Hallo zusammen,
Eine lange Passphrase ist wohl der richtige Weg für eine sichere Zukunft und Aufbewahrung.
Nun ist es so, das man z.B auf der Bitbox diese bei jedem Start eingeben muss, um auf der richtigen Adresse zugriff zu haben.
Das ist Sicherheitstechnisch echt top und so erwartet man es auch aber wie macht Ihr das in Kombination mit 20+ Zeichen?
Da tipps man locker 5 Minuten auf diesen Touch Strich, bis man damit durch ist.
Ein Automatischer Transfer beim Kauf auf die Hardware Wallet mache ich nicht. Ich will das immer manuell machen, wenn ich einen bestimmten Bestand per DCA aufgebaut habe.
Die kleinen Bildschirmchen und die Touchtasten, ja ist umständlich. Auf das gleiche Wallet mit dem Trezor Safe 3 auch so. Zum Glück braucht man es nicht jeden Tag und dafür kannst eine Wallet einrichten mit wenigen verkraftbaren Funds drauf.
Bin selber dran, hatte meine erste Passphrase zu einfach (simples Wort) eingerichtet.
Du beschreibst das Passwort oder die Pin mit der du die Bitbox entsperrst . Die musst du über das Bitbox Display eingeben um die Bitbox zu starten .
Die Passphrase kann auch Sonderzeichen enthalten , die Passphrase kannst du mit der Bitbox-APP-Software am PC oder Smartphone - Tastatur eingeben .
Ja, das Passwort für zum Entsperren der Bitbox sollte auch nicht zu einfach sein aber wenn deine Bitbox entsperrt wurde , dann ist die Passphrase trotzdem noch geheim .
Die Passphrase ist unabhängig vom Passwort für die Bitbox .
Da kannst Du nur auf Specter DIY oder Coldcard Q umsatteln, dort ist das Eingeben sicher deutlich angenehmer. Letztere gibt es vermutlich demnächst im „Alles muss raus SALE“.
„Über konkrete Empfehlungen, was Länge, Groß- und Kleinschreibung, Zahlen, sowie Sonderzeichen angeht, kann man sich an dieser Stelle natürlich streiten. Möchte man ein ähnliches Sicherheitsniveau wie mit den 12 bzw. 24 Wörter erreichen (nämlich 128 bit), dann könnte eine optionale Passphrase beispielhaft so aussehen: h*AMh]xS6OPGwq;_|7&q3M.“
Ein solche sichere Passphrase wäre über die Bitbox alleine doch gar nicht möglich ?
Die Bitbox kann doch nur Buchstaben (groß und klein) und Zahlen , oder ?
Hab heute das aktuelle Video von „derHelper“ angesehen. Da geht es auch darum, was eine gute Passphrase ist. Dieser Zeichensalat ist zwar sehr stark, erhöht aber wiederum das Fehlerpotenzial beim Eingeben. Jede Passphrase erzeugt schließlich eine gültige Wallet.
Doch das geht. Sobald du die Funktion in der App aktiviert hast fragt dich die Box nach dem eingeben der PIN nach der Passphrase und dort hast du dann die Möglichkeit auch Sonderzeichen einzugeben. Es bleibt aber mühsam.
Es gibt von EFF eine kurze Würfelwörterliste. Die Vorteile: Man erzeugt echte und nicht selbst ausgedachte Entropie und man kann anschließend sehr zügig die Wörter als Würfelzahl (1111 bis 6666) auf der Hardwarewallet eingeben.
Ein Beispiel mit 4 Wörtern:
Was du dir nach dem Auswürfeln notierst:
3124 laser
5261 rider
1435 cable
6142 tiger
Was du als Passphrase in deine Hardwarewallet eingibst: 3124526114356142
Du musst nur beim 1. Abrufen darauf achten. dass du in der richtigen Wallet landest.
Ich glaube, das ist nicht wirklich im Sinne der ursprünglichen Frage. @SatoshiSaver wollte wissen, wie man eine Passphrase mit hoher Entropie im praktischen Umgang weniger mühsam machen kann (20+ „Zeichen“ laufen auf 128 Bit Entropie hinaus). Dein Beispiel hat viel weniger Entropie (41 Bit), ist aber beim Eingeben mit 16 Zeichen fast gleich mühsam.
Außerdem ist mir nicht klar, wofür du hier überhaupt die EFF-Wortliste ins Spiel bringst, wenn du für die Passphrase dann einfach die Würfelergebnisse direkt verwendest und überhaupt nichts mit den Wörtern machst.
Das Beispiel war vereinfachend. Mit 12 Wörtern würde man auf 124 Bits kommen, für die ich mich entschieden habe. Ich habe es mal nachgemessen und kam auf eine Eingabedauer von etwa 120 Sekunden (Bitbox und Trezor).
Das Eingeben einer Zahl geht bequemer, weil 1. der gesamte Zeichensatz nur aus 10 Symbolen (0 bis 9) besteht und 2. man nicht noch zwischen verschiedenen Typen (Kleinbuchstaben, Großbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen) wechseln muss.
Warum man nicht einfach nur Zahlen würfeln sollte: Ziffern/Zahlen sind fehleranfälliger, wenn man beispielsweise ein Papierbackup erstellt. Deshalb die standardisierte Liste.
Man muss meinen Vorschlag ja nicht umsetzen. Ich habe ihn nur zur Anregung eingebracht.
Mowtan, ich habe diese Antwort überarbeitet, weil ich sehe, dass du gerade eine Antwort schreibst. :-)
Puh, ich würd nicht jedes Mal 48 Zeichen eintippen wollen. Aber gut, ich kann mir vorstellen, dass man mit einem reduzierten Zeichensatz trotz größerer Länge wirklich schneller ist. Vielleicht auch gleich lieber 38 Ziffern als 48 Würfelzahlen.
Je nachdem, wogegen man sich genau schützen will, könnte auch eine andere Hardware-Wallet nützlich sein, die die Passphrase speichert und für die Verwendung nur einen Pin fordert (ich glaube, Ledger macht das).
Alles gut. Jeder muss den für sich passenden Aufbewahrungsweg finden. Ich habe meine letzte Antwort überarbeitet, weil ich einen deiner Punkte zuerst falsch aufgefasst hatte: Warum man nicht einfach direkt Zahlen würfelt, anstatt über die standardisierte Würfelwörterliste zu gehen. Noch einen schönen Abend.