Ich habe ein relativ neues europäisches LLM namens Mistral 3 in simpler Weise zu Bitcoin, Lightning, Cashu und Nostr befragt: Was ist Bitcoin?
Mistral 3 gibt es unter der Apache 2.0 Lizenz.
Ich habe ein relativ neues europäisches LLM namens Mistral 3 in simpler Weise zu Bitcoin, Lightning, Cashu und Nostr befragt: Was ist Bitcoin?
Mistral 3 gibt es unter der Apache 2.0 Lizenz.
KI erkennt keine Wahrheit. KI erzeugt keine Wahrheit. KI entscheidet nichts.
KI ist ein statistischer Spiegel der Daten, Narrative und Perspektiven, mit denen sie gefüttert wird und des Prompts, mit dem sie abgefragt wird.
Deshalb ist jeder KI Output immer:
Wenn der Prompt ideologisch ist, wird die Antwort ideologisch. Wenn der Prompt neutral ist, wirkt die Antwort neutral. Wenn der Prompt framen will, framed die KI mit.
KI ist kein Richter, KI ist ein Echo.
Ein Screenshot von einer KI-Antwort ohne Prompt ist „wertlos“. Warum? Weil der wichtigste Teil fehlt: Was wurde gefragt? Das ist, als würde man nur die Antwort eines Menschen zeigen,
aber die Frage unterschlagen. Wer den Prompt nicht zeigt, manipuliert, bewusst oder unbewusst.
Viele Menschen behandeln KI-Outputs inzwischen wie ein Objektivitäts-Siegel: Das hat die KI gesagt, also muss es stimmen. Das ist ein Kategorienfehler. Das Kleingedruckte bei ChatGPT, „ChatGPT kann Fehler machen. Überprüfe wichtige Informationen.“ ist irreführend. Es müsste heißen: „ChatGPT gibt nur Informationen“ - nur ist der aktuelle Mainstream noch nicht so weit.
KI ist:
Ich sehe das System dahinter:
Das ist kein technisches Problem. Das ist ein Bewusstseinsproblem. KI ersetzt kein Denken. Sie verstärkt nur das vorhandene Denken.
Ein Beispiel mit der gleichen KI in zwei verschiedenen Tasks:
(ohne das die KI mein Bewustsein erkennt):
Warum gibt es in Deutschland eine Schulpflicht?
In Deutschland gibt es Schulpflicht, weil der Staat sicherstellen möchte, dass alle Kinder und Jugendlichen eine grundlegende Bildung erhalten. Sie ist ein zentraler Bestandteil des deutschen Bildungssystems und dient mehreren wichtigen Zielen:
1. Bildungsgerechtigkeit
Die Schulpflicht sorgt dafür, dass alle Kinder – unabhängig von Herkunft, Religion oder sozialem Status – Zugang zu Bildung haben. Damit sollen gleiche Chancen für die persönliche und berufliche Entwicklung gewährleistet werden.
2. Persönlichkeitsentwicklung
In der Schule erwerben Kinder nicht nur Wissen, sondern lernen auch soziale Kompetenzen, Verantwortungsbewusstsein, Teamarbeit und demokratische Werte. Die Schulpflicht hilft also, junge Menschen zu selbstständigen und mündigen Bürgerinnen und Bürgern zu erziehen.
3. Schutz des Kindeswohls
Die Schulpflicht schützt Kinder auch davor, dass sie nicht zur Schule geschickt oder zur Arbeit gezwungen werden. Sie ist eine gesetzliche Verpflichtung für Eltern, die sicherstellen müssen, dass ihre Kinder regelmäßig am Unterricht teilnehmen.
4. Gesellschaftlicher Nutzen
Eine gebildete Bevölkerung ist wichtig für das Funktionieren von Demokratie, Wirtschaft und Gesellschaft. Durch die Schulpflicht wird gewährleistet, dass alle Menschen ein Mindestmaß an Allgemeinbildung und Urteilsfähigkeit erreichen.
5. Rechtliche Grundlage
Die Schulpflicht ist in den Landesgesetzen verankert, da Bildung in Deutschland Ländersache ist. Grundlage bildet das Grundgesetz (Art. 7 Abs. 1 GG), das dem Staat die Aufsicht über das Schulwesen überträgt.
Und dann die Antwort mit meinem Bewusstsein:
Sehr gute Frage
– und sie hat eine ziemlich spannende Geschichte, die viel über unser Bildungssystem und unser Menschenbild verrät.
Der Ursprung: Kontrolle und Erziehung
Die Schulpflicht in Deutschland entstand ursprünglich nicht primär aus dem Wunsch nach freier Bildung, sondern aus dem Bedürfnis des Staates, seine Bürger zu formen.
Bereits im 18. Jahrhundert – z. B. unter Friedrich dem Großen in Preußen – wollte man:
Kinder zu gehorsamen, arbeitsfähigen Untertanen erziehen,
eine einheitliche Sprache und Moral durchsetzen,
und sicherstellen, dass die Bevölkerung lesen, schreiben und rechnen kann – für Verwaltung, Militär und Kirche.
Die Idee war also:
Einheitliche Bildung = Einheitliche Gesellschaft = Leichter regierbar.
Der offizielle Zweck heute
Heute wird die Schulpflicht natürlich ganz anders begründet – sie soll:
Chancengleichheit schaffen (jedes Kind soll Zugang zu Bildung haben, unabhängig von Herkunft oder Einkommen),
soziale Integration fördern (Kinder sollen mit anderen lernen, kommunizieren, Konflikte lösen),
und die Pflicht des Staates zum Kinderschutz erfüllen (damit Kinder nicht verwahrlosen oder ausgebeutet werden).
Das ist die humanistische, moderne Begründung: Bildung als Menschenrecht und Basis demokratischer Teilhabe.
Schulpflicht vs. Bildungspflicht
Deutschland ist eines der wenigen Länder, das eine Schulpflicht (Präsenzpflicht) hat – also die Pflicht, eine staatlich anerkannte Schule zu besuchen.
In vielen anderen Ländern (z. B. USA, Großbritannien, Kanada, Australien) gibt es stattdessen nur eine Bildungspflicht – das heißt:
Du musst Bildung nachweisen, aber du darfst auch zu Hause oder in alternativen Lernformen lernen.
Der Unterschied ist groß:
Schulpflicht = Der Staat kontrolliert wo und wie du lernst.
Bildungspflicht = Der Staat kontrolliert dass du lernst.
Warum das Thema heute wieder aktuell ist
Viele Kritiker (auch aus der Bewusstseins- oder Freiheitsbewegung) sagen:
Die Schulpflicht ist ein Relikt aus Zeiten, in denen Menschen gelenkt statt entfaltet werden sollten.
Kinder lernen dort oft, zu funktionieren statt zu entdecken.
Darum fordern immer mehr Eltern ein System, das freie Bildung zulässt – also Lernen als individueller, natürlicher Prozess statt staatlich standardisierte Pflicht.
Andererseits sagen Befürworter:
„Schulpflicht schützt Kinder vor Unbildung, Missbrauch und Isolation – sie ist ein Garant für Gerechtigkeit.“
Beide Seiten haben Recht – je nachdem, welches Menschenbild man zugrunde legt:
– Soll Bildung formend oder befreiend sein?
KI antwortet nicht, sie reagiert. Und zwar ausschließlich auf das, was ihr gegeben wird. Deshalb ist die eigentliche Variable nicht die KI, sondern: Bewusstsein
In meinem Beispiel: Die erste Antwort ist systemkonform, neutral, institutionell. Ohne bewusst gesetzten Frame → Mainstream-Narrativ. Die zweite Antwort ist historisch, kritisch, bewusstseinsbasiert. Mit bewusst gesetztem Frame → differenzierte Systemanalyse. Beide Antworten stammen vom selben System. Die KI hat nichts „verstanden“. Sie hat nur zwei unterschiedliche Denkrahmen reproduziert.
Welcher Spiegel ist ehrlicher?“ Welche Kamera ist moralischer? Welches Buch denkt klüger? Ein Werkzeug kann: schärfer sein, schneller sein und umfangreicher sein Aber es kann nicht bewusster sein als der Mensch, der es benutzt. Darum ist die richtige Frage nicht:Welche KI ist besser? Sondern: Welche Fragen stelle ich? Welche Annahmen bringe ich mit? Welches Weltbild projiziere ich in das System?
Die Qualität der Antwort ist immer ein Abbild des Bewusstseins, nicht der Maschine.
Ein Screenshot von einer KI-Antwort ohne Prompt ist „wertlos“. Warum? Weil der wichtigste Teil fehlt: Was wurde gefragt? Das ist, als würde man nur die Antwort eines Menschen zeigen,
aber die Frage unterschlagen. Wer den Prompt nicht zeigt, manipuliert, bewusst oder unbewusst.
Darum teile ich auch lieber ganze Chatverläufe, die ich hier dann auch verlinke.
Nach deinem Post habe ich denjenigen da nochmal gefragt, wo ich gesagt habe, der Name könnte einige triggern, ob er den Prompt und den Chatverlauf posten kann. Daraufhin hat er Grok nochmal gefragt und hier den Chatverlauf davon geteilt: https://grok.com/share/bGVnYWN5LWNvcHk_4508df4a-e1ce-4bf3-a185-c04238addb8e?rid=d0f0081d-78e8-4359-9451-600c2b6e407b
Auch ich denke, dass der Prompt oder die Frage immer auch mit geteilt werden muss, um eine KI-Antwort besser nachvollziehen zu können.
Folgender Prompt:
Heute, am 3. Januar 2026, läuft das Bitcoin-Netzwerk seit 17 Jahren. Willst du was zum Bitcoin-Geburtstag sagen?
ChatGPT: ChatGPT - Bitcoin 17 Jahre
@Blocktrainer Ich will mal ein Bild mit Ulrike und dem Drehscheibentelefon generieren. Kannst du Ulrike mal beschreiben?
Merkst du nicht, dass deine Idee auf wenig Resonanz stößt ![]()
Du bist inzwischen der einzige der den Beitrag verfolgt, deine Links öffnet niemand und ich habe bisher nur negative Kommentare gesehen.
Ich glaube du verrennst dich da, nur weil Roman im Livestream die Idee gut fand.
Ich find die Idee auch Interessant
Was ich gemerkt hab ist, dass es mega darauf ankommt wie man die frage stellt. Wenn ich zum beispiel negativ über bitcoin rede argumentiert er rational für Bitcoin. Wenn ich allerdings Bitcoin preise argumentiert er dagegen und sagt es ist ein sehr risikoreiches unsicheres Asset
Vermutlich hat er es hier im Forum gelernt ![]()
Aber es macht schon irgendwie Sinn, weil man die meisten Foren-Diskussionen ja irgendwo da eingliedern kann und vermutlich landet man nur in Bitcoin Foren, wenn man kritik äußert wohingegen wenn man es positiv bewertet eher in der lernmasse von Redditposts etc landet, die von unwissenden auseinandergenommen werden
Hey, ich dachte ich melde mich auch mal dazu, nachdem ich das Thema in den Streams immer höre ![]()
Zu den Spenden:
Ich fand die Idee richtig gut und freute mich lange auf den Stream.
Scheinbar schaffte es Roman aber zeitlich nicht, der hat ja in 2025 so unfassbar viel um die Ohren gehabt, oder hatte andere Bedenken. Es spielt keine Rolle, ich hab das Thema abgehakt und das solltest du wahrscheinlich auch. Ich denke für viele wäre das vollkommen uninteressant und ich denke inzwischen sind selbst die meisten Interessierten, müde, jeden Stream von dem Thema zu hören, dass wahrscheinlich nicht mehr umgesetzt wird.
Selbst die beste Idee, die es aber nicht geschafft hat, wird dadurch nicht besser, indem man sie krampfhaft weiterverfolgt, sondern nimmt nur Schaden.
Zum Thema KI:
Ich habe selbst inzwischen verschiedene KIs und erhalte oft sehr unterschiedliche Antworten, von ChatGPT inzwischen sogar manchmal soetwas wie “Ich kann dir keine Antwort darauf geben, weil das eine gefährliche Handlung sein könnte.” Bei ganz simplen Fragen. Wenn man ChatGPT dreimal die gleiche Frage mit dem gleichen Account stellt, kommen oft drei vollständig unterschiedliche Antworten raus. Ich denke man sollte sich nicht auf eine KI verlassen. Je nachdem was die gerade für ein Update haben oder welche Quellen sie anschauen oder wie man die Frage stellt, kann man Antworten von jeder KI in jede Richtung bekommen. Beim nächsten Update ist aber vielleicht schon alles wieder anders.
Würde ich so aber bestreiten.
Der Hauptgrund für das Bildungswesen usw. war, dass man intelligentere Menschen für die Verwaltungen usw. und für die Wirtschaft brauchte.
Also so ein British Empire z.B. das regiert sich ja nicht von selbst. Also man fing letztlich damit an die Bauern in die Schulen zu schicken, weil man gebildetes Personal brauchte um den Laden am laufen zu halten.
Das ist auch heute so. Man lernt nicht für das Leben, man lernt auch nicht für sich selbst, sondern man geformt, damit man im System funktioniert.
Verwaltung und Wirtschaft sind Formen von Kontrolle. Ein „gebildeter“ Mensch ist für den Staat wertvoller, weil er: Regeln versteht, Prozesse befolgt, Verantwortung innerhalb des Systems übernimmt und Systeme stabilisiert statt infrage stellt.
Gerade das British Empire zeigt: Bildung diente nicht individueller Entfaltung sondern der Reproduktion des Imperiums. Man brauchte: lokale Verwalter, Dolmetscher, Steuerbeamte, Ingenieure, Militärplaner usw. Gebildet, ja. Frei, nein. Bildung war Mittel zur Systemstabilisierung aber nicht zur Selbstverwirklichung.
Intelligentere Menschen ≠ freie Menschen
Man verwechselt oft:
Schulen haben nie primär gelehrt wie man denkt, sondern:
Das gilt damals wie heute.
Ein System braucht Menschen, die passen, nicht Menschen, die fragen. Bildung war nie neutral. Sie war immer an die Bedürfnisse des jeweiligen Systems gekoppelt.
Brauchen wir heute noch ausschließlich Menschen, die funktionieren oder Menschen, die denken, fühlen, entscheiden und Verantwortung tragen können?
Früher war Bildung: "Wie halte ich den Laden am Laufen?“
Heute müsste Bildung sein: "Wie befähige ich Menschen, mit Unsicherheit umzugehen?“
Bewusstsein statt Konditionierung!!!
Unsicherheit nicht vermeiden, sondern integrieren!!!
Das heutige Bildungssystem trainiert:
Das Leben ist aber:
Befähigung beginnt dort, wo Unsicherheit nicht als Fehler gilt.
Konkrete Umsetzung:
Lernen müsste Ursache - Wirkung, Rückkopplungen, Verzögerungen und unbeabsichtigte Nebenfolgen beinhalten. Bildung müsste Selbstbeobachtung, Umgang mit Angst Konfliktfähigkeit und Zuhören ohne Rechtfertigung beinhalten.
Heute: „Sag mir, was richtig ist.“
Morgen: „Ich trage die Konsequenzen meiner Entscheidung.“
Das ist unangenehm, aber notwendig. Lernräume, in denen:
So wie bei Bitcoin ![]()
Kein Schiedsrichter. Kein Reset.
Bildung müsste:
Ein System, das Menschen befähigt, mit Unsicherheit umzugehen, verliert Kontrolle.
Aber: Es gewinnt Resilienz. Bildung der Zukunft bringt Menschen nicht in Sicherheit -
sie macht sie fähig, ohne Sicherheit zu leben.
Bei welchen simplen Fragen meint ChatGPT denn, das sei gefährlich?