Ethereum verkaufen oder warten

Und ich hab noch einen Grund zu verkaufen, weil ich hab gelesen in Österreich wollen sie die 1 Jahresfrist canceln und dann die kryptogewinne wie Aktien besteuern also ich glaube das ist so 27 Prozent und wer weiß ob sie das Gesetz nicht heimlich verabschieden und auf einmal heißt es ab 1.1. 2022 gilt die 1 Jahresfrist nicht mehr und vorher will ich meine altcoins loswerden bevor so ein Gesetz kommt.
Weiß da irgendwer mehr, der aus Österreich ist, ob die so schnell ein Gesetz darüber verabschieden können und das quasi heimlich machen können ohne es vorher anzukündigen

Nicht falsch verstehen ich will keine Steuerhinterziehung begehen oder sowas ich gebe immer alles beim FA an, aber wäre noch schön wenn der Verkauf steuerfrei wäre

Eigentlich muss sowas veröffentlicht werden. Wenn man das nicht mitbekommt hat man versäumt sich zu informieren.

Einfach von heute auf morgen geht das nicht. Sollte so ein Gesetz kommen hat man nach Veröffentlichung noch genügend Zeit Dinge entsprechend zu regeln.

Wenn du aber schon nach Gründen suchst zu tauschen, dann mach es doch einfach.

Die Aktien, die du vor diesem Gesetz gekauft hast, kannst du jetzt immernoch steuerfrei verkaufen :wink:

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Was ich bisher hier im Thread noch gar nicht gelesen habe ist das technische Fundament, sonst ist es eben wie Urlaub Griechenland oder USA. :wink:

Meiner Meinung nach ist Etherium technisch BTC unterlegen.

Etherium ist nicht dezentral, pre Mined, gesteuert durch eine zentrale Firma in Zug. Man kann der Sache kaum trauen, meiner Meinung nach. Echte Unabhängigkeit ist eben dezentral, daher ist der Hype eher wie das blonde unbekannte Mädchen auf der Kirmes mit nichts dahinter. Große Investoren sind nicht unbedingt klug, sonst würden soviele nicht auf quasi wertlosen Bonds hocken, ein Versprechen. Machen die in Zug Fehler fließt das Geld endgültig raus. Außerdem werden Leute wie Michael Saylor, El Salvador, Jack Dorsey etc. wohl kaum in Quatsch investieren. Schaut man sich Saylors Argumente an, einfach gut und hier gibt’s genug auf Youtube.

Zukunft hat nur etwas, wo jemand einzelnes keine Macht. ETH ist meiner Meinung nach eine Blase.

In den altcoins ist halt sehr viel dummes geld lass 2021 einen chainsplit bei btc sein der öreis würde gegen 0 gehen

Die hab ich aber am liebsten. Das kann ich von Effirium nicht behaupten. :relieved:

Du vergleichst Äpfel mit Birnen.

Und diese Firmen fallen alle darauf rein?

Sehr unwahrscheinlich, finde ich.

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Wirecard nur weil etwas groß ist…

Firmen benötigen Regulation, kaum einer macht sich die Mühe und erkennt das wie Saylor. Bei ETH handelt es sich nicht um eine dezentrale Blockchain, sondern um ein Blockchain basiertes alles mögliche und das zieht natürlich einige Banken etc. an. Die Commerzbank in Frankfurt hat am Digital Campus Blockchain stehen, aber nicht Bitcoin. Wer die Antwort verstehe, warum nicht ist auch weiter bei der Differzierung. ETH greift die Banken nicht frontal an, beide können in dem Modell an was bauen, aber es bleibt eben zentral und quasi eine Firma mit Sitz in Zug.

Die Legalstruktur vereinfacht Investitionen, dass macht die Blockchain aber keineswegs dezentraler, erst Recht nicht wenn der Dienstleister alles anhalten kann und dies wäre der Super Gau bei Bitcoin.

Lightning wird nahezu alle Versprechen einkassieren, was bleibt sind Smart Contract Themen, die CDC like kaum fundamental Grundlagen haben, dass übliche Gerede.

Auch Lehmann hatte bis zwei Tage vor dem Default noch Triple A, bedeutet nichts.

Im Grunde hat Roman dazu alles gesagt.

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Was hat das denn damit zu tun??

„nahezu“. Genau das ist das Stichwort. :slight_smile:

Schauen wir mal wie sich ETH entwickelt, meine Ausführungen dazu kann man sehen wie man will, ich sehe ETH aber eher als ein besseres PayPal mit zusätzlicher Logik mittelfristig. Ob sich Smart Contracts so breit umsetzen lassen, automatische Zahlungen etc. mhm mal abwarten… sehr unreguliert. Von wegen automatische Grundbuchamtsübertragungen etc. Real World ist da noch ganz anders, Notar Papier Papier…

Für Bitcoin ist es keine Konkurrenz, denn alleine schon Proof of Stake vs. Work ist an sich schon ein KO Kriterium, keine echte Dezentralität etc. wer macht sowas. Die Liste der Banken die du gebracht hast, diese wollen Transaktionen umsetzen, kostengünstiger etc. aber kaum jemand wird ernsthaft eine zentrale Instanz vertrauen wollen. Anderer Use Case, du kannst auch nicht sagen, die Anforderungen an einen Geldtransporter sind auch andere, als an einen F1 Wagen.

BTC ist dabei eine Währung zu werden, die Banken denken heute ja noch nicht mal öffentlich über Verwahrung nach, zumindest im dreisprachigen Raum, man hat den Eindruck das BTC etwas Persona Non Grata ist. Man hat unglaubliche Berührungsängste und Angst vor Gesichtsverlust, das zeigen mir Gespräche im Frankfurter Raum die ich quasi alle zwei Wochen habe. Dabei wäre es sehr profitabel ein neues Geschäftsfeld. Leider auch hier wieder Dinosaurier… am Werk.

Man sieht alles mal wieder als Bedrohung an, anstelle hier Frontrunner zu sein.

Das sehe ich auch so.

Muss man nicht immer haben. Es kommt auf die Anwendung an.

Ihr habt aber schon gesehen, dass das nicht nur Banken sind, oder?

Für den Bankensektor sehe ich ein ganz anderes Kryptoprojekt und wer im Forum mitliest, sollte auch wissen, welches ich meine. :wink:
(Ist hier aber nicht das Thema!)

Meinst Du mit „jemand“ jetzt die Banken oder Benutzer?

Banken machen Verträge usw. und somit ist eine 100% dezentrale Lösung nicht wirklich erforderlich.

Als Bitcoin-Maxi will man verständlicherweise alles dezentral haben, aber viele vergessen, dass es nicht allen darum geht. Es muss funktionieren und besser (schneller, günstiger etc.) sein als das, was man jetzt hat.

Genau. Deshalb ist noch reichlich Platz für andere Systeme, die bspw. SmartContracts abbilden.

Richtig. Weil Banken nie das sagen, was sie machen.

Erstmal sehen sie zu, dass sie selbst genug von etwas haben und dann wird’s an den Kunden teuer weiterverkauft. Siehe Immobilienblase, DotCom etc.
Alles verteufelt, alles vor dem Kunden schlecht geredet und am Ende für 'nen Appel und 'n Ei billig aufgekauft und teuer weiterverkauft.

Das machen sie schon so seit Jahren und mit Krypto ist es genau dasselbe.

Deshalb sind die Vorbereitungen für den Krypto-Run auch schon im vollen Gange. Das Geschäft lassen sie sich nicht entgehen.

Ich glaube, da passiert deutlich mehr im Hintergrund, als man nach vorne heraus sagt.

Siehe JP Morgan: Morgens ein Interview geben, in dem man Bitcoin verteufelt und nachdem der Kurs gefallen ist, wird nachmittags BTC gekauft.
Heute: JP Morgan will Kunden Bitcoin zum Kauf anbieten.

Banken sind A*****er.

Und genauso wird es auch mit ETH und anderen Kryptoprojekten sein. Nutzen und kaufen im Hintergrund und erst wenn die Kunden es wollen, sagt man „Ja ja, wir sind ja auch schon seit Jahren involviert.“

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No financial advice.

Das sollte man nicht als „die Wahrheit“ oder eine 100%ig sichere Preisvorhersage nehmen.

Ich poste es nur, damit niemand glaubt, ich werfe einfach nur mit ein paar ausgedachten Zahlen um mich. :slight_smile:

Letztendlich weiß ich genauso wenig wie alle anderen auch, denn wissen kann es niemand.