Habe ich es richtig verstanden?

Da bin ich leicht anderer Meinung. Es ist nur eine Nuance. Ich würde sagen: Für dich und andere stützen diese und jene Eigenschaften eure subjektive Wertvorstellung.

Die erste Transaktion jedes Blocks ist der Block Reward den der Miner bekommt. Das ist eine spezielle Transaktion ohne Inputs.

Das ist seit dem ersten Block (Genesis Block) so. Am Anfang gab es keine Bitcoin. Sie wurden nicht verteilt. Alle Bitcoin wurden als Block Reward geschaffen, und zirkulieren seither.

Belohnt werden sie also vom Protokoll. Dort ist festgeschrieben, dass belohnt wird und wie hoch der Block Reward ausfällt.

Nein.

Die Aufgabe besteht darin, einen HASH zu finden. Wer ihn findet, darf den nächsten Block anhängen. In diesem Block sind u.a. die Transaktionen enthalten.

Nein, der Block ist das, was an die Blockchain gehängt wird. Eine Kontobuch-Seite.

Das ist falsch ausgedrückt.

Vom Algorithmus. :slight_smile:

Wenn Du das so formulieren willst, dann bitte. :slight_smile:

Naja, ich finde schon, dass man das exakt so wie @benreis61 formulieren kann.

Die Miner müssen einen Block finden, dessen Hash der Difficulty Anforderung genügt. Um diesen Block zu finden, ändern sie im Block gewisse Parameter und ändern die Reihenfolge der Transaktionen.

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Ich sehe das aus der Sicht eines Programmierers. Ziel ist das Finden eines passenden Hashes und nicht eines „Blocks“, denn einen „Block“ kann man nicht finden.

Und da man im allgemeinen Sprachgebrauch sagt, dass ein „Block mit Transaktionen“ an die Blockchain angehängt wird, ergibt es für mich wenig Sinn zu sagen, dass die Miner „einen Block“ suchen, denn der Block ist ja das, was von ihnen angehängt wird.

Wenn’s dumm läuft, könnte es passieren, dass eine Transaktion immer wieder rausfällt, weil beim Inkludieren dieser Transaktion nie der „richtige Block“ generiert wird.

Außerdem könnte ein Miner keine Transaktionen mit hoher Gebühren favorisieren, denn er muss das nehmen, was „den richtigen Block“ ergibt.

Wirklich?

IMHO gibt es nicht einmal ansatzweise so viele aktuelle Transaktionen, um durch Permutation die Anzahl an Versuchen zu erreichen.

Da wird einfach „hochgezählt“. 00001, 00002, 00003, 00004,… (Einfach ausgedrückt.)

Hm. Aber vielleicht ist das auch alles nur eine Frage der Definition und wir meinen beide dasselbe!? :slight_smile:

Die Nonce reicht nicht mehr, da sie nur eine 32 Bit Zahl ist; man hat also nur ca. 4e+09 Möglichkeiten.

Bei der aktuellen Difficulty beträgt die Wahrscheinlichkeit, einen Hash zu finden der klein genug ist, aber ca. 1e-23 pro Hash.

Bei 2000 Transaktionen hast du 2000! Permutationen, was eine wahnsinnig große Zahl ist. D.h. es sollte nie die Notwendigkeit geben Transaktionen wegzulassen, um einen Block zu finden.

Man kann zusätzlich den Zeitstempel variieren.

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Ob OP noch da ist?
Naja, auf jeden Fall würde ich hier einspringen und sagen der intrinsische Wert von Bitcoins ist doch offenslichtlich der unveränderbare Code welcher das Gelddrucken verhindert.

Wenn man den intrinsischen Wert davon nicht versteht hat man sich noch nicht genug mit dem Bankensystem beschäftigt. Dieser Wert ist nämlich viel höher als das wofür man Gold industriell verwenden kann…

Dann kommen noch Projeke wie die Smart Contracts, Spacechains, Sidechains und ION hinzu, welche den intrinsischen Wert immer weiter erhöhen.

Die Unterscheidung zwischen Wert und Preis ist natürlich sinnvoll. Zwei Assets haben einen Wert, und der Preis gibt nur den Tauschkurs zwischen den Assets an. D.h. wenn sich die Werte der beiden Assets unterschiedlich verändern, ändert sich der entsprechende Preis.

Aber für den Wert selbst sehe ich keine Notwendigkeit einer weiteren Unterteilung. Der Wert wird einer Sache immer subjektiv beigemessen, wie @Makowski schon schreibt. Der Begriff „intrinsischer Wert“ ist m.E. also unnötig und ich habe bis heute keine sinnvolle Definition gesehen.

Die einen wollen Gold haben, weil sie Elektronik herstellen. Die anderen, weil sie Schmuck herstellen. Ich frage zwar Elektronik und Schmuck nach, aber brauche selbst kein Gold. Für mich hat Gold nur einen Wert aufgrund seiner guten Eigenschaften als Store of Value. Es ist überall akzeptiert, überall vorhanden, einigermaßen begrenzt, in feste Einheiten teilbar etc., hat aber auch schlechte Eigenschaften.

Der entscheidende Unterschied zwischen Bitcoin und Gold ist nicht, dass letzteres einen „intrinsischen Wert“ hat. Sondern Gold hat den Vorteil, dass ihm von vielen Seiten wegen sehr unterschiedlichen Gründen/Eigenschaften und Use Cases ein subjektiver Wert beigemessen wird! Gold ist in der Beimessung des Werts stärker diversifiziert.

Fällt beim Gold ein Use Case weg (z.B. Elektronik), gibt es immer noch andere (z.B. Schmuck). Das Risiko ist also gering, dass der Preis deshalb auf 0 fällt.

Beim Bitcoin gibt es aktuell noch wenige Use Cases, die schon praktiziert werden. D.h. aktuell ist das Risiko noch größer als beim Gold, dass die wenigen vorhandene Use Cases wegfallen bzw. obsolet werden, und der Preis auf 0 fällt. Je diversifiziert die Anwendungen werden, desto kleiner wird das Risiko sein.

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So einfach fallen die Usecases von Bitcoin nicht weg und das sind viele!

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Ergänzung: Handel findet genau dann statt, wenn sich die subjektiven Wertvorstellungen unterscheiden. Hätten alle Marktteilnehmer die gleichen Wertvorstellungen, gäbe es keinen Anreiz für Handel.

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Klar, man muss ja was essen egal welchen Wert man darin sieht. :sweat_smile:
Handel findet praktisch immer statt, da so viele Faktoren damit ausgeglichen werden in der realen Welt. Folgende Fragestellungen tun sich auf:

  1. Kunden: Wer bildet den Markt?
  2. Kaufobjekte: Was wird gekauft?
  3. Kaufziele: Warum wird gekauft?
  4. Kaufbeeinflusser: Wer beeinflusst die Kaufentscheidung?
  5. Kaufprozesse: Wie wird gekauft?
  6. Kaufanlässe: Wann wird gekauft?
  7. Kaufstätten: Wo wird gekauft?

Auch wenn die Werte für die Kunden genau gleich sind müssen alle anderen Faktoren dieser Fragestellungen beantwortet werden, um einen Preis zu generieren.

Dazu gibt es dann die Marktsegmentierung:

Geografische Segmentierung
Gebiet: Kontinent,Land, Region, Bundesland, …
Siedlungstyp: städtisch, ländlich
Klima: tropisch, gemäßigt…
Sprache:englischsprachig, französischsprachig…
Demografische Segmentierung
Alter, Geschlecht, Haushaltsgröße, Einkommen, Beruf, Ausbildung,Nationalität
Sozialpsychologische Segmentierung
Persönlichkeit: Lebensstil, Stellung im Beruf, Wertehaltung,
Soziale Schicht
Verhaltensbezogene Segmentierung
Allgemein: Freizeitverhalten,Ess-/Trinkgewohnheiten, Fernsehverhalten, Mitgliedschaft in Vereinen
Produktspezifisch: Kaufanlass, Kaufmotive, Produkt-bindung, Informationsquellen

Danke. Man lernt nie aus. :slight_smile:

32? In 2008/2009? Hm.

:smiley:

Wenn du Hunger hast, ist dir das Essen mehr Wert und du bist bereit, einen anderen Preis dafür zu bezahlen, als wenn du satt bist. Ich verstehe Wert im Sinne von: „Das ist es mir wert“. Weil das immer subjektiv ist, kann man den Wert nicht allgemein beziffern.

Man kann versuchen, die allgemeine Wertentwicklung (als Summe der subjektiven Wertvorstellungen) zu schätzen, um schließlich Preise zu prognostizieren, das ändert aber nichts daran, dass die Wertvorstellungen subjektiv bleiben.

Sorry aber. Was sind konkret usecases von Bitcoin.
Ich habe wahrscheinlich immer noch nicht verstanden, was Bitcoin ist.
Aber hier herrschen auch Uneinigkeiten für die Begriffe.
Ich sagte: miner finden ein Block in dem Transaktionen stehen soll und genau diesen Block mit Transaktionen drin wollte ich mir als Bitcoin vorstellen. Dann heißt das nee…
Was ist dann Bitcoin. Kann das eine so erklären, dass ein Newbie das auch verstehen kann :thinking:

Der Bitcoin existiert nicht als physisches Objekt.
Es ist ein abstraktes Konstrukt.
Ein Euro ist uebrigens auch ein abstraktes Konstrukt. Der Wert einer 100-EUR-Note ist lediglich der Wert, den die Menschen annehmen und ihm zumessen. Der Schein an sich ist wertlos.
Miner finden keine Bloecke, sie generieren aus einer komplexen Berechnung einen gueltigen Block, in dem die Transaktionen drinstehen.

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Bitcoin ist ein Netzwerk, das sicherste Netzwerk der Welt.
Bitcoin ist eine Gut, das knappste Gut der Welt,
und Bitcoin ist ein Script.

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Woher kommt diese Begrenzung auf 21Mio Bitcoins ?

Das ist willkuerlich gewaehlt. Die Zahl an sich ist egal. Wichtig ist, dass die Begrenzung existiert und somit der Bicoin keine eingebaute Inflationsmoeglichkeit hat.
Vermutlich hat es damit zu tun, dass man die Bitcoins und die Satoshis (1/100.000.000 BTC) addressieren muss und aufgrund der Arithmetik von Computern ist dann die Begrenzung auf 2.1 * 10^15 Satoshis festgelegt worden. Man haette aber auch einen einzigen Bitcoin als Maximum nehmen koennen und diesen dann eben milliardenfach unterteilt.

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@benreis61Amazon.de (Bitcoin Bibel)

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Ich habe schon viel gelesen, viel Videos geschaut
Aber wie ihr festgestellt habt. Vieles nicht richtig verstanden und das verstandene vlt. falsch ausgedrückt. Ein Buch oder Artikel kann man nicht fragen. Es ist gut, dass so ein Forum existiert. Danke für freundliche Antworten.

Es ist mir einiges klarer geworden

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