Grid-Bot-Trading vs. steuerfreie Sats?

Hi Leute,

ich will hier keine Diskussion entfachen, ob Grid-Bot-Trading sinnvoll ist oder nicht sondern ich habe hierzu eine “Steuerfrage”:

  1. Angenommen ich habe 0,1 BTC, der schon 5 Jahre alt ist und somit in D “steuerfrei”.

  2. Ich starte das Grid-Bot-Trading und kaufe und verkaufe 10 x 0,01 BTC also in Summe habe ich nun 0,1 BTC verkauft und neu eingekauft und habe sogar einen Gewinn von 0,01 BTC gemacht.

  3. Da ja in der Regel die FIFO-Methode verwendet wird, heißt das dann, dass mein 5 Jahre alter steuerfreier 0,1 BTC-Bestand aus 2021 nun durch das Grid-Bot-Trading hinüber ist und ich im besten Fall nun durch ein “gutes Tradinig” 0,11 BTC habe, der aber nun nicht steuerfrei ist? Zerschießt man sich also durch solche “Trading-Fätz” seine steuerfreien Sats? Das wäre doch totaler Käse.

  4. Genauso wäre es ja dann auch, wenn man z.B. über HodlHodl versuchen würde “Arbitrage” zu machen. Sozusagen als langsames Ich-Bin-Selber-Mein-Grid-Bot-Trading.

Danke für eure Schwarmintelligenz und Infos hierzu.

Es gilt laut dem letzten BMF Schreiben nicht nur FIFO sondern es wird adressbezogen geschaut.

Was heißt das genau? :thinking:

Wenn du BTC beispielsweise auf drei Adressen speicherst gilt für jede Adresse separat das FIFO.

Wenn auf Adresse 1 beispielsweise Steuerfreier Bestand liegt du aber auf Adresse 2 unterjährigen Bestand hältst und veräußern tust musst du dann dennoch Steuern zahlen.

Das ist einer von vielen Gründen, weshalb ich Bitcoin nur Spot kaufe und Trading nur mit Futures betreibe. Bestimmt gibt es auch Grid Trading Bots für Futures. Auch wenn die Grid Trading Strategie eine der unprofitabelsten Strategien sein dürfte.

Heißt das dass diese Trennung garantiert anerkannt wird oder darf man sich dabei auf einen Rechtsstreit freuen?