KYC-BTC und NON-KYC-BTC Dilemma

Hallo alle zusammen.

Habe in einen frühen Alter angefangen, mich mit Bitcoin intensiv zu beschäftigen (mit 18-19 Jahren, Anfang 2020-21).

Stehe aber in einer möglichen Zwickmühle, wenn es um die Trennung der Bestände geht, in der ich mich natürlich selber gebracht habe. Alles zusammen unterschätzt die Situation wie der italienische Staat Bitcoin hasst und so wie sie es aktuell Schrittweise weiterregulieren, und nicht zu vergessen die „liebe“ EU…

Habe noch nichts gemeldet, ein Teil der Bestände sind schon in einen Mixer hineingegangen (non-kyc und kyc zusammen möglicherweise), kann aber 80-90% der Kaufhistorie nachvollziehen.

KYC einfach nachzuweisen, die ich protokolliert habe und NON-KYC die meist p2p Banküberweisungen sind und anonyme BTC-ATM Käufe (Kurant Automaten in Österreich, großteils).

In Italien ist BTC Meldepflichtig, beim Auszahlen Steuerpflichtig und 0,2% Vermögenssteuer pro Jahr, nur weil ich es besitze (die größte Schweinerei)

Außer 100-600 Euro habe ich nicht ausgegeben, die dann nur in Dienstleister geflossen sind, die direkt Bitcoin angenommen haben wie Raspiblitz, Bitbox und etwas über Lightning übertragen

Steuern sind im heutigen System Raub, keine Frage, aber mit aktiven Firefish.io Krediten und co. kann mir in Zukunft einer vor der Tür Klopfen…

Alles als „verloren“ Anzeigen lassen? Irgendwie in der Steuererklärung eintragen lassen ohne perfekter Protokollierung möglich? Selbstanzeige machen mit saftigen Strafen, wenn sie überhaupt den Bestand anerkennen möchten oder ggf. Gefängnis? Riskieren nix zu machen (high risk no reward)?

Was könnt ihr mir empfehlen bzw. kennt jemand von euch einzelne/mehrere Leute, die das gleiche Dilemma haben/hatten wie ich?

Meine Lebenslust schwankt sowieso sehr stark, ist halt so.
Ohne Bitcoin wäre mir die Entscheidung relativ leicht gefallen.
Bitcoin gibt Hoffnung für ein bessere Zukunft. Und wenn es hart auf hart kommt kriegen die Halt mein Stack nicht, mit unfairen Konsequenzen die ich dann halt tragen muss.

Ich würde mich auf Hilfe, egal welche Form, freuen.

Beste Grüße,
Nodi_Van_Kenobi

Die Regulierungen sind aktuell nicht schön. Es liegt aber weder in deiner noch in anderen privaten Händen. Sich darüber zu ärgern, dazu ist das Leben zu kurz. Du bist jung und hast noch viel Lebenszeit, das ist auch viel wert. Wenn du in Italien unzufrieden bist, probiere doch ein anderes Land aus. Zurückgehen kannst du immer noch

So ist es halt, wenn man der falschen Versprechung von Anonymität geglaubt hat. Habe ich leider früher auch.So wie die meisten. Die Bitcoin Gurus und Presse , die diese falschen Information gegen besseres Wissen weiterverbreitet haben, sind daran Schuld. Wir wurden lange angelogen und verarscht. Leider kenne ich mich technisch und rechtlich nicht so aus wie viele Experten in diesem Forum. Wundert mich, dass die keine guten Tipps bringen. Dafür ist ein Forum da.
Mir fällt nur ein, evtl. Urlaub in El Salvador oder Thailand. Nur rechtlich kenne ich mich da auch nicht so gut aus. Einen hohen Geldbetrag einfach so zu überweisen, wird auch schwierig. Glaube, Goldschmuck bis 10.000 Euro geht.
Da musst du dich mal informieren. Goldmünzen in Geldbeutel geht auch nicht. Den Unterschied sieht man im Röntgengerät. Auch Schmuck in Gold oder Platin sieht der Zoll.
Jetzt hoffe ich für dich, dass anderen noch was einfacheres einfällt. Wenn der Betrag zu klein zum Urlaub machen ist, dann sieh es halt als Lehrgeld. Es gibt wirklich keinen, der mit Aktien, Kryptos oder mit gehebelten Produkten noch nicht heftig auf die Schnauze gefallen ist. Es wird auch noch mehr Leidensgenossen geben, die dieselben Probleme mit den „anonymen“ Bitcoin haben. Nur zugeben wollen es die wenigstens. Wahrscheinlich wurde das mit dem Mixer auch in diesem Forum empfohlen. Sollen die sich mal melden. Good luck