Ich hab diesen Text auch mal ins photovoltaikforum gesendet, in der Hoffnung ich finde Leute die sich ernsthaft darüber unterhalten wollen. Ich möchte ganz kurz die einzige Antwort zitieren die ich erhalten habe
”Bitcoin: ein emergiefressender Moloch, der Kriminellen hilft Geldwäsche zu betreiben”. Das war mir direkt zu blöd also bin ich jetzt hier gelandet. Hier kommt jetzt der Text
(Alle Links zum Projekt sowie der Name sind versteckt)
Ich grüße euch!
Ich bin neu hier im Forum und suche aktuell nach Hilfe bei einigen Entscheidungen bezüglich einer App an der ich seit einiger Zeit arbeite.
Ich hab eine App gebaut namens solarminer, bei der man grob gesagt PV Anlagen mit Bitcoin Minern verbinden kann, um seine Einspeisevergütung zu erhöhen. Das war erst ein privates Projekt neben dem Studium, aber ich dachte mir. Hey vielleicht kann ich mir was neben dem Studium dazu verdienen?
Ich möchte kurz ausholen, was die App grob kann und dann eure Meinung einholen zum Thema Monetarisierung.
Also was kann die App?
- Generalisierte Unterstützung für Modbus TCP und Rest APIs. Nutzer können also Konfigurationen erstellen für diverse Wechselrichter, um sie nativ in der App zu unterstützen. (Hier bin ich darauf angewiesen, dass die Nutzer das dann auch wirklich tun). Das sorgt für das Plug n Play Erlebnis.
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Natürlich ganz viele Statistiken, ROI, Einspeisevergütung, Eigenverbrauch, Mining Ertrag, Vergleich Mining vs potenzielle Einspeisung
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Eine DSL mit der man seinen Mining Cluster entsprechend an den PV Überschuss anpassen kann. (Sorgt einfach dafür dass die Miner nicht so stark im Verbrauch oszillieren, das macht die Geräte kaputt)
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Integrierte Lightning Wallet damit man unkompliziert ohne viel Gebühren auszahlen kann
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Bald noch Wetter und PV Vorhersage als Input Paramter für den Controller und PDF Exporte für die Steuer
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Das Ding läuft 100% lokal, non custodial auf einem mini pc. Das sollte durch den pv strom kein problem sein.
Gibt noch paar weitere Sachen, aber ist quasi das rundum sorglos Paket für Bitcoin begeisterte, die gerne mal ihre Einspeisevergütung aufbessern wollen. Aktuell ist der Kurs dafür nicht gut genug, aufgrund des Bärenmarktes, aber historisch hat sich das immer gegeben.
Jetzt zu meiner Frage:
Welches Monetarisierungskonzept haltet ihr für sinnvoll?
Hier sind meine Gedanken dazu:
- Monatliche Gebühr ist quatsch, da die im Grunde den Mehrertrag auffrisst, den das Program generiert, wenn es sehr hoch ist (schon 5€ könnten zu viel sein)
- Jahresgebühr? Angenommen für einige Pro Funktionen zahlt man 25€ im Jahr, das klingt irgendwo tragbar.
- Mining Gebühr von zB 2.5% der Hashrate aller Geräte. Damit gibt es aber immer Leute die dann doch lieber das ganze mit Home Assistant nachbauen. Meine Software skaliert zwar besser und ist Plug n Play, aber vielen Leuten ist das egal wenn sie Geld sparen können. Mit einer Mining Gebühr kann ich halt nur was an den Leuten verdienen, die auch wirklich minen. Aber Funktionen wie ein PDF Steuerreport oder sowas könnten ja auch etwas wert sein?
Die Leute auf Reddit reagierten zuletzt sehr allergisch darauf, wenn ich überhaupt Geld dafür haben möchte, aber ich denke mir nur. Warum eigentlich nicht? Ich hab eine coole Software geschrieben und weis dass sie mir persönlich bereits viel geholfen hat. Warum sollte ich der einzige Mensch sein, der das gebrauchen könnte?
Das sind jedenfalls meine Gedanken dazu.
Den Block hier unten nutze ich noch eben um im Vorfeld danke zu sagen. Danke fürs Lesen und auch fürs Antworten, sofern jemand Zeit und Lust hat sich damit zu beschäftigen.
Hier noch die Links zum Projekt:https://solarminer.app
Discord: discord.solarminer.app
Ich bin gespannt eure Gedanken zu hören!
PS: Jeder der mir helfen will bei der Software indem er seinen Wechselrichter per Config verbindet und die Config bereit stellt wäre mir eine große Hilfe!