Eine beispielose Entwicklung vor unseren Haustüren - Einundzwanzig Meetups

Mahlzeit zusammen,

viele von euch werden die Einundzwanzig Meetups kennen und selbst auch schon an einigen teilgenommen haben. Ich bin mir aber relativ sicher, dass es auch einige hier im Forum gibt, die davon evtl noch nichts mitbekommen haben, oder sich bisher nicht zu einem Treffen „getraut“ haben. Vielleicht motiviert mein Beitrag hier den/die eine/n oder andere/n im kommenden Jahr mal auf einem der Meetups in eurer Region vorbeizuschauen, oder sogar selbst ein neues Meetup zu gründen.

Im Prinzip geht es bei diesen Meetups darum sich in regelmäßigen Abständen mit Gleichgsinnten aus der Region zu treffen und über verschiedenste Themen rund um Bitcoin zu quatschen. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass man sehr interessante Bekanntschaften machen kann, aus denen nicht selten auch Freundschaften, sogar Jobmöglichkeiten oder Ideen für neue Projekte oder Lösungen uvm. entstehen können. Dabei sind bei den Meetups die ich besucht habe tatsächlich alle Bevölkerungsschichten vertreten. Von der 20 jährigen Studentin, über den 30 jährigen Technik-Nerd, der „Boomer“ der über Aktien und Gold auf Bitcoin aufmerksam wurde bis hin zu teilweise 70 oder sogar 80 jährigen Damen und Herren die sich aus verschiedensten Gründen alle für dieses eine Thema BITCOIN interessieren. Bei meinem heimischen Meetup haben wir beispielsweise eine durchschnittliche Teilnehmerzahl von 10-12 Leuten, ein Durchschnittsalter von ca 40-50 Jahren und eine Männer/Frauen Verteilung von teilweise 60 zu 40 (meist eher 70/30).

Was mich an dieser aufgekommenden Meetup-Kultur besonders begeistert ist, dass es das so in dieser Dichte und Qualität bisher nur in Deutschland gibt. Auf meinen Reisen in alle möglichen Länder der Welt, versuche ich so viel wie möglich mit lokalen Bitcoinern zu sprechen und jedes mal, wenn ich ihnen die deutsche Meetup-Karte präsentiere, sind sie völlig beeindruckt.

Natürlich gibt es auch in anderen Ländern Meetups. Vor allem in vielen Hauptstädten gibt es Communities, die sich vernetzen und auch ab und zu mal treffen. Allerdings dürfte Deutschland mit allein knapp 150 bei Einundzwanzig eingetragenen Bitcoin Meetups, weltweit führend sein. Das ist schon etwas, worauf man auch mal Stolz sein kann, vor allem weil man durch internationale Medien die letzten Jahre eher das Gefühl hat, dass Deutschland nur noch belächelt wird. Ich kenne viele Leute auf der ganzen Welt, die uns für diese steigende Anzahl an Meetups und dem daran geknüpften Interesse an Bitcoin beneiden.

Ich habe nichts mit Einundzwanzig zu tun, hatte nur das Gefühl, dass man dieses positive Feedback dazu aus dem Ausland mal weitergeben sollte. Tatsächlich höre ich selbst nichtmal regelmäßig den dazugehörigen Podcast (da gibt es mMn bessere :slight_smile: ), aber diese dezentrale Meetup-Kultur die rund um Einundzwanzig die letzten Jahre entstanden ist, lässt mich in eine positive Zukunft blicken.

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Danke für den Tip
Und das rege Interesse zeigt sich ja auch im Anteil der Lightning node, wo Deutschland aktuell Platz 2 belegt.

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