Kann Bitcoin die autarke Energieversorgung eines Landes sichern?

Hallo zusammen,
recht neu im Kaninchenbau(beschäftige mich seit 6 Monaten intensiv mit Bitcoin), stelle ich mir eine rein theoretische Frage:
Wenn ein Land oder zumindest eine kleine Insel, sich wünscht, autark mit Energie zu versorgen, müsste doch nach meinem Verständnis, Bitcoin dabei hilfreich sein können.
Ich stelle mir vor, dieses Land oder Insel, würde massiv in erneuerbare Energie investieren. Solarparks aufstellen (ähnlich wie Texas), Windräder aufstellen usw. Da die Speicherkapazität nicht dauerhaft gegeben ist, siedelt man Miner an, die die zwangsläufige Überproduktion abnehmen.
Wäre das theoretisch möglich?
Gibt es dazu Berechnungen, also was wird pro Kopf an Energie benötigt, ist das Flächentechnisch überhaupt eine Option etc.
Würde mich freuen, wenn es hier im Forum kluge Köpfe gibt, die mir das beantworten könnten.
Danke im Voraus :hugs:

Habe dazu gerade einen guten Artikel gefunden.
Der enthält zwar eher weniger Zahlen und Berechnungen, aber dafür viele m.E. sehr gute Gedankengänge und Argumente.

Ich hoffe nur, dass keine neuen Schulden gemacht werden müssen.

Würde aber sogar mit Geldmengenausweitung Sinn machen…

Oder man versucht je nach Örtlichkeit die Energie zu speichern und zwar so, dass sie wieder verwendet werden kann.
z. B. Durch Pumpwasserkraftwerke, Fernwärmesystem etc.
Oder durch Mining, als schlechteste Möglichkeit, da keine direkte Rückwandlung möglich ist. Sicher könnte man die Abwärme noch nutzen, aber mehr ist nicht drin.

Ja, natürlich. Dann lass uns doch mit Schritt 1 anfangen, sonst macht der Rest überhaupt keinen Sinn. Also erneuerbare Energie massiv ausbauen und echte Speicher entwickeln. Das geht auch ohne Bitcoin. Mal sehen ob Bitcoin dann noch eine Rolle in diesem Szenario spielen kann.

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Ich würde hier Bitcoin auch nur als letztes kleines Glied in der Kette sehen. Um Energiespeicher wird man auch mit Bitcoin nicht drum herum kommen.
Die Investitionen für die Anlagen und die Speicher sind ja schon enorm. Das Problem mit der überschüssigen Energie ist da vergleichsweise ein kleines Problem.
Bitcoin-Mining dürfte ja erst aktiviert werden, wenn auch wirklich alle Speicher voll sind, vorher macht das ja keinen Sinn.

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Hi,
hab kürzlich u. a. im deutschsprachigen Podcast „Powering Bitcoin“ gehört, dass genau das gemacht wird.
Damit die Bevölkerung von erneuerbaren Energien profitieren kann, wird die Infrastruktur aufgebaut mit Minern, weil zu Beginn meist mehr Strom vorhanden ist, als abgenommen werden kann. Wächst der Strombedarf an dieser Stelle (z. B. Dorf), dann werden die Miner zurückgebaut, soweit nötig.

Energiespeicher sind auf jeden Fall auch notwendig, können aber nicht überdimensioniert werden, wenn das ganze sich noch rechnen soll. Das soll heißen, dass auch mit Energiespeichern (egal welche) noch Strom für die Miner da ist.

Ich frage mich stets, wie sich das alles rechnen kann. Eine 10kWh PV Anlage kostet etwa 20.000 Euro, ohne Batteriespeicher. Letztere kostet noch einmal gute 9000 Euro on top. Miner sind ebenfalls teuer. Wie soll sich solch ein Miner rechnen, wenn er nicht 24/7 durchlaufen kann?