12% gesteigert. Meine letzten MSTR Käufe waren gemessen zum BTC Kurs mit 13% Rabatt. Wenn das schlechte Timing schon gut läuft, freue ich mich schon jetzt auf das gute Timing.
Welt ETFs können historisch gesehen nachweislich nur die Inflation kompensieren.
Wie kommt man auf sowas? Unfassbar.
Weil es so ist. Gemessen an der M2 Geldmenge, was langfristig der entscheidende Faktor für den Kaufkraftverlust ist und nicht der geschönte Verbraucherpreisindsex, beträgt die Rendite eines Welt ETFs inflationsbereinigt 1-2 Prozent. Weil die M2 Dollar Geldmenge seit den 1960er gerechnet im Durchschnitt jährlich um 6-7 Prozent wächst. „Zufällig“ die durchschnittliche Performance eines Welt ETFs. Und das auch nur dank der technologischen Revolution. Nimmt man den Tec Sektor raus, geht ein Welt ETF in der Inflation unter. Insgesamt ein fragiles Konstrukt mit einer sehr mageren Rendite im Gewand einer vermeintlich sicheren Geldanlage.
Das stimmt halt so nicht. Der Zusammenhang zwischen Geldmenge M2 und Kaufkraftverlust ist kein direkter. Es kommt auf viele Faktoren dabei an.