Meine Gedanken, wenn ich mir zufällig 12 Wörter aus den 2024 verfügbaren Wörter raus suche und auch eine zufällige Reinfolge verwende, dann einfach eine Wallet wiederherstelle, dann könnte ich doch zufällig eine Wallet von jemanden anderen treffen, oder?
Wenn diese Logik theoretisch funktioniert, wie lange würde dann KI / Quantencomputer dafür brauchen bis ein Treffer erreicht ist und irgendeine Wallet wiederhergestellt wurde?
Mir geht es nicht darum eine gezielte Wallet zu treffen, sondern irgendeine.
Dieser Punkt ist mir schon lange ein Rätsel und ich frage mich wie sicher dieser Aspekt ist.
Hier kannst du das ganz gut sehen. Wurde auch schon ganz oft hier im Forum thematisiert. Also die Wahrscheinlichkeit ist einfach verschwindend gering, dass man da eine genutzte Adresse trifft. Es wäre so als müsstest du dir irgendein Planet im ganzen Universum aussuchen und dort dann ein bestimmtes Sandkorn, das ist deine Adresse. Und wenn jemand zufällig genau deinen Planeten von Hunderten Milliarden aussucht und dort dann genau den gleichen Sandkorn auf dem Planeten ausssucht, dann hätte er die Adresse gefunden.
Es ist einfach eine statistische super hohe UN-Wahrscheinlichkeit.
Ja, da geht es darum eine bestimmte Wallet zu treffen. Dann teile die Gesamtzahl noch durch alle verfügbaren Wallets und es ist immernoch eine so unendlich große Zahl, dass es aktuell keine Gefahr darstellt.
Leute ist das wahr? Hat man es technisch jetzt geschafft so viel qbits auf diese kleine Fläche zu bringen. Was könnte das für Auswirkungen auf btc haben.
Aktuell sind es 8 topologische Qubits… Das ist also erst einmal kein Risiko. Microsoft prognostiziert aber zwischen 2027-2029 in den Bereich von einer Million topologischer Qubits vorzudringen. Da wird es dann schon spannend - sofern sich dies als wahr und nicht als übertriebenes Marketing herausstellen sollte.
Es ist kein „Ausschluss Kriterium“ eine „mit Bitcoin aufgeladene Wallet“ zu finden, indem man zufällig 12 Wörter ausprobiert. Du kannst es auch schon im ersten Versuch schaffen!
Wie aber im Video von @JerryChriss in dem in 4 Minuten erklärt wird, wie wahrscheinlich es ist die aktuelle Verschlüsselung zu knacken, ist es eben nicht sehr wahrscheinlich, dass du das schaffst.
Und wie @whoami auch schon sagt, ist es - glaube ich - extrem schwierig, jemanden, der nicht so gut mathematisch denken kann, ein Gefühl von Wahrscheinlichkeiten zu geben.
Deshalb hätte ich den Tipp, wenn du verstehen willst, wie unwahrscheinlich es ist, eine benutzte Bitcoin-Wallet zu finden, dir ein Bisschen was über Wahrscheinlichkeiten und villt bisschen Statistik reinzuziehen.
Er meint sicherlich einen BitAxe, der letzten Sommer einen Block gefunden hat. Aber auch der BitAxe war im Verbund und musste 3 TH/s an Leistung bringen, um den Block zu finden.
Wird vielleicht wirklich viel schneller kommen, als alle denken.
Auch Hedgefonds-Manager Charles Edwards läutet seit geraumer Zeit die Alarmglocken: “Wenn wir das Problem mit Quantencomputern nächstes Jahr nicht lösen, werden wir wahrscheinlich den größten Bärenmarkt aller Zeiten erleben.”
Kernaussage:
”Google hat in der Quantenforschung eine neue Ära eingeläutet. Mit dem auf dem Willow-Chip laufenden Algorithmus “Quantum Echoes” demonstriert das Unternehmen zum ersten Mal eine verifizierbare Quantenberechnung – und zwar mit einem realen, physikalisch relevanten Problem. Damit ist der Weg zu praktischen Anwendungen in Chemie, Medizin und Materialforschung näher als je zuvor.
Die neue Methode ist nicht nur schnell – sie ist 13.000-mal schneller als klassische Supercomputer – sondern auch überprüfbar”
Fühle mich angesprochen. Damit es überschaubar bleibt, wenn es soweit ist, einfach kurz einen neues Thema eröffnen. Bitcoin geknackt, sofort alles auf System XY neue HW Quanten kaufen. Wallet ZX mit Adresstyp sowieso….
Na ja, ich auch nicht, aber das ist ja die Krux mit exponentiellen Entwicklungen: Plötzlich sind sie da.
Ich verstehe auch nicht, wieso der Übergang auf Post-Quanten-Algorithmen so langsam voran geht, man sollte meinen, das wäre die Toppriorität der Core-Developer. Denn DAS muss sowieso kommen, warum es also nicht auf Platz 1 der To-Do-Liste setzen? Wenn sie sich verschätzen und die Chinesen zaubern plötzlich einen um Äonen schnelleren Quantencomputer aus dem Hut, dann fällt der Bitcoin-Kurs in sich zusammen und das über Jahre aufgebaute Vertrauen in dieses Asset ist dahin.
GROK sagt dazu folgendes:
Entwicklung quantensicherer Verschlüsselungen für Bitcoin
Kurz: Es geht um Balance zwischen Sicherheit, Skalierbarkeit und Community-Konsens – nicht um Ignoranz der Bedrohung.Wie lange wird es noch dauern?Schätzungen variieren, aber basierend auf aktuellen Entwicklungen:
Kurzfristig (2025–2026): Testnets und Prototypen (z. B. BTQ’s Q4 2025) werden laufen, erste BIPs könnten finalisiert werden.
Mittelfristig (2027–2030): Mainnet-Implementierung via Soft-Fork, mit Migrationstools für Nutzer. Viele Experten erwarten, dass Bitcoin vor Q-Day (ca. 2030) upgegradet ist, ähnlich wie bei früheren Upgrades.
Langfristig: Vollständiger Übergang bis 2035, synchron mit globalen Standards.
Die genaue Dauer hängt von Quantenfortschritten und Community-Entscheidungen ab – aber die Bewegung ist im Gang, und Bitcoin’s Anpassungsfähigkeit (z. B. zu Taproot 2021) spricht dafür, dass es rechtzeitig klappt. Wenn du tiefer einsteigen möchtest, empfehle ich, die Bitcoin-Dev-Mailingliste oder NIST-Docs zu checken.