Tatsächlich? Ich kenne Leute die im Zusammenhang mit
Autos
Immobilien
Liebe
übers Ohr gehauen wurden.
Achja, unsere lieben Banken
Ein Beispiel von 1000den.
Mimimi, du würdest natürlich niemals von einem anderen Thread ein Post von mir zitieren
Du musst nicht in einem offenen Forum diskutieren. Da gab es schon mal einen hier, der wollte private Unterhaltungen haben, wo man andere ausschließen kann.
Hättest du deinen eigenen verlinkten Artikel gelesen, dann wüsstest du, dass man a) einen Fehler der Bank vermutet, aber keinen Betrug und b) wenn dann einen Betrug der Frau.
Dass es auch nur einen Fall gibt, in dem eine Bank hier einen Kunden betrügt in dem sie einfach sein Geld nicht auszahlt, glaubst du doch selber nicht.
Das ändert auch deine Suggerierung von angeblich „1000den“ Beispielen solcher Art nicht.
Aber bei Bitcoin gibt es das. Und zwar sicher auch mehr als 1000 Beispiele. Warum? Weil es nicht alltagstauglich und nicht massentauglich ist und dezentral ist.
Deswegen bin ich aber hier. Es macht Spaß solche Schwätzer wie dich hier zu entlarven und ich hoffe, dass sich hier endlich mal mehr vernünftige Leute anmelden. Roman hat diese Community nicht verdient. Der ist zwar auch dem ein oder anderen Irrtum aufgesessen, aber der hat Hirn und Herz grundsätzlich am rechten Fleck.
Jetzt bin ich tatsächlich überrascht. Soviel Naivität gibt es i.d.R. nur bei Kindern.
Naja, wahrscheinlich behauptest Du auch gleich noch, dass auch Versicherungen nur unser Bestes wollen und niemals Gelder unter allen Umständen zurückhalten würden.
Ja, mir macht es mit dir auch Spaß Können wir uns wieder lieb haben?
Und das ist schon wieder ein Apfel und Birnen Vergleich in dem Zusammenhang.
Weswegen ich deine Beleidigung zurückgebe. Was bei dir aber vermutlich eher eine Tatsachenbeschreibung sein könnte, denn sonst würdest du ja nicht die ganze Zeit so unbeholfen Äpfel mit Birnen vergleichen. ;)
Übrigens warte ich auch immer noch auf ein Beispiel eines Anwendungsfalles für Bitcoin was einer Kutsche-Auto Analogie gerecht wird.
Kann digitales Eigentum existieren, das nicht beliebig ausgeweitet, eingefroren oder zentral gesteuert werden kann?
Das ist erstmal abstrakt, weil viele Menschen in westlichen Ländern aktuell noch keinen direkten Druck verspüren. Deshalb wirkt Bitcoin für viele heute unnötig oder rein spekulativ, aber auch beim Geld selbst sehen die meisten Menschen den eigentlichen Nutzen oft erst dann, wenn Vertrauen, Kaufkraft oder Kontrolle zum Thema werden. Vorher wirkt das bestehende System selbstverständlich.
Ich glaube nicht, dass Bitcoin zwingend sofort ein massentauglicher „Gebrauchsgegenstand“ sein muss, damit es relevant wird. Manche Technologien verändern nicht direkt den Alltag am Anfang, sondern langsam die darunterliegende Struktur.
Ich habe hier nur auf den Beitrag von jemand anderen geantwortet der schon off Topic war. Also warum sprichst du das nicht an und tust so, als sei ich hier der einzige und initiativ dafür verantwortlich?
Außerdem kennen alle die Ignore Funktion. Deine ständigen Aufrufe sind also im doppelten Sinne vollkommen überflüssig.
Und davon abgesehen kommst du mehrere Stunden „zu spät“. Du provozierst also völlig unnötig, denn der kurze Exkurs ist schon lange beendet.
Es ging mir auch nur um die unpassenden Analogien und letztlich bestätigst du das ja auch in deinem Beitrag und gibst mir recht.
Bitcoin kann trotzdem relevant sein/werden. Aber die Analogie wie Kutsche-Auto usw. die passen halt einfach nicht und entsprechend lässt sich aus diesen Entwicklungen auch nichts für Bitcoin ableiten. Denn Bitcoin ist eben etwas völlig anderes.
Und letztendlich geht es dir nur darum? Müssen Diskussionen für dich immer mit „Recht haben“ abgeschlossen werden? Kann ein Gespräch nicht auch einfach mal offen bleiben? Mir geht es persönlich gar nicht darum, ein Gespräch mit „richtig“ oder „falsch“ zu beenden. Ich finde gerade offene Gedanken interessant, besonders bei Themen wie Bitcoin, wo wir uns ohnehin in Entwicklungen bewegen, die noch nicht vollständig abgeschlossen sind.
Natürlich sind Analogien nie 1:1 passend, sonst wären es keine Analogien. Sie sollen eher helfen, eine Richtung oder Dynamik verständlicher zu machen. Mehr nicht. Und selbst wenn wir unterschiedliche Sichtweisen haben, heißt das doch nicht automatisch, dass einer „gewonnen“ und der andere „verloren“ hat. Zumindest wirkt es auf mich hier im Forum oft so, als müssten Gespräche irgendwann zwanghaft in „du hast recht“ oder „ich habe recht“ enden.
Für mich liegt der Wert eines Gesprächs eher darin, Gedanken auszutauschen und Perspektiven zu erweitern, nicht darin, am Ende einen Sieger festzulegen.
Nee, nicht grundsätzlich. Grundsätzlich sehe ich das so wie du. Allerdings gibt es ein paar Dinge die mich ärgern. Und das sind unter anderem, eben so falsche Bitcoinnarrative.
Was genau stört dich eigentlich an Narrativen? Menschen versuchen doch komplexe Dinge immer über Sprache, Bilder, Vergleiche oder Geschichten greifbar zu machen. Genau daraus entstehen automatisch Narrative.
Bitcoin ist doch viel zu komplex, um es vollständig neutral oder komplett ohne vereinfachende Bilder zu beschreiben. Selbst Begriffe wie „digitales Gold“, „Wertspeicher“ oder „Peer-to-Peer-Geld“ sind letztlich bereits Narrative bzw. vereinfachte Einordnungen. Man kann sich gar nicht komplett außerhalb von Narrativen bewegen, weil bereits jede Beschreibung eine Perspektive oder Vereinfachung enthält.
Ab wann wird ein Narrativ problematisch oder ideologisch für dich?
Ich glaube, dass wir im Westen oft besonders statisch geprägt wurden. Viele von uns sind mit relativ stabilen Strukturen aufgewachsen: stabile Währungen, stabile Institutionen, stabile Infrastruktur und ein relativ planbares Leben. Dadurch entsteht schnell das Gefühl, dass Systeme grundsätzlich fest und dauerhaft seien. Aber genau das ist aus meiner Sicht oft eher eine Prägung als eine objektive Realität. Durch meine Auswanderung spüre ich immer stärker, wie viel von unserem Denken eigentlich angelernt ist. Dinge, die in Deutschland völlig selbstverständlich wirken, erscheinen plötzlich gar nicht mehr universell, sobald man längere Zeit außerhalb dieses Systems lebt. Man merkt, wie stark Wahrnehmung vom Umfeld geprägt wird und wie unterschiedlich Menschen dieselbe Realität interpretieren können. Deshalb sehe ich vieles heute offener und weniger absolut. Nicht weil ich glaube, alles besser zu wissen, sondern weil ich verstanden habe, wie sehr Menschen innerhalb ihrer eigenen Systeme denken und wie schwer es oft ist, außerhalb dieser Prägungen überhaupt wahrzunehmen.
Problematisch wird ein Narrativ für mich erst dann, wenn Menschen aufhören offen zu beobachten und nur noch innerhalb eines festen Bedeutungsrahmens denken können. Also wenn nicht mehr geprüft wird, sondern nur noch verteidigt oder bekämpft wird.
Stabilität im Westen wirkt für viele wie ein Naturgesetz. Vielleicht war sie historisch aber eher nur eine temporäre Ausnahme als die eigentliche Normalität.
Falsche Narrative stören mich. Sie vermitteln ein falsches Bild, sie führen zu falschen Schlußfolgerungen usw. usf.
Genau. Und die meisten Menschen haben keine Zeit, keine Lust oder sind eben nicht in der Lage „offen zu beobachten“ und sie denken dann eben in diesen Narrativrahmen.
Irgendwann zeigt nicht mehr das Narrativ selbst, was tatsächlich tragfähig war, sondern die Realität und die Erfahrung mit der Zeit. Und genau dort sah Bitcoin die letzten 17 Jahre trotz aller Kritik, Narrative, Ideologien und Missverständnisse objektiv betrachtet nicht schlecht aus.
Deshalb glaube ich auch, dass viele Diskussionen irgendwann automatisch leiser werden. Nicht weil plötzlich alle dieselbe Meinung haben, sondern weil Systeme mit genug Zeit irgendwann weniger über Worte und mehr über ihre tatsächliche Existenz wirken. Am Anfang braucht fast jede große Veränderung Narrative, weil Menschen versuchen etwas Neues überhaupt sprachlich greifbar zu machen. Narrative sind oft nur Übergangsschichten für etwas, das mit der Zeit eigenständig Wirkung entfaltet.
Menschen greifen neue Dinge am Anfang oft unterschiedlich oder auch falsch ein. Das ist aber normal. Deswegen stört mich persönlich sowas überhaupt nicht, wenn es falsche Narrative gibt. Manche Dinge versteht man erst wirklich durch eigene Erfahrung. Manche müssen an eine heiße Herdplatte fassen um zu erfahren das sie wirklich heiss ist. Aber je länger etwas existiert, funktioniert und sich weiterentwickelt, desto weniger tragen irgendwann die Worte selbst und desto mehr die Realität dahinter. Gut Ding will eben Weile haben.
Das Problem ist nur, dass die Fiat-Welt an dieser Eigenschaft absolut kein Interesse hat. Sie sehen das sogar als Nachteil an. Geld mehrfach ausgeben zu können, ist denen wichtig. Damit es an anderer Stelle weiterarbeiten kann.
Die revolutionären Eigenschaften bei Bitcoin sehe ich deshalb bei der absoluten Begrenztheit, vollen Verifizierbarkeit, Zensurresistenz und 100% dezentral.
Schaut man sich die Definition von Narrativ an, so ist klar, dass es kein falsch oder richtig geben kann. Es werden nur Werte und Emotionen transportiert.
Was ein Dorn in der ganzen Geschichte darstellt, sind (wir) privaten BTC Maxis, die selbst verwahren. Selbst kleine Mengen sind entscheidend. Das Mantra „not your keys, not your coins“ wird vermehrt mit Shares und anderen Produkten verwässert. Viele merken nicht was gespielt wird. Für uns hier ist es klar. Bitcoin wird als (noch sehr volatile) konstante digitale Masseinheit unerlässlich werden.