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„XXX – deterministisches, mentales Master‑System für Self‑Custody & Zugangssicherheit (Open‑Source‑Konzept)“
Hallo zusammen,
ich möchte euch ein Projekt vorstellen, an dem ich seit einiger Zeit intensiv arbeite und zu dem ich gerne Feedback, kritische Fragen und ggf. Mitstreiter aus der Community gewinnen würde.
YKurz gesagt:
Es geht um ein deterministisches Master‑System für Geheimnisse und Zugänge, das ohne zentrale Tresore und ohne klassische Seed‑Zettel auskommt. Das Ziel ist, ein Modell zu entwickeln, das sowohl für Alltagspasswörter als auch für Bitcoin‑Self‑Custody und andere Hochsicherheits‑Anwendungen besser zur „kognitiven Realität“ von Menschen passt.
Ausgangsproblem
- Heute verteilen sich digitale Identitäten auf zig Konten, Geräte und Wallets.
- Passwort‑Wiederverwendung, unsichere Muster und überfordernde Komplexität sind die Regel, nicht die Ausnahme.
- Klassische Passwort‑Manager lösen das Problem oft, indem sie alles in einem zentralen Tresor bündeln. Hardware‑Wallets verschieben das Problem in Richtung Seed‑Backup (Single Point of Failure).
- Dazu kommt: Viele Menschen sind in der Praxis mit den empfohlenen Sicherheits‑Workflows überfordert – gerade langfristig und im Nachlass‑/Family‑Office‑Kontext.
Grundidee von XXX (ohne technische Details)
XXX verfolgt einen anderen Ansatz:
- Statt viele einzelne Passwörter oder Seeds zu speichern, steht eine kleine, klar definierte mentale Struktur im Zentrum.
- Aus wenigen mentalen Ankern in Kombination mit gerätegebundenen Faktoren werden deterministisch alle benötigten Geheimnisse für unterschiedliche „Slots“ (Konten, Wallets, Systeme) abgeleitet.
- Es gibt keinen zentralen Klartext‑Tresor und keinen universellen Seed‑Zettel, der alles entscheidet.
- Das System ist von Anfang an auf Offline‑Nutzung und Dezentralität ausgelegt; Server sind optional und dienen nur Komfortfunktionen (Sync, Freigabe‑Workflows etc.).
Wichtig: Ich teile hier bewusst keine exakten Ableitungsformeln, keine konkreten Parameter und keinen Pseudocode, sondern nur das Architektur‑Prinzip und das Sicherheitsmodell.
Sicherheitsmodell (High Level)
- Mehrere voneinander getrennte Komponenten:
- ein zentraler mentaler Anker (Master),
- weitere mentale Strukturteile,
- gerätegebundene Faktoren,
- optional zusätzliche Hochsicherheits‑Layer.
- Für „normale“ Anwendungsfälle reichen wenige Komponenten; für Hochsicherheit sind alle Layer plus organisatorische Maßnahmen vorgesehen (Multi‑Party‑Freigaben, Nachlass‑Prozesse usw.).
- Ziel ist, dass kein einzelner Leak (Datenbank, Gerät, Zettel, Phishing) ausreicht, um alles zu kompromittieren.
Bezug zu Bitcoin / Self‑Custody
Für Bitcoin sehe ich vor allem drei Anwendungsfelder:
- Self‑Custody ohne klassischen Seed‑Zettel:
Schlüsselmaterial wird deterministisch aus der mentalen Struktur abgeleitet, anstatt als einmalige 24‑Wort‑Phrase auf Papier zu liegen. - Multi‑Sig / Family‑Office / Nachlass:
Unterschiedliche Personen/Rollen erhalten eigene Slots und Sicherheitsstufen; komplexe Freigabestrukturen lassen sich kognitiv und organisatorisch besser abbilden. - Zukünftige Strukturen wie Merkle‑basierte Output‑Modelle:
Das System ist so gedacht, dass es auch mit flexibleren Output‑/Policy‑Modellen zusammenspielen kann, ohne dass On‑Chain‑Mehrkomplexität entsteht.
Ich behaupte ausdrücklich nicht, dass das Projekt fertige Produkte ersetzt oder dass die Kryptografie „besser“ als bei bestehenden Lösungen ist. Es geht um ein anderes Architektur‑Paradigma, das ich mit der Community diskutieren und weiterentwickeln möchte.
Open‑Source‑Gedanke und Mitstreiter
Mein Ziel ist, die sicherheitskritische Kernlogik perspektivisch offen spezifiziert und überprüfbar zu machen (Open‑Source‑Kern, formale Spezifikation, Audits etc.).
Aktuell arbeite ich an Whitepaper, Bedrohungsmodell und Prototyp‑Konzepten.
Ich suche insbesondere:
- Menschen mit Erfahrung in Bitcoin‑/Lightning‑Entwicklung,
- Kryptografie‑ und Sicherheits‑Ingenieure
- sowie gern auch kritische Denker, die das Konzept zerpflücken und auf Schwachstellen abklopfen.
Es geht mir an dieser Stelle nicht um Token‑Sales, Altcoins oder kurzfristige „Investments“, sondern um fachlichen Austausch und langfristige Architektur.
Wer Interesse hat, kann hier im Thread Fragen stellen oder mir eine Direktnachricht schicken. Bei ernsthaftem Interesse und unterschriebenem NDA gibt es dann einen Zugang zu einem strukturierten Informations‑Ordner mit mehr Details (Architektur‑Übersicht, Use‑Cases, Risikoanalyse), aber weiterhin ohne vollständige „Nachbau‑Anleitung“.
Vielen Dank fürs Lesen – ich freue mich auf konstruktive Kritik und Rückfragen.