Kann Bitcoin verschwinden, weil "normale Menschen" zufrieden mit dem FIAT-Geld-System sind?

Hi Roman, meine Frage nimmt Bezug auf die „Bist Du BTC Maximalist“ Diskussion.
Wenn man einmal davon ausgeht, dass allein Bitcoin die Punkte Dezentralität und Vertrauen auch zukünftig als einziges aufrechterhalten kann und dies anderen Projekten nicht gelingt. Kann es nicht trotzdem sein, dass Bitcoin „verschwindet“ weil den „normalen“ Menschen, die zufrieden mit FIAT-Geld sind, gar kein Problem mit Zentraliät und Vertrauen haben, da sie eben gerade dieses Vertrauen haben? Die Frage, die mich daher beschäftigt ist, ob nicht möglich wäre, dass Bitcoin einfach komplett von der Bildschirmfläche verschwindet, da vielen Menschen, die Vorzüge egal sind oder sich ein Projekt durchsetzt, dass Zentralisiert ist und vertrauen benötigt, aber einen hohen Nutzen (LIbra?) hat oder sich durch Einfachheit auszeichnet? Denkst Du Bitcoin kann noch komplett verdrängt werden wie Schreibmaschinen vom Computer?

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Computer sind die besseren Schreibmaschinen. FiatGeld ist der bessere Bitcoin? FiatGeld gabs doch schon vor dem Bitcoin?.. hmm :grinning:

Ich denke so oder so können auch viele Währungen koexistieren…

Es mag sein, dass „normale“ Menschen sich nicht für Bitcoin und Dezentralität interessieren, doch „die Schönen und die Reichen“ interessieren sich sehr stark dafür und dieses Interesse wird keinesfalls verschwinden.

Im Gegenteil. Es wird wachsen. Je weniger BTC frei verfügbar sind, desto größer wird die Nachfrage sein.

Meinst Du dezentrales Geld als solches oder BTC speziell?

Es ist nicht auszuschließen, dass sich innerhalb der nächsten Jahre eine andere Kryptowährung für den Geldtransfer besser etabliert als Bitcoin.

Zumal BTC für den täglichen Einkauf nun einmal nicht geeignet ist. (Lightning mal ungeachtet…da passiert ja seit einiger Zeit sowieso nicht mehr viel, habe ich den Eindruck.)

Dass aber Kryptowährungen durch eine noch bessere Technik ersetzt werden, halte ich zumindest für die nächsten 20, 30, 50 Jahre für unwahrscheinlich.

Auch wenn BTC schon 10 Jahre alt ist, sind wir mit Kryptowährungen noch sehr, sehr am Anfang. Wir kennen noch gar nicht das gesamte Potential von dezentralen Technologien, auch wenn es jetzt schon viele gute Ideen gibt. Allein das Thema Smart Contracts ist riesig. Dadurch könnten sich ganze Berufsfelder auflösen. (Notare, Anwälte…)

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Kleiner Tipp am Rande: Dann solltest du mal die News um Lightning verfolgen :stuck_out_tongue: .
Da tut sich einiges :wink: .

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Man muss auch über den Tellerrand schauen. Global gibt es sehr viele Menschen ohne Zugang zum Banken System bzw. leben in Länder mit korrupten Systemen. Da sind Kryptowährungen nicht nur ein spekulationens Objekt.

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Ist der „wichtig“? Kenn’ mich da nicht so aus.

Das Problem ist anscheinend schon seit Anfang an bekannt gewesen.
Keiner versteht warum er jetzt so tut, als wäre das was neues :smiley: .

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MisterShen jeder der Finanzen befolgt weiss langsam, was die Problematik des Fiatgeldes ausmacht und das es zum scheitern verurteilt ist. Zudem sind neue Technologien am Start, ob dies gut oder böse ist spielt andere Rolle, Fakt ist, Fiatgeld wird immer stärker vernichtet, ist leider so. Zukünftig liegt alles Digital.

Bitcoin? musst du selber wissen, aber falls du was von Fiat-Lektion (Geschichte) gelernt hast…der kann ich mir leider nicht so billig drücken lassen : :eyes: und das ist auch FAKT!

LG

Die Zentralbanken haben ja ein starkes Interesse Fiatwährungen als Leitwährungen zu erhalten, Bitcoin kann man nicht eben mal milliardenfach nachdrucken und als Helikoptergeld abwerfen. Ich vermute es läuft auf ein Nebeneinander hinaus, vielleicht sogar miteinander. Bitcoin hat ja jetzt schon viele Parallelen zum Gold…

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Der Vorteil von BTC ist doch, dass es die drei Voraussetzungen von Geld erfüllt. Allerdings sagt man ja nunmehr, dass BTC sich eher als Asset vergleichbar mit Gold etablieren wird - also keine Zahlungen mit BTC vorgenommen werden. Kommt dann hier diese first und second Layer- Geschichte zum Tragen? Kann das jemand noch mal erklären?

Wenn man sich das KYC Theater mal ansieht und der damit einher gehende Krieg der Bafin der Mich hier 2 Automaten in Bielefeld gekostet hat kann man sich eigentlich nur wünschen nur noch mit Nerds im Darknet zu handeln.

Egal ob BTC über Lightning oder Moneros.

Sobald der Mainstream respektive der „Pöbel“ kommt gehts ebenso wie mit Mallorca mit dem ganzen aus Eimer Saufendem „Pack“ am Ballerman tiefer rein als der Druck im inneren eines schwarzen Loches.

Mir reicht letzlich der Zustand des virtueles Gold / der Intrisische Wert als Vermögenssicherung da es bei den Kursschwankungen als reiner Tauschwert ja leider nicht funktioniert solang Leute mit Fiat vergleichen können.

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