Illegale Inhalte in der Blockchain?

In dem Artikel wird behauptet, dass in der BTC Blockchain illegale Inhalte abgelegt worden seien. Ist das wahr oder FUD?

Keine Ahnung, ob das FUD ist. Die Kommentare empfinde ich teils als einleuchtend.
Bestes Kommentar:

und mit der Kreiszahl Pi aufpassen
pi = 3,141 592 653 589 …
In den Nachkommastellen soll jede Zahlenfolge die es gibt abgebildet sein.
Damit auch die Zahlenfolge von jedem in Zahlen kodiertes KiPo Bild.
Nur an welcher Stelle sich diese Zahlenfolge befindet muss man selber suchen.
→ also Pi verbieten!

Edit:
Hier ist die in den Kommentaren erwähnte Diskussion aus dem BitcoinTalk-Forum von 2013:
https://bitcointalk.org/index.php?topic=191039.240

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Also laut Artikeldatum ist das feinster März-2018-FUD, wo hast du denn das ausgegraben?

Konkret geht es laut dem Paper um 3 Sachen, 2 sind Listen von Links, und die dritte codiert ein Bild, das mild nudity of a young woman zeigt. Explosives Material also, kein Wunder, dass Bitcoin 2018 weltweit verboten wurde.

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Legenden besagen es gibt sogar illegale Inhalte im „Internet“. Sehr beunruhigend. Ich frage mich ob dieses „Internet“ sich als Technologie überhaupt so durchsetzen kann. Das könnte rechtliche Probleme geben.

Spaß beiseite.

Bitcoin ist neutral und unzensierbar.

Natürlich findest du dann auch illegale Inhalte auf der Blockchain, genauso wie du dir mit Bitcoin einen Raketenwerfer im Darknet kaufen kannst.

Die Studie ist ganz interessant, der Artikel aus meiner Sicht reine FUD, völlig unabhängig ob das ganze stimmt oder nicht, da es einfach komplett lächerlich ist das so dämlich aufzuziehen:

Ihr Besitz könnte dann fast weltweit illegal sein.

Den „Besitz“ der Blockchain verbieten… Schande über die ganzen Pädophilen Full-Node Besitzer…

Und dann klingt dass ja so als wäre die Blockchain ein Linktree zu Kinderpornografie, obwohl man nur 1600 Dateien insgesamt (aus über 700 000 Blöcken) ziehen konnte, wovon zwei tatsächlich relevant sind.

Das ist ein Kinderpornografie Anteil von 0,000286%, was definitiv weniger ist als im Clearnet! :slight_smile:
Aber irgendwie muss man das ganze ja gegen Bitcoin drehen, sonst würde ja niemand den Artikel anklicken.


Edit: Da wird man mit Instagram schneller fündig als sich durch 700.000 Blöcke zu graben.

Sehr gute und erschreckende Reportage dazu:

Danke Männer

Mit dem Artikel wurde ich am Wochenende in einer BTC Diskussion konfrontiert. Da ich Schwierigkeiten hatte, dies zu glauben, habe ich nach der Quelle gefragt und obigen Artikel erhalten.

Was ich jetzt noch nicht verstehe, ist, wo die die besagten Links in der Blockchain stehen können? Mir geht es nicht um die konkreten Links, sondern um den Platz und den Weg, derartige Inhalte zu verewigen. Kann es bei den Scripten stehen?

Google OP_Return. Da kann man zum Beispiel kleine Nachrichten in der Transaktion verweigen.

Bin gespannt, wann dieser Angriffsvektor von den Regierungen mal wieder ausgegraben wird. Zum Schutz der Bürger versteht sich :point_up:

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Gibt verschiedene Möglichkeiten, OP_Return ist wie oben erwähnt eine davon, aber das reicht nur für 80 bytes.

An sich kannst du überall Daten reinquetschen, wo du irgendwas in einer Transaktion selbst bestimmen kannst. Es spricht ja z.B. nichts dagegen, eine Transaktion mit 100 Outputs zu machen. Jeder Output ist ein Hash, und sinnvollerweise ist das z.B. ein Hash eines public keys oder Skripts, damit mit den empfangenen BTC dann auch jemand was machen kann – einem Hash ist aber natürlich nicht azusehen, was er ist, also kannst du da reinpacken, was du willst, so lange du die Formkriterien beachtest.

Es sollte da natürlich auch klar sein, dass, wenn irgendjemand von „Dateien“ redet, die irgendwie in der Blockchain „gespeichert sind“, das keine Dateien im herkömmlichen Sinn sind, sondern fragmentierte und codierte Rohdaten. Wenn man nicht weiß, auf welche Art diese Fragmentierung und Codierung stattgefunden hat, kann man das auch nicht wieder zu einer funktionierenden z.B. Bild-Datei zusammensetzen.

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Hi, kann mir jemand helfen, eine Frage zu beantworten: Mir wurde gesagt, wenn man bei einer Bitcoin-Transaktion eine „Zahlungsinformation“ als Anhang mitsenden könne, bspw. ein jpeg oder ähnliches, dann könnten unerlaubte Elemente in die Blockchain eingefügt werden, die dann Probleme nach sich ziehen könnten… ich suche nun nach einem Beleg dafür, dass solche Anhänge entweder nicht mitgesendet werden können, oder zumindest nichts unerlaubtes enthalten können. Könnt ihr mir helfen, diesen Vorwurf zu entkräften? Vielen Dank. LG, Stephan

Ahh, vielen Dank für’s Verschieben meiner Anfrage in diesen Thread :slight_smile:

Aber so ganz geklärt scheint das Thema noch nicht zu sein: Es geht nicht darum, ob man die hier beschriebenen Möglichkeiten des Mitschicken unerlaubter Inhalte für nicht so schlimm hält. Mir geht es darum, ob daraus dem Bitcoin irgendwann einmal ein Strick gedreht werden könnte.

Denn: Wenn das tatsächlich möglich ist, und danach klingt es hier, dann werden die Befürworter staatlich ausgegebener Währungen irgendwann (vermutlich dann, wenn der Bitcoin die eigene Währung gefährdet) entsprechende Verbote aussprechen und den Besitz der unerlaubten Inhalte, die in der Blockchain versteckt sind, unter Strafe stellen. Das wäre dann das Ende des Bitcoins als Mainstream-Währung… oder?

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ALLES wird gegen Bitcoin verwendet. Es wird noch eine Schlammschlacht werden denke ich. Und illegale Informationen auf der Blockchain werden natürlich auch als Argument genommen. Zum Schutz der Bürger :pray:

ps. Ich unterstelle den Gegnern sogar, dass sie selbst die Inhalte in die Blockchain schreiben werden. (Also zum Beispiel Hate Speech oder vertrauliche Militär-Koordinaten oder sonst etwas) Alles was halt ein schlechtes Licht auf Bitcoin wirft.

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Hmm, schade, daraus würde ich also ableiten, dass der Bitcoin leider endlich ist :weary:

Ich habe mal einen Häiderbegriff in nen OP_Return reingeschrieben wie „etzadla“ oder „meddl“. Ich hoffte damit den Bitcoin in Verruf zu bringen, damit mehr Litecoin eingesetzt wird von Regierung und Konsorten. Ich hoffe, dass ich ihn damit aber nicht für immer zerstört habe

Man könnte einen Content Identifier (CID) einer Datei im IPFS(Interplanetary File System) reinschreiben. Der CID in IPFS ist so etwas wie ein „Fingerabdruck“ einer Datei. Das wäre dann nur schwer zensierbar, sowohl link als auch content, da die gleiche Datei wieder hochgeladen ja wieder den gleichen CID erzeugt und dann wieder verfügbar wäre (keine broken links wie im http).
Es müsste dann schon eine globale „Zensursula“-Liste von CID-Fingerabdrücken im IPFS implementiert werden…

Na ja. Das Darknet ist voll von illegalem Inhalt. Aber es ist nicht möglich dies zu unterbinden. Das Darknet hat aber für die wenigsten Menschen einen erkennbaren Nutzen (Privatsphäre).

Gutes Geld hat für jeden Menschen einen spürbaren Nutzen. Menschen werden das bessere Geld für sich wählen. Es ist für mich nur eine Frage wie lange es dauern wird.

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