Liebe BaFin, Liebe Bison.-Ein Bitvavovergleich

mit großem Bedauern musste ich spüren ,
dass Bitvavo gezwungen war, seine Kunden
mit deutschem Wohnsitz zu kündigen.
Als langjährige Nutzerin von Krypto-Börsen
verstehe ich zwar die Notwendigkeit einer
Regulierung durch die BaFin, um die
Sicherheit der Kunden zu gewährleisten.
Allerdings bedauere ich zutiefst, dass
bürokratische Hürden es Bitvavo unmöglich
gemacht haben, die erforderliche Lizenz in
einem angemessenen Zeitrahmen zu
erhalten.
Ich stehe voll und ganz hinter dem Prinzip,
dass Sicherheit stets iberste Priorität haben sollte und habe
volles Verständnis dafür, dass die BaFin sich
die nötige Zeit genommen hat, um die
Sicherheit der Kunden zu gewährleisten.
Gleichzeitig habe ich allerdings gewisse
Zweifel an der Effizienz des Prozesses.
Sowohl meine Erfahrungen mit Bison als
auch mit Bitvavo zeigen, dass es in puncto
Sicherheit deutliche Unterschiede zwischen
den beiden Plattformen gibt.
Bitvavo zeichnet sich durch ein weit
ausgereifteres Sicherheitskonzept aus, das
in vielen Bereichen der Konkurrenz
überlegen ist, insbesondere im Vergleich zu
Bison.
Zu den herausragenden
Sicherheitsmerkmalen von Bitvavo zählen:
Standardmäßig aktivierte Krypto-
Abhebungssperre: Diese Sperre kann
nur deaktiviert werden, wenn der Kunde
einen Betrag von 1 € als Verifizierung von
seinem verknüpften Bankkonto einzahlt.
Verifizierte Auszahlungsadressen: Alle
Auszahlungsadressen müssen vor der
Verwendung in einem Adressbuch
eingetragen und verifiziert werden.
Strenge 3FA-Authentifizierung: Für die
Verifizierung sind drei Faktoren
erforderlich: Passwort,
Authentifizierungs-App und E-Mail-
Bestātigung.
3FA-Schutz auch bei Auszahlungen:
Selbst bei der eigentlichen Auszahlung ist
eine zusätzliche 3FA-Authentifizierung
notwendig.
Natürlich habe ich keinen Einblick in die
internen Prozesse der BaFin und kann die
Situation nur aus Sicht eines Kunden
beurteilen.
Was meine praktische Erfahrung jedoch
angeht, ist Bitvavo in puncto
Sicherheitskonzept marktführend.
Ich wünsche mir daher, dass in Zukunft die
Priorität auf die Sicherheit der Kunden
gelegt wird und nicht auf die Einschränkung
der Privatsphäre im Namen der
Geldwäscheprävention.
Das Sicherheitskonzept von Bitvavo sollte
zumindest als optionale Funktion jedem
Broker/Exchange angeboten werden.
Zusätzlich zu den herausragenden
Sicherheitsmerkmalen möchte ich Bitvavo
auch fūr den schnellen und kompetenten E-
Mail-Support sowie die zügigen Krypto-
Auszahlungen loben.
Die Auszahlungen waren etwa 144-mal
schneller als bei der Bison-Konkurrenz (im
Schnitt 30 Minuten gegenüber 3 Tagen).
Bison hingegen überzeugt mich mit seinem immerhin
direkten E-Mail-Support, der leider auch bei
anderen Plattformen immer seltener wird.
Schön wäre es allerdings wenn dieser die Auszahlungszeit von Kryptowährungen( bis zu 3 Tage) bei der Beantwortung in Zukunft nicht mehr übertreffen würde.
Ich hoffe, dass mein Feedback konstruktiv
und hilfreich ist.

Mit freundlichen GrüBen

Pamela

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Die extrem langen Auszahlungszeiten bei BISON, verbunden mit den doch recht hohen Gebühren, haben mich seinerzeit zu einem Wechsel zu BSDEX veranlasst.
Das von Dir beschriebene Sicherheitskonzept bei Bitvavo (1€ Einzahlung als zusätzliche Verifizierung) gefällt mir sehr gut.

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Und genau hierin sehe ich eine Gefahr. Ich würde eben genau das nicht wollen, dass eine Transaktion der Börsenguthaben in BTC eine Überweisung von einem bereits hinterlegten Konto nötig macht.

Warum?

  • Wenn die K**** richtig am dampfen wäre: Wie soll man an sein BTC-Guthaben zur Auszahlung auf die Wallet kommen, wenn z.B. das verknüpfte Konto gesperrt oder gepfändet wurde?
  • Ähnliche Probleme hätte man bei Fehlern/Serviceunterbrechungen durch die Bank (ich sage nur Postbank IT Debakel)
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Ich glaube Dein Beitrag ist an den falschen Absender geschickt worden.

Vielleicht wirklich an die BaFin und nicht an das Forum adressieren. Oder was möchtest Du diskutieren?

Zum Thema Bitvavo hatten wor doch bereits an anderer Stelle geschrieben. :slight_smile:

Du kannst die 1€ Verifizierung doch direkt nach dem KYC machen. Jede weitere Krypto Auszahlung (oder das Anlegen einer weiteren Wallet Adresse) benötigt das dann nicht mehr.

Also alles easy:

  1. KYC machen
  2. Erste externe Wallet Adresse registrieren
  3. 1€ Verifizierung
  4. Happy Times

BaFin does not like this trick.

:grin:

Die Auszahlungsadressen vorher bekannt zu geben ist eine gute Möglichkeit. Dann könnte man vorher schon wissen ob es Probleme gibt. Notfalls könnte man seine coins lieber behalten.