Auch wenn deine Bitcoinbestände überwacht werden, wer hindert dich daran diese auf verschiedene andere eigene Wallets zu transferieren, wobei die Transaktionen so aussehen als ob du die Bitcoins verkauft hast?
Wer will, der findet in Bitcoin genug Privacy. Ja der Umtausch ins Fiatsystem kann dir erschwert werden (und das gilt genauso für Monero), aber es gibt genug andere Länder, in dem du „Urlaub machen“ kannst um dort deine Bitcoin zu „waschen“. Wie soll eine Regierung das nachvollziehen? Du könntest sogar eine Wallet dort abgeben und eine Andere mitnehmen, sodass es überhaupt keinen Zusammenhang in der Blockchain von deinem überwachtem Geld zu deinem neuem Geld gibt.
Mit ein wenig Phantasie kann man so absolut leicht untertauchen ohne dass ein zentraler Staat dir irgendwas nachweisen kann. Und das geht jetzt schon. Mit der offenen Blockchain. Einfach weil du dir beliebig viele neue Identitäten (Wallets) anlegen kannst, wie du möchtest.
Es gibt keinen Bedarf die Privacy weiter zu verbessern, sie ist so schon ausreichend um so gut wie anonym zu werden. Zumal die Regierungen aktuell mehr Privacy nur noch entschiedener bekämpfen werden während sie sich aktuell noch einreden Bitcoin überwachen zu können. Das ist eben das Trojanische Pferd. Und wenn Bitcoin groß genug ist können sie es nicht mehr verbieten.
Das Problem wird also nicht unter den Tisch gekehrt sondern ist schon gut durchdacht. Wer will findet in Bitcoin die Privacy, die er selber gerne hätte.