Haushaltsentwurf bestätigt: Bundesregierung will Haltefrist für Kryptowährungen abschaffen!


Dieses Begleitthema zu https://www.blocktrainer.de/blog/haushaltsentwurf-bestaetigt-bundesregierung-will-haltefrist-fuer-kryptowaehrungen-abschaffen wurde automatisch erstellt. Antworten auf dieses Thema werden unter dem Beitrag auf der Webseite eingeblendet.
4 „Gefällt mir“

Da steht in blumigen Worten, dass die Regierung pleite ist und das Drogengeld von den Kryptokriminellen will.

10 „Gefällt mir“

Da es sich um Teil des Haushaltsentwurfs 2027 handelt, muss man davon ausgehen, dass nächstes Jahr Steuern eingezogen werden und es nicht zu einem vergleichbaren Übergang wie damals bei den Aktien kommen wird.

Am Ende kann es ihnen egal sein, ob das dann sogar verfassungswidrig wird. Konsequenzen dafür gibt es ja keine, außer dass nach paar Jahren nachgebessert werden müsste, wenn sie eh alle nicht mehr Teil der Regierung sind. :-)

3 „Gefällt mir“

Man sollte sich verstärkt dem p2p Handel zuwenden. Im Ausland auscashen ist dann wesentlich einfacher.

4 „Gefällt mir“

wer eigenartige Parteien bzw. Politiker wählt, muss mit so etwas rechnen :frog::blue_heart::heart::brown_heart:

1 „Gefällt mir“

Play stupid games, win stupid prices.

3 „Gefällt mir“

Gibt es dann eine Sonderregelung für „alte“ Bitcoin? Sind bis 2026 gekaufte Bitcoin ebenfalls davon betroffen?

Im Übrigen heißt es dann jetzt kreativ sein. Wenn es noch einmal einen Bullenmarkt mit schönen Gewinnen geben sollte, dann verkaufe ich ganz sicher keine Bitcoin und zahle horrende Steuern. Dann wird halt auf Hyperliquid dezentral in USDC getauscht und die Gewinne gesichert. Später wieder dezentral von diesen USDC Bitcoin gekauft. Geht alles.

Dieser Tausch ist dann eine steuerrelevante Transaktion.

1 „Gefällt mir“

Du kannst ja gerne 40% Steuern zahlen, wenn du möchtest. Der Staat wird gute Dinge mit dem Geld machen, da bin ich mir ganz sicher … nicht.

3 „Gefällt mir“

Mein genannter Fakt sagt nichts darüber aus, ob ich gewillt bin Steuern zu zahlen :grin:

1 „Gefällt mir“

Gerade kurz das Datum gescheckt ob wir den 1. April haben

Müssen wir dann eigentlich auch unrealisierte Gewinne versteuern?

Bitte Aufpassen, was in den Videos/Beiträgen als Zukunftsidee gesagt wird, Thema „Verlustverrechnung“.

Man wird, Stand jetzt, definitiv keine Bitcoin-Verluste mit Aktien-Gewinnen verrechnen können, da Aktien einen gesonderten Verrechnungstopf innerhalb der Kapitalerträge haben!
Diese Separierung ist allerdings auch gerade (nach Jahren) durch den Bundesfinanzhof in Klärung, ob dies nicht doch verfassungswidrig war.

Momentan fällt alles andere, was explizit keine Aktien sind unter Sonstiges, wie z.B. ETF, Fonds, Zinsen, Dividenden hier zu könnte Bitcoin auch kommen, dann könnte man zumindest das untereinander verrechnen. Sollte es allerdings nicht nur um die Bitcoin-Besteuerung, sondern um den ganzen Kryptomarkt gehen, könnten sie schlau sein und genau wie bei Aktien eine eigene neue Kategorie (Kryptos) hinzufügen mit eigenem Verrechnungstopf, das würde bedeuten, dass Bitcoin nur mit Altcoins (und natürlich auch Altcoins untereinander) verrechnet werden können, wie momentan beim Aktienmarkt trotz das es alles Kapitalerträge sind.

Die Kapitalertragssteuer sehe ich aber persönlich als wahrscheinlichste und auch beste Lösung für alle (Staat und Steuerzahler) an, auch wenn es leider RIP Haltefrist in Zukunft bedeutet, die Frage ist doch seit Jahren nur wann eine Steuerregelung kommen wird und nicht ob. Die momentane ESt unterjährig ist für die meisten jedenfalls schlechter und auch schwieriger einzuschätzen, als feste 25% KESt (+ Soli + evtl. KiSt), nur haben wir halt aktuell noch den unbezahlbaren Bonus der Haltefrist nach über einem Jahr 0% Steuern, weshalb Bitcoiner natürlich am liebsten keine Veränderung wollen.

Der Nichtbesteuerung, wegen Verheimlichung geht man ja nun immer mehr nach (MiCA), aber die 0% nach einem Jahr ist der Regierung natürlich ein Dorn im Auge, wobei ich vermute so mancher Politiker nutzt diese Stelle sicherlich auch privat aus, solange es geht und ist bei einer Abstimmung auf unserer Seite, bis irgendwann die Mehrheit für eine neue Steuerregelung ist, was bald so weit sein könnte.

Es bleibt nur noch die große Hoffnung wie damals bei Aktien, dass Altbestände gekauft bis Stichtag X (z.B. 31.12.2025 und mit viel Glück 31.12.2026) bis zum Verkauf der alten Besteuerung, also steuerfrei nach einem Jahr, unterliegen. Je nachdem wie schlau die Politiker sowie deren Eigeninteressen durch Eigeninvestments sind, wird es wie bei Aktien kommen oder die schlechtere Variante eine Übergangsfrist von wahrscheinlich nur einem Jahr, die 3. Option einen neuen Einkaufkurs als Steuergrundlage für Altbestände von z.B. 1.1.2027 würde die Sache steuerlich sehr kompliziert, wenn auch nicht unmöglich machen, das schließe ich fast aus. Entweder man darf seine Altbestände jahrelang steuerfrei behalten wie bei Aktien 2009 :partying_face: oder bis z.B. 31.12.2027 steuerfrei verkaufen (sonst ab 2028 beim Verkauf nach neuer Regelung und ursprünglichen Kaufwert versteuert) :neutral_face: . Sehe persönlich die Wahrscheinlichkeit bei 70% auf die für uns bessere Lösung wie bei Aktien (weil es da eben schon mal genau so war), sind allerdings auch leider 30% Restrisiko, dass man uns die Steuerfreiheit auf Jahrzehnte, also Bestandsschutz wegnehmen möchte (Grund: Neid und kaum eigen investierte Politiker + knappe Staatskasse die nur nach mehr Steuereinnahmen sucht). Verfassungswidrig könnte es sein, da es zum Kaufzeitpunkt eine andere Besteuerungsregelung gab, sie können sie halt jederzeit mit gewisser Anpassungsfrist ändern und man muss damit leben/entscheiden, wie man handelt, es wäre zumindest ein jahrelanger Rechtsstreit zu dem Bestandsschutz, bis da mal ein ungewisses Ergebnis herauskommt.

das würde mich auch interessieren, und was mit BTC die man jetzt gerade kauft.

Was ich mich auch gerade frage, wenn ich einen monatlichen Sparplan habe und dann nach 10 Jahren 50% davon verkaufe, wird das ja ziemlich kompliziert die Gewinne sauber anzugeben

Deutschland ist sowas von pleite Noch mehr Schulden!: Klingbeil geht 2027 an Deutschlands Rücklagen | Politik | BILD.de

In dem Schreiben steht im Ergebnis nichts anderes als schon bekannt war:

Circa 2 Milliarden an zusätzlichen Einnahmen aus Bekämpfung der Steuerhinterziehung und Änderung der Besteuerung von Kryptowerten.

Kernproblem dieser Aussage ist „Gerechtigkeit“ mit Gehalt und Aktien, Entspannung kommt über den Satz „wie Kapitaleinkünfte“ also einer Abgeltungssteuer.

Technisch lässt sich dieser Paragraf nicht so leicht ändern, weil verfassungswidrige Änderungen durch die SPD schon öfter vor Gericht gescheitert sind (siehe zum Beispiel die Verlustverrechnungsverbote über 20k bei Futureverlusten, die Olaf Scholz unbedingt wollte).

Die aktuellen Gerüchte, was SPD will wäre gut für extreme Trader = Anleger die oft innerhalb der Haltefrist umschichten, also bis zu 47% + Kirchensteuer = über 50% Steuern ab 2027 zahlen würden und dann nur 25% zahlen müssten.

Die langfristigen Anleger müssten hingegen nur auf neue Token (vermutlich alle ab 2026 gekauften) Steuern zahlen, wenn diese verkauft werden.

Völlig offen bleibt, ob Krypto zu Krypto weiterhin wie ein Verkauf gesehen und besteuert wird oder ob die österreichische Lösung kommt. Die SPD tendierte wohl zum Modell Österreich.

Fakt ist:

„Spekulationen“ würden weniger Steuern zahlen

„Altgewinne“ müssen zwingend Steuerfrei bleiben

„Neugewinne“ von „HODLern“ könnte man durch „Darlehen“ beleihen und könnte so Steuern vermeiden.

Österreich hatte im Jahr 2024 so knapp 30 Millionen Euro eingenommen. Ein Taschengeld für einen Haushalt (auch in Österreich).

Unverständlich, dass der Bundesfinanzminister keine Ahnung hat, wieviele Steuereinnahmen aus Krypto er heute schon einnimmt (ich würde auf deutlich mehr tippen als er denkt).

Daher… wer Prohaltefrist.de nicht unterstützt, sagt es ist ihm egal und nimmt den Druck aus der Sache, dito die Petition bei openpetition hat viel zu wenig Unterstützung, das ist einfach traurig, dass CoinTracking, Blockpit, Bitpanda, Blocktrainer und viele mehr zur Unterstützung aufrufen, aber der Bundestag sieht - kein Mensch steht hinter denen - das schädigt uns und der Bundesfinanzminister lacht sich schief.

4 „Gefällt mir“

Verstehe noch nicht die Darstellun bzgl. Altgewinne/Neugewinne.

Meinst du Coins von vor 2026 bleiben vmtl. für „immer“ steuerfrei.

Oder meinst du mit der Unterscheidung Alt/Neugewinne, dass Gewinne bis zu einem Stichtag steuerfrei bleiben und alles über Preis X wird dann steuerpflichtig?.

Das man es eh den kleinen immer schwer machen muss ist ja eh faktisch bewiesen.

Eine Besteuerung ab 10000€ aufwärts oder so wäre eigentlich fair.

Jemand der mit ach und Krach mal etwas für sein Leben ersparen möchte und dafür auch noch das Risiko eingeht mit Verlusten rauszugehen, den sollte man echt langsam in Ruhe lassen.

Es steht doch eh sehr schlecht in Rente und deren Gleichen.

Deutschland hinkt in allen hinterher. KI, Steuern, etc. Klar das viele das Land verlassen. Aber ratet mal wer nicht das Land verlässt? Genau. Die die es sich nicht leisten können. Die die sich weder etwas ansparen noch richtig leben können. Genau die die immer mehr Steuern zahlen dürfen.

Ich finde das System das Mal sozial war sehr beschämend.

6 „Gefällt mir“

Du meinst sicher ab 100.000?

Aber selbst ab 500k wäre kein Abbruch. Diese Menschen sind noch lange nicht die Superreichen, die die Schere auseinanderklaffen lassen.

8 „Gefällt mir“

Mir hatte da Finanzamt eine hohe Strafe angedroht, weil ich in einem Jahr 1600€ investiert hatte. Aus den Daten ging nur der Umsatz einher. Nach Einreichung der GuV war klar das ich sogar Minus gemacht hatte.

Ich meinte tatsächlich 10000€ gewinn, weil für mich schon ein Gewinn von 2000€ sehr viel wäre.

Da ich schwer krank bin und mir Steuererklärungen sehr schwer fallen trage ich halt etwas Wut in mir, das man den kleinen schon Dinge auferlegt die nicht sein müssten.

Aber du hast Recht.

Gerne auch ab 100000 oder mehr.

Aber es sollte wenigstens bis 10000€ Investition keine Nachweise nötig sein und gerne erst ab 100000€ Gewinn Steuern einbehalten werden.

Aber das wird eh nie passieren. Aber das träumen lassen ich mir nicht nehmen :woozy_face::sweat_smile:

4 „Gefällt mir“

Ja, das liebe FA. Meine Oma wurde mit 98 in diesem Jahr auch „freundlich“ darauf hingewiesen, dass sie ihre Steuer für 24 noch nicht gemacht hat. Sie war völlig aufgelöst. Ich hatte noch einen Slot bei Quicksteuer frei, raus kam 0,00!€ Aber die alte Frau erst erschrecken und Briefe sowie Personal dafür abstellen. So verschleudert das FA das von Klingbeil benötigte Geld.

5 „Gefällt mir“