Kontokündigung Sparkasse

Hallo Community,

Gestern hatte ich Post im Kasten von meiner Sparkasse. Ich bin hier Kunde seit ich 10 Jahre alt bin…

In den letzten Jahren kamen öfter mal größere Beträge rein durch Erbe, Immo Verkauf, Firefish hin und her…

Natürlich war das Geld nie lange da, denn was nützt es mir auf dem Konto.

Nach dem letzten Firefish hin und her hatte ich einen Anruf und sie wollten wissen was der Eingang und direkt wieder Ausgang von einen höheren Betrag innerhalb einer Stunde war. Ich habe es erklärt (obwohl es die eigentlich ja nichts angeht) und dachte alles ok.

Gestern war dann ein Schreiben da, das mein Konto gekündigt ist. Jetzt habe ich noch 2 Monate Zeit.

Eigentlich bin ich ja dankbar, denn ich wollte schon lange dort weg :upside_down_face:

Aber das Schreiben finde ich trotzdem echt frech. Erstrecht der Abschluss…

„Hochachtungsvoll ihre Sparkasse“

Denn hätten sie auch Autentisch schreiben können „Fck dich ins Knie“

Ein Grund steht in dem Schreiben nicht drinnen… Jetzt warte ich seit gestern Nachmittag auf einen Anruf meines Kundendienst beauftragten.

Keine Ahnung ob der überhaupt anrufen wird. Irgendwie freue ich mich ja auf das Gespräch!

Liebe Grüße

PS: Welche Bank könnt ihr empfehlen wenn ich öfter mal mit großen Summen herum Jonglieren muss? Ein Kumpel meinte die dkb ist gut.

ING hat bei mir noch nie bei irgendwas rumgezickt. Die lassen mich einfach in Ruhe.

Ich kann Check24 empfehlen. Sehr übersichtlich, mit Unterkonten die man anlegen kann. Ich hatte bisher nie Probleme.

Ich denke, dass es dabei keine wesentliche Rolle spielt, bei welcher Bank das Konto geführt wird. Bei größeren Geldbeträgen und einem unklaren Verwendungszweck kann grundsätzlich jede Bank Rückfragen stellen und sperren bzw kündigen. Daher empfiehlt es sich, die Überweisung im Vorfeld bei der Bank anzukündigen.

Ich nicht. Die haben mich nach ein paar Geldeingängen von Bisq gekündigt und wegen Verdacht auf Geldwäsche angezeigt. Drecksladen.

Und es empfiehlt sich, mindestens zwei Konten zu haben. Das Konto mit dem Gehaltseingang und der Miete muss immer kryptofrei bleiben. Sonst ist man bei einer Kündigung unter Umständen sehr übel dran.

im Prinzip kann man keine Bank diesbezüglich empfehlen, irgendwann spinnen sie alle.

Empfehlung: das Konto, auf dem du Gehalt, Miete, Versicherungen und das, was du für s Leben brauchst, von dem strikt trennen, mit dem du „unnormale“, also nicht alltägliche Geschäfte, zB mit Kryptobezug, aber auch FF abwickelst → der Automat filtert und der Kontobetreuer macht sich in die Hose wenn er etwas nicht versteht und macht Geldwäscheverdacht draus.

Glaub mir eins: die C24 ist die deutlich schlechteste ALLER Optionen. Ich war kurz davor die zu verklagen, nachdem sie mein Geld an Dritte überwiesen haben, nachdem sie mein Konto gesperrt haben und mein Schaden wurde mir erst ersetzt, nachdem ich einen Mahnbescheid beantragt hatte.

Zum Thema:
Ich habe über ein halbes Dutzend Bankkonten in verschiedenen europäischen Ländern durch und kann folgende Tipps geben:

  • viele Banken stehen Bitcoin und Krypto heute recht offen gegenüber
  • hohe Eingänge und schnelle Ausgänge desselben Betrages werden fast immer als Geldwäscheverdacht geflagged (weil Geldwäscher halt nun mal oft so vorgehen). Deshalb: nie den kompletten Eingang unmittelbar sofort wieder zur Kryptobörse rausschicken, wenn Du Dein Konto länger behalten willst und keine Ermittlungen der Kripo (oftmals erfährst Du davon erst Jahre später) anstoßen willst.
  • Bisq, Hodlhodl, Paxful und andere P2P-Kryptobörsen sind voller Betrüger, wo das Geld am Ende dann von gehackten Bankkonten usw. bei Dir landet. Ein vermeintlich günstigerer Kurs ist hier fast immer mit den gleichen Problemen wie oben verbunden: Konto gesperrt, Kripo lädt vor. Kommt am Ende nichts bei raus, ja, aber den Ärger hat man trotzdem.
  • Wenn Geldwäscheverdacht gemeldet wird, ist die Bank verpflichtet Dir das zu verschweigen, nennt sich Tipping-Off-Verbot nach § 47 des Geldwäschegesetzes (GwG). Sie wird Dir also nicht sagen warum das Konto gesperrt, geschlossen oder gekündigt wird.
  • Ein zweites Konto zu haben, das komplett frei von Kryptotransaktionen bleibt, ist sehr empfehlenswert.

Hat jemand Erfahrung mit der Volksbank Bayern Mitte? Ich weiß das hier teilweise von Mitarbeitern mitgelesen wird, daher wäre da allgemein die Info interessant, wie diese Bank zu solchen Bitcoin Geschäften steht und wie man als Kunde mit Bezug zu Börsen und zB FF Geschäften behandelt wird.

Ich mein ich finde eine Bank sollte für die Dienstleistung auch etwas verdienen und der Gesetzgeber macht es den Banken bzgl Gwg nicht einfach. Wenn man einen zuverlässigen und direkten Ansprechpartner hat wäre ich auch bereit, manch schlechtere Konditionen zu akzeptieren.

Gleichzeitig würde ich mich nicht komplett über das Ohr hauen lassen mit fragwürdigen Bausparverträgen und aktiv gemanagten Fonds etc.

Es wird wohl ein nicht ausgeräumter Geldwäscheverdacht sein. Mit dem gesetzlichen Informierungsverbot (Tipping-Off-Verbot), darf dir das die Sparkasse nicht mitteilen

Wise, wenn du in verschiedenen Währungen Geld wechseln möchtest. Hätte auch Revolut empehlen wollen, aber durch sorglosen Umgang mit Daten ,ist diese Bank Geschichte.

Aber wenn ich z.b. ein Sparkassen Konto eröffne und damit nur Krypto mache, hat die Sparkasse dann nicht erst recht fragen? Oder wie ist das?

C24 hat mir das Konto vorübergehend zu gemacht wegen einer kleinen Überweisung zu Pocket

egal welche Bank, wichtig und sinnvoll ist die Trennung

ja, dann kommen eher Fragen, und das nurKryptoKonto wird vielleicht noch schneller gesperrt.

Aber das "Gehalts"Konto über das Dein normales Leben bei einer anderen Bank läuft bleibt verfügbar.
Stell Dir vor was passiert wenn Du wegen gesperrtem Konto keine Miete und Rechnungen zahlst, Kredite nicht bedienst, Dein Gehalt auf einem gesperrten Konto landet usw.
Dieses Konto ist quasi der Ast auf dem Du sitzt und daran sägt man nicht ohne Not.

Es müsste einen Anbieter geben, der diese Marktlücke erkennt, eine Bankenlizenz anstrebt und aus diesem „Risiko“ am Ende besser als alle anderen am Markt dasteht.

Ich empfinde es als Frechheit, allein wegen Krypto-Aktivitäten als Risikokunde eingestuft zu werden und um die Existenz zu bangen, wenn das Konto einseitig geschlossen wird.

Obwohl es off-topic ist: Ich habe kürzlich bei einer Eisdiele erlebt, dass der Betreiber wegen der Ablehnung von Kartenzahlung direkt mit Steuerhinterziehung konfrontiert wurde. Wo sind wir mittlerweile gelandet?

Kann ich den auch von Kraken Geld an Wise senden?

sollte Wise das locker nehmen wenn Geld von einer krypto Börse kommt ?

Bei Wise ist krypto in den AGB verboten. Daher rate ich zu vorsicht.

€ ist kein krypto ….euro von Kraken zu Wise war meine Frage

Also steht in der AGB Euros von krypto Börsen sind verboten ?

Habe keine Lust den genauen Wortlaut für dich zu googeln.

Bei Kontosperrung oder Kündigung kannst du dich dann ja sicher auf solche Spitzfindigkeiten berufen.

Also keine Sorge mach mal.