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Hallo an alle
ich versuche meine Steuererklärung 2024 erstmals ohne Steuerberater zu erledigen (hatte bislang ein Gewerbe und alles machen lassen). Nun stellt sich die Frage, was genau und wie ich meine Kryptobestände überhaupt angeben muss/sollte. Ich bin mit allem über der Haltefrist und plane vorerst keine weiteren Käufe. Wenn dann nur BTC.Eventuell aber Altcoinverkäufe bei Bitpanda, mit wenig Gewinn. Möchte daher die Dinge so einfach wie nötig, aber rechtlich sauber, dokumentieren bzw. beim FA einreichen. Cointracking finde ich recht unübersichtlich und frage mich, ob sich der Aufwand lohnt, dass ich mich damit länger beschäftige. Bin kein Softwarefreak. Gehe lieber in die Natur KOnkret: reicht es, wenn ich den Jahressteuerbericht der jeweilgen Broker/Bank der Steuererklärung anhänge?
Wenn du unter der Freigrenze geblieben bist, gibt es nichts zu melden. Ab dem 01.01.2026 meldet deine Börse jede Bewegung automatisch ans FA, für alle Verkäufe würde ich an deiner Stelle bei Nachfrage die passenden Käufe bereithalten. Aber selbst für diese Geschäfte gibt es nichts zu melden, da du außerhalb der Jahresfrist handelst und keine Steuern anfallen.
vielen Dank whoami für deine schnelle Antwort. Dann macht es vermutlich Sinn, nachdem ich die Altcoins eh verkaufen will, wenn ich das 2025 noch über die Bühne bringe. Einkauf und Verkauf über BItpanda. Kontoauszug sicherheitshalber ausdrucken, das sollte als Nachweis reichen. Oder liegt die Tücke im Detail?
Danke Katja, ich hab nur immer etwas Bammel davor, dass sie die Gesetze nie zu unserem Vorteil ändern und irgendwann muss man dann plötzlich alles offenlegen und sie werden skeptisch, einfach nur weil sie es “dürfen”. Umkehr Nachweispflicht etc.
Solltest du Gewinne melden müssen oder wollen, so empfehle ich dir unbedingt Blockpit! Ich habe Monate mit Cointracking verschwendet, bis ich dort gelandet bin!
Blockpit druckt dir auf Knopfdruck einen vollständigen Steuerbericht (sogar auf den offiziellen Steuerformularen!) aus und bei Bedarf eine steuerbezogene Auflistung aller Transaktionen.
Gerade, wenn du z.B. bei Bitpanda oder Bitvavo handelst: Hier arbeiten die APIs perfekt mit Blockpit zusammen. Wenn du (wie ich) soweit möglich mit Bitcoin bezahlst (zum Beispiel mit der Bitpanda Visa oder der Bitrefill-Card), dann wird jeder Einkauf, jeder Kaffe, den du trinkst automatisch ausgewertet und bei Steuerrelevanz (…was natürlich nicht zu empfehlen ist!) ausgewertet.
Zudem analysiert Blockpit deine Transaktionen und schlägt dir Steuerspar-Aktionen vor. Ich bin damit sehr glücklich und wer (wie ich) Bitcoin täglich als Zahlungsmittel verwendet, ist damit bequem auf der sicheren Seite.
Zudem werden Blockpit-Auszüge auch als Herkunftsnachweis anerkannt. ich würde jedem Anfänger, der sich komplett legal (KYC) mit Bitcoin beschäftigt, vom ersten Tag an zu Blockpit raten, bevor das Jammern nachher groß ist, weil bei Auscashen Probleme auftreten.
(Ich bekomme nichts für diese Meinung und habe auch keinen Referral-Code. Diese Ansicht basiert nur auf meinen sehr guten Erfahrungen!)
Danke dir vielmals Black Mirrus. Das ist ein super hilfreicher Tipp. Hatte mir heute Blockpit ohnehin angeschaut als Alternative zu CT. Hilft also zu entscheiden. BTC als Zahlungsmittel nutze ich bislang gar nicht. Da blicke ich rein praktisch noch gar nicht durch. Leider. Will ich mich noch mit befassen. Merci