auch bei Bitcoin. Ich hab gerade den Artikel „Bits and bob“ [1] von The Economist über Bitcoin vom 13. Juni 2011, den Len Sassaman 2 Tage später, weniger als einen Monat vor seinem Tod geteilt hatte. Der Artikel ist so emotionslos, faktisch korrekt, unparteiisch und ehrlicher, als 99% der Artikel über Bitcoin heutzutage. Ich vermisse die Zeit, wo sich noch keine Lager gebildet hatten, wo Bitcoin einfach neutral wissenschaftlich betrachtet wurde. Ich sehe heutzutage außerhalb der Bitcoiner Bubble so viele Ökonomen auf Youtube oder in Talk Shows, deren Wissen nicht mal über einen Artikel von vor knapp 15 Jahren hinausgeht. Schlimmer, Sie haben nicht mal die Grundlagen von Bitcoin verstanden, nennen sich aber Experten. Meistens kommen Sie aus der alten Finanzwelt und nehmen sich keine 10 Stunden um sich mit dem Thema vertraut zu machen, bilden sich aber eine Meinung dazu, die sie wie ein Lebensmittelhändler auf dem Wochenmarkt durch ganz Youtube Deutschland posaunen. Ekelhaft.
Am Anfang gab es nur Satoshi, der / die hat / haben Bitcoin zu 100% verstanden.
Je mehr Menschen über Bitcoin reden, desto mehr Idioten sind auch dabei.
FUD und FOMO ist immer am lautesten und bekommt die meisten Klicks, deswegen hört man nur die, die am lautesten schreien, dass Quantencomputer jetzt Bitcoin zerstören, diesmal wirklich, gleich morgen.
Es gibt immernoch die kleinen “Nerd-Kreise” wie hier, die gut Informiert sind, aber den Preis den man für eine steigende Adoption zahlen muss, ist es, dass manche Leute scheiße reden und dass bin ich bereit zu ertragen für den dafür steigenden Preis und Nutzen.
Ja true also ich hab mich mit google single sign on registriert und konnte den ohne bezahlen lesen aber ja man braucht jetzt einen Account, leider. Vllt war das früher auch noch nicht so
Ja definitiv. Man sollte vermutlich einfach nicht zu viele Youtube Kommentare lesen. Aber es sind halt auch Leute wie Dr. Andreas Beck die einfach zu tief in der ETF Schiene drin hängen und klar, die haben ja auch immer ein Interesse daran, das jemand ihren Fond kauft.Trotzdem triggert es mich wenn die ganze Zeit von „Bei Bitcoin steht ja nichts dahinter“, „Bitcoin hat kein Wert“, „Bei Bitcoin bürgt keiner“, „Bitcoin hat kein Cashflow“, „Beim Bitcoin steht kein Staat dahinter“ etc. geredet wird. Ich mein was ist daran so schwer das Konzept einer digitalen, dezentralen Währung zu verstehen
Das kommt von vorrangig Leuten, die in der Ära der Raubkopie aufgewachsen sind.
Da sind Bits und Bytes nichts wert, weil man sie einfach erzeugen und vervielfältigen kann.
Das haftet in diesem Personenkreis den gefühlten Bits und Bytes auch dann an, wenn es nicht mehr stimmt, wie bei der Blockchain.
Dazu kommt, dass man diese Leute mit dümmstem Keynsianismus plus Marxismus vollgepumpt hat, so dass z.B. Gold plötzlich zwar keinen inneren Wert haben, aber doch irgendwie intrinsisch ein Etwas besitzen… aber dass dieses Etwas etwa auch nichtstofflich sein könnte, kommt nicht in Frage
Die heutige Generation schießt dagegen auf der anderen Seite übers Ziel hinaus… kauft virtuelle Items oder sogar virtuelle Grundstücke, die dann aber eigentlich doch wieder „nur“ kopierbare Bits und Bytes sind…
Naja ich hätte zumindest erwartet, dass das Teilen dieser Bits und Bytes durch Peer-to-Peer Netzwerke wie BitTorrent geschah, von denen man Grundlagen bzgl. dezentrale Netzwerke hätte lernen können. Lustigerweise existieren die Peer-to-Peer Netzwerke der 2000er Jahre heutzutage immernoch und funktionieren makellos und gleichzeitig wollen mir Leute erklären, dass Bitcoin in naher Zukunft auf null geht Amüsant auf alle Fälle
Die ganze Filesharing Tools entwerten die Bits und Bytes ja auch… da kopiert man auch nahezu ohne Kosten Inhalte. Das zähle ich zu der Ära der Raubkopie der 80er und 90er noch hinzu…