Bitte nutze die Suchfunktion bevor du eine Frage stellst!
Hi liebe Blocktrainer Community,
folgende Frage:
Ich lasse seit einiger Zeit einen Bitcoin-Sparplan laufen. In dieser Zeit konnte ich irgendwann meinen Vater auch sehr von Bitcoin überzeugen. Er selbst investiert nun auch schon in Bitcoin. In dieser Zeit hat mir mein Vater öfters mal Geldgeschenke gemacht, bar und auch per Überweisung, um mich bei meiner Bitcoin-Altersvorsorge zu unterstützen. Nun ist im Laufe der Zeit doch schon eine recht hohe Summe zusammengekommen, die er mir geschenkt hat.An sich gibt es ja den Schenkungsfreibetrag bei Familienmitgliedern, nur haben wir nie wirklich bei jeder Schenkung einen Vertrag oder Ähnliches gemacht. Nun macht man sich aber trotzdem natürlich Gedanken, falls ich doch mal etwas Fiatgeld brauchen sollte, dass das Finanzamt fragt, wo zum Teil die Einzahlungen herkommen.
Wie kann ich so was am cleversten lösen? Ich habe alle Kontoauszüge, sollte ich nun zu jeder Einzahlung mit meinem Vater einen Vertrag nacharbeiten, oder sollte ich die komplette Summe zusammenrechnen und dann einen Vertrag darüber machen, oder brauche ich da gar nichts zu machen?
Ja, Schenkungsverträge aufsetzen (und im Idealfall gebündelt beim Notar beglaubigen lassen).
Ist kein großer Aufwand und sichert Dich ab.
In der Famalie kann Dir Dein Vater in Summe 300 000€ 400.000€ alle 10 Jahre schenken (wenn ich mich nicht irre).
Im worst case will die Bank irgendwann doch mal Einkommensnachweise. Insbesondere wenn durch die Investition in Bitcoin eventuell mehr drauß geworden ist. Dann wollen die unter Umstellung mal Auszüge der Börsen, aber ggfs. eben doch auch nochmal checken woher das Geld eigentlich kam, das ursprünglich über das Bankkonto zur Börse geflossen ist.
Sehr unwahrscheinlich. Aber ein paar Schenkungsverträge aufsetzen ist jetzt auch keon großer Aufwand.
Mach dir keine Gedanken. Mein Vater hat mir und meinem Bruder vor Jahren etwa 9k geschenkt. Das gibt keine Probleme, da es nur eine plausible Erklärung (Schenkung) gibt. Was soll das denn sonst sein. Ich hab zwar von den Emails meines Vaters zu dem Fall Screenshots gemacht plus Kontoauszug. Nirgendwo kommt das Wort Schenkung explizit vor, nur “ich überweise euch” und Verwendungszweck “bekannt”. Das wird jeder als Nachweis akzeptieren. Es wäre für mich nicht vertretbar jetzt noch einen Vertrag darüber zu machen, zumal er jetzt nicht in wirklich guter Gesundheit ist und sich wahrscheinlich eh nicht errinnern könnte weils zu lange her ist.