Krypto gegen Klima: Der Bitcoin ist eine Umweltsau

Hallo liebe Community.

Heute habe ich in meiner App einen Artikel zugespielt bekommen wo ich es nicht lassen konnte ein wenig Gegenargumente zu bringen.

Gerne dürft ihr mich dabei unterstützen in dem ihr meine Meinung teilt, natürlich nur wenn dies auch eure Meinung vertritt :wink:. Auch könnt ihr gerne noch eure Stellungnahme beifügen.

Der Link zu dem Artikel habe ich eingefügt. Mein Dialog dazu füge ich euch hier mal ein:

Sorry, aber wenn ich diesen Artikel lese Herr Pöhner dann stösst es mir auf.

Ich denke Leute wie Sie sollten sich zuerst mit der Thematik ein wenig näher auseinandersetzen bevor sie auf alte Argumente, die sich bei den Bitcoin Gegnern eingebürgert haben, stützen.

Hinter Bitcoin steht eine Philosophie, ein Gedanke, eine Überzeugung. Weg von unserem «korrupten» Inflationären Geldsystem, dass Werte aus dem nichts erschafft.

Ja der Mensch kann nicht allwissend sein, aber er sollte wieder lernen Dinge selbst zu hinterfragen und mehr über den Tellerrand hinauszuschauen.

Ein Paar Punkte zu unserem Geldsystem:

  • In einem freien Markt ist es nur normal, dass jedes Jahr eine gesunde Anzahl an Unternehmen vom Erdboden verschwinden. Denn ein Markt könnte sich selbst regulieren, er definiert sich durch Nachfrage und Angebot. Wie lange retten wir schon grössere Firmen die keinen wirklichen Intrinsischen Wert mehr haben? Und kommen Sie mir bitte nicht mit dem Argument «Ja aber dann haben so viele Leute keinen Arbeitsplatz mehr». Wie sieht wohl die Ökologische Bilanz für diese Thematik aus?
  • Wie wurden die Kriege der USA im letzten Jahrhundert finanziert, etwa durch Steuergelder?
    Indirekt ja, aber ich denke ohne die ungedeckte Geldvermehrung, hätten diese Kriege niemals so Stattfinden können. Denn es wäre viel mehr aufgefallen wie viel Kosten diese verursachen. Diese wurden auf Kosten der bürgerlichen ehrlichen Arbeit, die schleichend die Kaufkraft, also den Wert ihrer Arbeit, entwertet haben, geführt. Ich möchte mir gar nicht in Zahlen vorstellen was dies für eine Ökobilanz mit sich zieht?
  • Wenn ich in der Geschichte zurückschaue habe ich den Eindruck, dass die Abbildung von Werten noch fairer gestaltet war, als wir noch den ehrlichen Goldstandart hatten. Bis dass «kleinere» zentrale Instanzen die Macht an sich gerissen haben. Wieviel Transaktionsvolumen hat der IWF Jährlich? Ja um das mehrfache des Jahresnettoumsatzes der ganzen Welt. Warum dies wohl nötig ist? Hätten wir eine harte Währung, was früher einmal der Fall war mit dem Goldstandart, wäre dies nicht nötig und ja der Bitcoin ist in der Lage diese Härte Abzubilden.
  • Und und und

Kurz gesagt die Energie die der Bitcoin benötigt wird in Sicherheit umgewandelt. Rechtfertigt dies den Energieverbrauch von Bitcoin? Dies muss jeder für sich selbst entscheiden wofür er einstehen möchte. Fakt ist, dass seitdem der Mensch auf der Suche ist nach einem Tauschmittel das Werte abbildet, es letztendlich immer dazu geführt hat, dass Mächte versucht haben sich daran zu bereichern, indem sie es Inflationiert respektive entwertet haben.
Wie schwer soll man also dem Argument Gewichtung schenken, dass eine Monetäre Abbildung sicher und nicht manipulierbar ist? Gehen wir davon aus, dass die Monetäre Abbildung die Basis ist für einen gesunden Markt und der einzige Weg Werte abzubilden damit ein gesundes Verbrauchen und Investieren herrschen kann, ist es meiner Ansicht nach mutig zu behaupten, dass Bitcoin eine Verschwendung ist. Besonders wenn man in Betracht zieht, dass ein Faires System das gesunde Gedeihen einer Gesellschaft widerspiegelt.

Elon Musk, ein Visionär vielleicht kann man ihn auch als Genie betiteln, (Ja Genie und Wahnsinn sind oft nahe bei einander) hat in Bitcoin Investiert. Ob er wohl Bitcoin verstanden hat?

Noch ein paar Gedanken:

  • Meines Wissens sollte in unserem Westlichen System ein Staat die Vertretung für das wohlergehen des Volkes sein. Fühlt sich also eine Gesellschaft hintergangen, führt es zwangsläufig zu einer Widerstandsbewegung.
  • Die Welt wird in Zukunft mehr auf gemeinsame Nenner aufbauen müssen, sonst sind wir zum Scheitern verurteilt. Ich wage es zu behaupten, dass der Durchschnitt der Weltbevölkerung, egal auf welchen Kontinent wir uns beziehen, damit einverstanden wäre sich einem Fairen System anzuschliessen. In der Demokratie würde man sagen, dass die Idee Mehrheitsfähig ist und eine annehmende Stimmung herrscht.
  • Ein System, also Idealerweise eine gesunde Widerspiegelung einer Gesellschaft, hat es letztendlich selbst in der Hand, welchen Taten oder Ressourcen sie einen Wert zuschreiben. Kurz gesagt, könnte ein Mensch der den Müll der ans Meeresufer herbeigeschwemmt wird sammelt, um ihn der Umwelt zuliebe rechtmässig zu entsorgen, wenn wir es den so bewerten, mehr verdienen als viele andere Jobs die es heut zu Tage so gibt.

Die Ideologie eines Gedankens ist nur so Stark wie dessen Annahme in der Gesellschaft

Beste Grüsse, Biotac


Gewidmet an Roman der mir vor ein paar Jahren den Weg für Bitcoin geebnet hat. Ein Dank geht auch raus an das Gesamte Team dass tolle Arbeit leistet.

Angenehme Woche Wünsch ich euch.

Ps: Ok ich glaube meine Stellungnahme war von kurzer Dauer, Sie wurde wohl zensiert :disappointed_relieved:.

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Hallo Biotac,

der Bitcoin ist genau wie Gold den Bankstern ein Dorn im Auge und wird wo es geht schlecht gemacht. Ich war jahrelang als „Elektriker“ bei einer Landesbank im Einsatz und glaube mir was da an ENERGIE in Wärme umgewandelt wird ist unbeschreiblich. Ich schreibe jetzt extra nicht ENERGIE Verbrauch(t) wird weil man ENERGIE nicht verbrauchen kann! Der Strom für die BitcoinMiner fliesst immer wieder zurück zum Kraftwerk :slight_smile: Denn sonst hätten wir keinen geschlossenen Stromkreis und nichts würde funktionieren.
Du schreibst das schon richtig die Energie wird beim minig in Sicherheit umgewandelt!
Ich denke aus meinen Erfahrungen raus kann ich sagen, dass die ganzen Rechenzentren, Backuprechenzentren und gespiegelten Rechenzentren der Banken ein vielfaches der Energie benötigen die der Bitcoin benötigt. Bargeld ist auch günstiger wie Plastikgeld das wird nur alles schön gerechnet :wink:
Fazit : Die Bankster hassen den Bitcoin wie der Teufel das Weihwasser da kannst Du mit noch so vielen Argumenten und Fakten ankommen das wird sich nicht ändern.

Grüße aus dem WinterWonderLand :cold_face:

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Hallo @LordOfUnix

Danke für den Input. Ja der Energieverbrauch könnte ich noch abändern. :+1:

Da hast wohl recht mit dem Dorn im Auge. Und die «Zeitschrift» Cash.ch ist wohl von diesen Mächten unter Kontrolle. Ist nur schade, dass man in einer Welt wo freie Meinungsäusserung noch zählen dürfte (Nicht wie zum Beispiel in China) dies wohl nicht als kommentieren eines Artikel zählt.

Kann man wohl auch nur in einem gewissen Environment oder in den eigenen Vier Wänden.

Ich habe gerade entdeckt, dass der Artikel Original im der Krypto gegen Klima: Der Bitcoin ist eine Umweltsau | HZ erschienen war und es kribbelt mir nur so in den Fingern, die Stellungnahme dort in etwas abgeänderter Form nochmal zu posten…

Grüsse aus der nassen Westküste Europas :open_umbrella:

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Könnte man als Gegenargument nicht sogar anführen, dass der Bitcoin der erste Anstoß an eine Energiewende sein könnte, da man damit die Technologie an extremen Orten wie Wind in nordischen Gebirgen oder Sonne in der Sahara leicht als Investition mit Bitcoinfarmen für den Überlaststrom daneben aufstellt als Beispiel oder das langfristig gewinnbringende des Minings nutzt, nicht nur um den Strom abzunehmen, sondern um sogar gezielt die erneuerbaren Energien so weit voranzubringen, das sich Ausbau und Entwicklung um einiges beschleunigen.

Also dieser Effekt würde je mehr der BTC wert wäre um so stärker in Kraft treten, wenn ich das richtig im Kopf habe oder?

Dieser Ausbau würde dann die Batterietechnologie vorantreiben, da dann eine signifikante Aufwertung des Stroms abläuft der nicht mehr in BTC gesteckt wird!

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Wenn man die Energierechnung aufmacht, muss man aber auch mal rechnen, was das aktuelle Finanzsystem verschluckt: Server, Bürogebäude, Filialen, Aufsichtsbehörden, die Zentralbanken, Millionen von Menschen, die sich mit regulatorischem Unsinn beschäftigen, gedrucktes Papier ohne Ende, Druckerpressen und so weiter und so weiter und so weiter

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Leute genau solche weiterführenden Gedanken finde ich nice!
Der Text ist ja auch „Nur“ eine Wiedergabe aus gelerntem und Gedanken in eigene Worte gefasst. Roman ist ein Mensch der diese Gedanken schon eine Weile ziemlich fertiggespult hat. Er wäre vielleicht kein guter Pfarrer, wie er heute im Video gesagt hat, aber bestimmt ist er ein erstklassiger Bitcoin Prediger. Der Blocktrainer und Team sin eifrig daran Bitcoin auf eine ehrliche Art in die Welt zu transportieren. Nur kann jeder einzelne auch einen Beitrag leisten. Hier im Forum ist unser sogenannter «Save Haven» und wir sind mehr oder weniger einer Meinung. Aber da draussen und Gerade bei solchen Medienschafenden Plattformen (davon gibt es sicher noch viele mehr) wie die cash.ch oder handelszeitung.ch die Artikel veröffentlichen die den Bitcoin schlecht reden, kann man viel bewirken. Und wenn es nicht bei den Leuten die die Plattform führen ist, dann wenigstens bei den Lesern.

Letzte Woche war ich mit meiner Mutter als Unterstützung mit auf die Bank, weil sie die Sprache nicht so gut beherrscht. Wir sind irgendwann zu dem Punkt gekommen, dass ein Betrag XY auf ein Konto überwiesen werden soll um BTC zu kaufen. Er hat uns stark davon abgeraten, es sei wie eine Wolke die sich plötzlich auflöst. Daraufhin haben wir noch eine halbe Stunde debattiert. Ich hoffe es hat ihn zum Denken angeregt. Und ihr könnt euch nicht vorstellen wie gerne ich sein Gesichtsausdruck gesehen hätte als er die News von Elon Musk gelesen hat.

By the way bei der Handelszeitung hat es geklappt, leider musste ich den Text in mehrere Kommentare aufteilen. Bei Cash.ch habe ich gesehen, dass mein Kommentar als Scam eingestuft wurde. Habe das jetzt angefochten.

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Hallo,
habe gerade einen guten Artikel gefunden.

viel Spaß beim lesen :wink:

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Der Artikel ist sehr gut, ich frage mich ob sich Bitcoiner irgendwie zusammenkommen können, um Umweltprojekte zu finanzieren und langfristig mit Minern etwas aufzubauen, was auch viel erneuerbare Energie ans Netz liefert und dabei den Überlaststrom abnimmt…

In dem Artikel wurde ja angesprochen, dass es noch einige gibt, die mit fossiler Energie Mining betreiben, aber in so einem großen Projekt für neue Miningfarmen müssten wirklich große Nummern einsteigen… frage mich ob es schon solche Initiativen gibt, kennt da jemand was?

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Ich habe schonmal versucht hier ein paar Leute dazu zu bewegen mir zu helfen in der Kommentarfunktion von heise, wenn dort mal wieder auf bitcoin eingeprügelt wird, die Argumente der Leute zu zerpflücken. Auch ein ab und auf-voten von ein paar Leuten würde denke ich viel bewirken. Es kann doch nicht sein, dass ich in einem IT-Forum immer noch so einen Quatsch lesen muss. Wer weiß wieviel stille Mitleser es dort gibt…
Wer mit machen will: PN

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Immer schön Startbereit :ok_hand::+1:

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Am besten gefällt mir der Schluss, der Artikel ist sehr gut ausgewogen und übt auch Kritik an der Bitcoingefolgschaft / Branche, die sich in Fragen Umwelt gerne rausredet, ohne im gleichen Maße die genannten Initiativen anzuregen und eben auch mal da zu verurteilen, wo es angebracht ist… Deshalb ist mir auch der Beitrag von Biotac zu einseitig… Kritik ist notwendig, wenn es noch Jahzehnte Bitcoinmining mit fossilen Brennstoffen geben wird… Der genannte Stromverbrauch ist leider Wahnsinn… Habe gestern gelesen, dass eine Transaktion den Stromverbrauch einer Pkw Fahrt von Berlin nach Rom und zurück hat, ich hoffe der Autor hat sich verrechnet… weil das ist einfach zu krass… und dann müsste es definitiv mehr Shaming für die Miner und Pool geben, die ohne Rücksicht auf die Umwelt agieren… Bei den jetzigen Kursen könnte man nicht z.b. eine Gebühr o.ä. ins Bitcoinprotokoll schreiben, dass 10% der geminten Bitcoins in einen Pool für regenerative Energie wandern? Ich hab seit dem Berlin - Rom Vergleich kein gutes Gefühl, vielleicht hat jemand Ahnung und kann das mal überprüfen… Ansonsten müsste es wirklich mehr „fundierte“ Kritik geben, die beide Seiten beleuchtet…

Abgesehen von Square glänzt die Bitcoin-Branche jedoch weitgehend mit Ignoranz. Es gibt keine Selbstverpflichtung der Miner, nur grüne Energien zu nutzen, keine Arbeitsgruppen, Initiativen, Konferenzen und so weiter. Wir haben hier einmal den Vorschlag eines „public shamings“ von schmutzigen Minern diskutiert, doch auch daraus wurde bisher nichts. Ob solche Aktionen und Bündnisse wirklich etwas bringen würden, ist unklar, aber dass die Bitcoin-Branche sich so stark in Zurückhaltung übt, wirkt doch etwas beschämend.

Denkbar wäre auch eine Wallet, die die Transaktionen direkt an Miner sendet, die nachweislich mit grünen Energien minen, so dass sie von den Gebühren profitieren. Ebenfalls vorstellbar wäre ein Distributor, der Transaktionen verschiedener Wallets sammelt und an diese grünen Miner weiterleitet. Technisch wäre dies möglich, und auch ohne merkliche Einbußen der Privatsphäre. Doch man muss es eben wollen …

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