Einfaches Krypto-Bezahlsystem für kleine Oma-Läden

Bevor ich hunderte Stunden an YouTube Videos schaue, frage ich mal nach Erfahrungen in der Community.
Folgendes Szenario:
Ein kleiner Laden (Café) in einem touristischen Ort möchte die Möglichkeit, mit Crypto-Währung zu bezahlen (BTC, Lightning BTC oder ggf ETH) anbieten.
Wie kann man für so einen Laden, für, sagen wir, einen technisch nicht-affinen Betreiber, ein einfach zu händelndes und betreibbares System aufbauen?

  • zB eine Raspiblitz Lösung mit Fullnode und entsprechendem (Touch) Screen?
  • eine BTC Payserver Lösung? Wäre die auf einem vorhanden PC integrierbar?
  • andere?

Es geht darum etwas mit möglichst geringen Hardwarekosten und einfach bedienbares aufzubauen.
Was wäre Eure Lösung?

Danke für einen Erfahrungsaustausch.

Das dürfte Deine Fragen beantworten…hoffe ich. :slight_smile:

Danke.
Ich verstehe das als Überblicksartikel. Coincharge ist selber wieder ein Dienstleister der eine Fee will.
In der Liste scheint BTCPay am interessantesten weil ohne Fees und Open Source.
Was ist jetzt der Unterschied zur eigenen Lightning Node?
Der Setup Aufwand?

Nicht nur. Auch der Aufwand für das FA dürfte höher sein, denn Du musst ja die Daten zu jedem Bezahlvorgang protokollieren.

Die Abwicklung über einen Dienstleister zu machen, erscheint mir einfacher und sicherer. :thinking:

Puh. Stimmt, das sind noch weitere Haken und Ösen.
Wobei, wenn es über Lightning läuft und Oma nur einmal pro Monat den Abgleich mit der BTC Blockchain macht, dann müsste das mal mit dem FA besprochen werden. Viel Lust auf Zusatzarbeit haben dir sicher auch nicht.
Viejo administrador, da sind noch viele Punkte offen.

Einmal im Monat?

Es müsste jeder Bezahlvorgang genau protokolliert werden. Mit der Umrechnung in Euro zum Zeitpunkt des Vorgangs, Berechnung der Steuern usw.

Außerdem stellt sich noch die Frage nach der Besteuerung, wenn man einen Gewinn durch das Halten von BTC erwirtschaftet.

Wenn Du die BTC, die Du heute bei ~$35k einnimmst, in 2 Jahren für ~$50k gegen Euro wechselst, ergibt sich ja ein Gewinn. Bei Privatpersonen ist’s klar, aber bei Firmen dürfte das anders geregelt sein.