Kaufen und Halten - von Anfang an für vorsorglich Cointracking oder Blockpit nutzen?

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Hallo in die Runde,

ich beschäftige mit seit einigen Wochen mit dem Thema Bitcoin und habe mich schon einige Börsen (Bitvavo, Bison, Kraken, Trade Republik) getestet und erste Sparpläne testweise eingerichtet. Die Sparpläne werde ich wohl alle zu 21bitcoin umziehen. Habe den ersten schon eingerichtet.

Zur Selbstverwahrung habe ich mir (zumindest für den Start) ein 3er Kartenset von Tangem gekauft und in Nutzung.

Was mir durch den Kopf geht, ist die Dokumentation für die steuerliche Handhabung. Da ist kaufen und halten möchte, wird das Thema Steuererklärung nach meinem Kenntnisstand erstmal nicht relevant; wobei ich 3 Verkäufe zum testen gemacht habe.

Ich habe nicht trotzdem Cointracking und Blockpit beschäftigt. Dabei war der Gedanke, von Anfang an alles sauber zu dokumentieren, um später eine ggf. bei Bedarf eine gute Dokumentation zu Hand zu haben und auch gegenüber dem Finanzamt alles parat zu haben.

Das kann bei Cointracking ja schnell die 200 Transaktionen in dem günstigeren Abo sprengen und das Pro-Abo erforderlich machen; gut die 3.500 Transaktionen dürften ne Weile reichen. Bei der Preisgestaltung von Cointracking werden nach meinem Verständnis alle im System vorhandenen Transaktionen angesetzt. Die Anzahl kann durch die Transaktionen der Vorjahre schnell größer werden über die Jahre.

Alternativ habe ich mir Blockpit angesehen. Da kann man m.W. alles erfassen und zahlt erst, wenn man dann die Daten für die Steuererklärung benötigt und nur für die Transaktionen eines jeweiligen Jahrs.

Ist der Ansatz, jetzt alles zu erfassen auch wenn ich erstmal keine steuerlich relevanten Vorfälle habe richtig? Theoretisch verkaufe ich irgendwann nach Ablauf der Haltefrist. Dann wird aber vermutlich ein Mittelherkunftsnachweis ins Spiel kommen.

Für die Dokumenration werde ich alle Nachweise und Transaktionsdetails der jeweiligen Börsen archivieren. Daran führt kein Weg vorbei.

Wahrscheinlich ist eine saubere Dokumentation von Anfang an der richtige Weg. Macht es aber Sinn, von Anfang an alles in Blockpit und Cointracking zu erfassen? Und da ggf. laufende Kosten zu erzeugen? Ich plane derzeit in den nächsten Jahren 5.000 bis 10.000 EUR in Bitcoins anzusparen …

Hallo.

Würde Blockpit nutzen weil es nur fürs tracking kostenlos ist und du erst bezahlst wenn du einen Steuerbericht benötigst.

Wenn du bei den 3 (Test)-Verkäufen mehr als 1000 Euro Gewinn gemacht hast, dann ist das steuerpflichtig (, wenn du die Bitcoin nicht länger als ein Jahr gehalten hast, wovon ich ausgehe).

Ansonsten hört es sich so an als wenn du noch nichts von der geplanten Abschaffung der Haltefrist gehört hast. Nach aktuellem Plan, gibt es ab 01.01.2027 keine Haltefrist mehr für neue Käufe und die sind dann alle steuerpflichtig (Bzw gibt Freibetrag usw).

Edit: Wenn du in Deutschland lebst

Bei den Testverkäufen habe ich nur ein paar EUR Gewinn gemacht. Sind also nicht steuerrelevant.

Von der geplanten Abschaffung der Haltefrist habe ich gelesen. Bin nur nicht auf dem aktuellen Stand wie wahrscheinlich die Einführung ist. Zukünftige Änderungen der Steuergesetzgebung hatte ich schon im Kopf.

Ich muss mal überschlagen, was im Laufe eines Jahres für Transaktionen entstehen können mit Sparplänen, Save-Back von Trade Republic, Transfers etc.). Das wäre dann aber mehr für die Frage relevant, ob ich Blockpit oder Cointracking nutze. Gefühlt ist Blockpit zumindest am Anfang übersichtlicher.

In deinem Anfangspost erwähnst du die Tangem-Wallet, die du für deine Selbstverwahrung nutzt. Davon würde ich Dir abraten. Diese besitzt keinen Bilschirm und du kannst z. B. deine Transaktionen nicht überprüfen. Dein Handy könnte kompromittiert sein und könnte Dir Falschinformationen anzeigen.

Über diese mögliche Problematik der Tangem-Wallet habe ich gelesen. Ich werde sie erstmal nutzen, um auf dieser Bestände zu sammeln, die ich von den Börsen transferiere. Hatte sie ehrlich gesagt am Anfang recht schnell gekauft, weil das 3er Set relativ günstig war und die gesamte Handhabung sehr einfach ist.

Auf Sicht werde ich eine Trennung vornehmen und wahrscheinlich auf eine Bitbox umsteigen. Die war mir für den Kauf am Anfang zu teuer bzw. der Preis stand noch in keinem Verhältnis zu meinen Beständen.

Habe jetzt schon gemerkt, dass die Bestände schneller wachsen als ursprünglich gedacht :-)

Lade die Dateien deiner Börsen/Broker herunter. Falls größere Summen dabei sind, auch separat eine Dokumentation erstellen woher das Geld für die größeren Summen stammt.

Wozu dann noch Cointracking oder Blockpit? Ich erkenne den Nutzen hier nicht.

Ich habe auch schon seit Jahren nichts mehr gekauft und werde nur noch halten und gelegentlich kleine Mengen verkaufen, hatte auch erst Cointracking und im laufe der Jahre auch Blockpit, benutze aber beide nichtmehr, da es keine steuerliche Relevanz hat. Habe für den Verkauf den Mittelherkunftsnachweis selbst zusammengestellt, Kaufbelege der Börse, wichtig da meine schon vor Jahren Insolvent ging, eigene Kontoauszüge der Hausbank usw. , das wurde von der VR Bayern und von Pocket alles akzeptiert und scheint so auszureichen. Werde das demnächst auch mit 21bitcoin durchtesten, wobei die ja jetzt auch mit der VR Bayern zusammenarbeiten, sollte also auch keine Probleme verursachen. Somit sind CT und BP für mich nicht mehr relevant.

Cointracking, weil Blockpit mit diesen Pierre zusammenarbeitet und das ist mir dann nicht wert.

Fande aber dennoch den Import bei Blockpit etwas einfacher als bei Cointracking. Bei Cointracking kann ich nur durch die KI erfolgreich importieren.

@SatoshiSaver Ich bin erst seit ein paar Tagen hier aktiv. Deswegen die Frage: Wer ist Pierre?

Zum aufgeworfenen Gedanken, dass der steuerliche Aspekt bei der Strategie Kaufen und Halten keine Relevanz hat, könnte sich das ab 01.01.2027 ja (zumindest für neue Käufe) ändern, wenn die in der Bundesregierung diskutierte Änderung der Besteuerung kommt.

Da kann ich mir gut vorstellen, dass das Thema umfassendes Tracking und Dokumentation eine andere Priorität bekommt. Je nach Ausgestaltung ggf. auch für Altbestände (auch wenn das derzeit eher unwahrscheinlich erscheinen mag). Oder habe ich einen Denkfehler?