Wenn Nakamoto wüsste, welche Relevanz Bitcoin im Jahr 2026 auf der Weltbühne hat, dann glaub mir, wäre er außer sich vor Freude
– Bitcoin hat schon gewonnen.
immer dieser Blödsinn zu den Quantencomputern. Die sollen mal die Zahl 42 mit dem Quantencomputer faktorisieren. Bis es so weit ist, lache ich über diese Nachrichten.
Und nächste Woche dann Fusionskraftwerke. Was ist nur aus der Menscheit geworden im 21. Jahrhundert. Alles muss sensationell sein, aber wenn es darum geht Beweise zu liefern, ists Verschlusssache? LÄCHERLICH…
Man könnte natürlich trotzdem jetzt schon mal ein sicheres Verfahren einführen.
Dann würde man dieser Panik mal Einhalt gebieten können.
Und wenn dann noch viel weniger Platz für TX’e ist soll es mir recht sein.
Dann werden die TX endlich mal teurer. Wird eh mal Zeit.
Ist mir lieber als Bananen auf die Timechain zu schreiben.
Nein danke. Wir haben immer darauf hingearbeitet Bitcoin weiter zu skalieren (Segwit, Taproot, und hoffentlich bald CISA). Und jetzt all das zunichte machen weil ein paar Leute an den Haaren herbeigezogene FUD verbreiten?
FUD ist zu suggerieren, dass der Main Layer skalieren müsse.
Hinter der Aussage von @Lichtrebell steckt ja nichts anderes als, dass Blockspace knapp sein muss und Menschen um Blockspace konkurrieren müssen. Langfristig kann sich das Netzwerk nur so finanzieren. Insofern ist die Aussage alles andere als unsinnig.
Es geht ja nicht darum, dass es grundsätzlich unsinnig wäre. Aber jetzt wäre es auch meiner Meinung zur Unzeit (oder anders ausgedrück: Nur wenn es durch Fakten Priorität bekäme sollte es nach vorne rücken).
Die Adoption würde mMn noch schwieriger, und das sollte nicht sein.
Bis jetzt kommt mir das Quanten Geschrei so ein bisschen nach „Flood the zone with shit“ vor. So Knots-Spam mäßig. Es ist immer einfacher BS in die Welt zu setzen als zu entkräften.
Die Gebühren sind völlig unten, wir werden in Zukunft alles an Traffic brauchen was geht, damit das Netzwerk noch abgesichert sein wird.
Warum sollte die Adaption geringer sein, wenn die TXs Gebühren (geringfügig) höher wären?
Das macht auf allen Ecken und Enden mehr Komplexität, Traffic, notwendige Computation Power.
Je länger sich das herauszögern lässt, weil wir auch noch garnicht sicher wissen, ob es JEMALS notwendig werden wird, desto besser überleben z.B. alte Raspi-Nodes, alte Wallets etc. das Ganze. Wenn Netzwerke, Rechenpower und Hardware in ein paar Jahren deutlich angewachsen sind, und alte Hardware seltener, lässt sich das viel leichter handeln.
Es ist eine Sache des richtigen Zeitpunkts.
Ich glaube du hast den Kontext möglicherweise verpasst.
Ich sprach lediglich von TXs Gebühren.
Die haben nichts mit Komplexität und co zu tun.
Ich bezog mich lediglich auf die Aussage von Lichtrebell, der sich höhere TXs Kosten wünscht. Und auf Filiprogrammer, der meinte Bitcoin würde angeblich immer skalieren wollen.
Die TX Gebühren sind mir egal. Sich darauf zu fokusieren ist nutzlos. Es mach aus Komplexitätsgründen (jetzt) keinen Sinn. @Filiprogrammer hat nur die Größe der Signaturen erwähnt, und dann sind hier Leute auf TX Gebühren eingestiegen.
Es geht um Komplexität, Rechenpower und Traffic.
Dann musst du dich ja an der Stelle nicht einklinken.
Aber diesen Abzweig hat die Diskussion nun mal eben kurz genommen.
Du hast mich zitiert. Ich hab den Weg wieder zurück zur eigentlichen Diskussion geführt.
Dont feed the troll, aber im Ernst.
Lies nochmal drüber.
Lichtrebell hat sich hohe Transaktionskosten gewünscht → Fili schrieb darauf Bitcoin solle skalieren → Ich schrieb, dass die Aussage von Lichtrebell nicht unsinning sei.
Daraufhin hast du mich zitiert. ![]()
Du wolltest wieder back2topic. Ich wollte Fili auf seine Worte aufmerksam machen.
Ab dann ging es aneinander vorbei.
Dieser offensichtlich vorsätzlich gestreute Quantencomputer-FUD nervt schon ziemlich. Er scheint aber wirksam Neulinge zu verschrecken, sonst wäre das Thema längst wieder verschwunden.
Hallo,
Da möchte ich doch einmal einhaken.
In der Presse wird immer drauf rumgeritten, dass Quantencomputer “bald” das Publickey-Verfahren knacken werden und dann Bitcoin nicht mehr sicher ist.
Bitcoin ist doch dann wirklich das kleinste Problem…
Das gesamte Finanzsystem, Kreditkarten, Nachrichtendienste, HTTPS, VPN, PGP/E-Mail, und vieles mehr bekommen doch dann so richtig Probleme.
Sehe ich da was falsch oder verstehe ich das alles nicht richtig? - bitte klärt mich auf.
Gruß
Capitano
Das siehst du richtig ![]()
Gehen wir eigentlich davon aus, dass „Quantencomputer“ in ein paar Jahren so billig sein werden, dass jeder einen hat? Du kannst auch schon heute in jede Bank einbrechen aber wenn du einer von fünf Menschen auf dem Planeten bist, der den dafür nötigen Spezialbohrer hat, wirst du es wahrscheinlich nicht tun.
Was soll denn der oder die Quantencomputerbesitzer/in mit den geklauten Bitcoin machen? Auf einer öffentlich nachvollziehbaren Blockchain. Ist ja nicht so, dass Diebstahl plötzlich legal wäre, nur weil technisch möglich.
Klar, wenn es einer Gruppe ausschließlich darum geht, Bitcoin zu zerstören, dann sind Quantencomputerattaken der Weg. Halt auch nicht gerade billig und vergleichbar mit einem staatlichen Angriff auf das Finanzsystem. Ohne Folgen dürfte sowas auch nicht bleiben und da sind wir wieder beim Anreizproblem: was hat der Schurkenstaat jetzt genau davon?
Nein:
Und so komisch das klingt. Diese Erkenntnis, dass im Grunde die gesamte Kryptographie und damit die digitale Kommunikation und Verifikation gefährdet ist, deutet darauf hin dass dies so nicht passieren wird. Weil es darf nicht sein, was alles zerstört. Im folgenden erläutere ich wie das gemeint ist.
Katastrophen sind möglich. Aber die Welt in der wir leben, weißt eine gewisse Stabilität auf. Bevor man die ersten Atombomben zündete gab es theoretische Ideen darüber das eine nukleare Explosion die Erdatmospähre entzünden könnte und dann die ganze Erde unbewohnbar wird. Das ist ein extremes Beispiel. Aber es wäre durchaus möglich dass die Naturgesetze so ausbalanciert wären, dass bereits eine einfache nukleare Explosion die Erdatmospähre entzündet. Und dann wäre es vorbei gewesen mit der Menschheit.
Vieles könnte in der Welt so sein, dass gewisse Veränderungen und Fortschritte systemzerstörende Auswirkungen haben. Aber wir leben offensichtlich in einer Welt mit einem gewissen Raum für die Existrenz und Fortbestand von Strukturen. Es heißt nichts anderes als dass die Naturgesetze so beschaffen sind, dass außerhalb extremer Zustände (die es im Universum gibt) es Räume wie in unserem Sonnensystem gibt, wo eine Insel der Stabilität entstehen kann.
Wenn eine Idee auf dem ersten Blick das Potenzial aufweißt alles bisherige zu zerstören oder eine Weiterentwicklung unmöglich zu machen. Dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass dies so nicht passieren wird. Es ist nicht ausgeschlossen. Aber wir leben immer in Wahrscheinlichkeiten. In unserem Sonnensystem gibt es auch keine Garantie dafür dass planetenzerstörende Asteroiden nicht die Erde treffen. Aber die Konstellation ist so dass die Wahrscheinlichkeit extrem geringist und somit genug Raum und Zeit für komplexe Strukturen wie Leben entsteht.
Wäre die Welt so fragil, wie einige theoretische Möglichkeiten das aufzeigen, wären wir nicht hier um darüber nachzudenken.
