Das ist irgendwie auch pervers, ja. Seit der Industrialisierung verspricht uns jede neue Innovationswelle, die Produktivität zu steigern und den Menschen zu befreien. Küchengeräte für die Hausfrau der Wirtschaftswunderzeit, Digitalisierung für den Büroarbeiter und jetzt AI.
Stattdessen nehmen die Leute teils mehrere Jobs an, um überhaupt über die Runden zu kommen.
Wir müssten eigentlich alle immer wohlhabender geworden sein, bei gleichzeitig sinkender Arbeitszeit.
Tja.
Naja, mit etwas Abstand betrachtet, ist es doch so. Die Wochenarbeitszeit sinkt immer weiter und der Wohlstand wächst auch. Natürlich gibts immer ein Auf und Ab wie beim BTC Kurs. Aber der Langfristchart sieht gut aus.
@Markus
Auf jeden Fall entspannter werden. Du kannst das nicht erzwingen und gehst den Leuten eher nur auf den Zeiger. Mein bester Kollege, mit dem ich mich am besten verstehe hat inzwischen meinen WhatsApp Status geblockt, weil da zu viel BTC vorkam
Wie schon gesagt, such dir ein Meetup und triff dort die anderen Verrückten
Ja. Durch die Inflation kommt der Wohlstand/Fortschritt nicht beim Verbraucher an, der eigentlich mit weniger Arbeit mehr bekommen sollte. Trotzdem arbeiten wir weniger und nicht so hart wie die Generationen vor uns.
Aber es ist zudem auch die unglaubliche Menge an Ablenkung durch Netflix, Smartphone Games, Podcasts… man muss sich wirklich aktiv Zeit nehmen für ruhige Momente in der Natur, um mal eigene Gedanken abseits der Medien oder dem Alltag zu haben.
Ich habe das Gefühl, dass sich viele ablenken wollen. Vielleicht weil sie als Menschen für diese schnelllebige Welt nicht gemacht sind.
Ich denke Gründe für eine Ablehnung von Bitcoin sind vielfältig. Jeder kann sich da was aussuchen wieso er nicht begeistert davon ist. Ich denke letztendlich gibt es soziopsychologische Ursachen wieso eine Gesellschaft auf ein radikal anderes Geld überwiegend kritisch und ablehnend reagiert.
In Deutschland hält sich die Begeisterung für Bezahlen mit Handy auch eher in Grenzen obwohl fast jeder bereits ein Smarthone verwendet.
Bei einzelnen Menschen kann die Bereitschaft für Neues hoch ausfallen, aber gesellschaftlich gibt es meistens die Tendenz einer langsamen Akzeptanz. Will man in einer Monarchie eine Demokratie etablieren, dann wird es auch nicht nur Ablehnung beim Känig und dem Adel geben die davon profitieren sondern selbst viele in der Bevölkerung würden sich anfänglich oder ohne gravierende Misstände eher skeptisch äußern. Vor allem wenn man die Demokratie wäre und kein anderes Land als Erfahrungswert nehmen kann.
Mach doch einfach weiter mit deinen Aufklärungs Bemühungen und siehe die Ablehnung entspannter. Es ist ganz normal so wie es gerade läuft. Es wäre eher seltsam wenn Bitcoin sehr schnell überall auf Akzeptanz stoßen würde.
Irgendwo auf der Welt ist eine Gruppe Menschen von ihrem neuen Kernreaktor genau so überzeugt, wie wir von Bitcoin. Oder eine bestimmte Gruppe an Tech-Freaks ist fest davon überzeugt, dass wir alle einen Chip im Gehirn haben sollten, der uns friedlich macht, weil es dann keine Kriege mehr geben würde. Oder eine Gruppe Ökonomen ist der festen Überzeugung, dass ein CBDC gut für die Menschen wäre…
Wenn wir alle diese Technologien in die Gesellschaft sofort integrieren würden, ohne lange und groß zu hinterfragen, dann ist auch die Wahrscheinlichkeit viel höher, dass wir diese Entscheidungen bereuen.
Alle 10 Minuten, mit jedem Block, rückt Bitcoin etwas weiter in der Gesellschaft.
Da gebe ich dir völlig recht, es liegt mir auch fern den Großteil der heutigen Ökonomen zu loben. Bloß sollte man deswegen die Ökonomie als Wissenschaft nicht geringschätzen; man könnte es ja auch besser machen.
Berechtigte Frage. Es ist nunmal leider so, dass das tiefgründige Nachdenken über abstrakte Sachverhalte manchmal eine eher brotlose Kunst ist.
Ich finde, Blocktrainer ist ein großartiger Youtuber, dessen Fokus allerdings eher auf der technischen Seite, der praktischen Anwendbarkeit und aktuellen News liegt. Die ökonomische Seite von Bitcoin wird dabei nach meiner Wahrnehmung eher nicht so tiefgründig beleuchtet. Was auch vollkommen ok ist, er ist ja auch ITler und kein Ökonom.
Wenn die Superreich wären, müssen sie ja ihre Zeit nicht mit so einem Mist verbringen.
Menschen müssen den Unterschied zwischen einer Million und einer Milliarde begreifen.
Daher lass mich mal sehen was das für ein Video ist hier.
Also am Anfang wird Jeff Bezos gezeigt, welcher zu den Superreichen gehören die eigentlich nicht mehr arbeiten und nur noch parasitär Arbeitskraft in ihrem Ego verschwinden lassen.
Diese schlucken einen großen Teil der globalen Geldströme ohne wirklichen Mehrwert.
Ist es bei einem geringen Vorteil für den Wirt noch ein Parasit? Definitionssache
Es sollte jetzt beachtet werden, dass wenn jemand nur 10x weniger hat die Produktivität zum Erhalt / Wachstum steigen muss zum Erhalt des Vermögens. Ob jemand mit 1 Milliarde wirklich 10x bessere Entscheidungen treffen kann ist zunächst fraglich, aber die wirtschaftliche Last für die Gesellschaft auf jeden Fall 10x höher.
Daher kann bereits ein Milliardär schon WESENTLICH eher als Parasit bezeichnet werden als jemand mit 100 Millionen. Das alles mal grob statistisch überschlagen.
Wo ich dir recht gebe ist, das in dem von dir gewählten Beispiel dieses Bewusstsein nicht so richtig stimmig ist und die Vermischungen auf eine gewisse Wirrheit der Person schließen lassen.
Ich würde stark behaupten, dass dies die Auswirkungen von Stress, Armut und einem kaputten Wirtschaftssystem sind und die Stimmen die nach Vergeltung schreien eine Kanalisation darstellen.
Wäre fast so als würde wachsende Ungleichheit das einfach wegschlucken.
Menschen streben oft danach, Teil einer Gemeinschaft zu sein und Zustimmung für ihre neuen Erkenntnisse zu erhalten. Die meisten Menschen fühlen sich wohl in ihrer aktuellen Lebenssituation und sind nicht unbedingt unglücklich darüber. Möglicherweise sind Bitcoin-Enthusiasten hier bereits einen Schritt weiter. Ich habe mir angewöhnt, niemanden zu missionieren. Dennoch habe ich mittlerweile 98 Prozent meines Vermögens in Bitcoin investiert. Zunächst hielt meine Frau mich für verrückt, aber inzwischen ist sie ebenfalls in Bitcoin investiert. Obwohl wir uns alle irren könnten, ist es doch wahrscheinlich, dass Fiatgeld wie schon in der Vergangenheit scheitern wird. Aktuell scheint es so, als ob Bitcoin der nächste Währungsstandard werden könnte, wie man an den täglichen Kursveränderungen erkennen kann. Ich versuche jedoch, mich auch wieder verstärkt anderen Themen zuzuwenden. Bitcoin ist zwar interessant, aber sollte nicht zum einzigen Lebensinhalt werden.
Am Anfang hält man sich selber für verrückt. Man zweifelt. Man denkt man ist übergeschnappt. Erzählt man es jemanden, dann halten dich alle anderen für verrückt. Mit der Zeit tun sie es dann nicht mehr. Das stimmt auf jeden Fall
Respekt, dass du offen sagst, dass du 98% in BTC hast und ebenso Respekt, dass du es überzeugt tust
Mhm das führt doch etwas OT insofern nur kurz (außerdem breche ich gerade in den Urlaub auf).
Ich würde deine grundsätzliche Kritik durchaus teilen und akzeptiere deine Haltung bzw Meinung dazu auch absolut. Was die Frage, ob (Super)reiche nichts mehr beitragen oder zumindest nicht proportional zu ihrem Reichtum gesehen, anbetrifft, bin ich nicht bereit hinsichtlich der Folgerung, dass sie nur Parasiten sind, mitzugehen.
Ich halte das aber im Ende für einen Nebenkriegsschauplatz, Armut und Not werden sich meiner Meinung nach nicht dadurch beseitigen lassen, dass einige wenige Reiche beseitigt werden. Würde die britische Regierung ihre Reichen komplett enteignen, könnte sie damit den Staatshaushalt für drei Monate finanzieren. Die Reichen sind erfolgreicher darin, ihren Wohlstand zu bewahren, teils über Generationen hinweg, ja. Wenn der Rest wenigstens in der Lage wäre, sich selbst Wohlstand aufzubauen, dann würde man den Unterschied vielleicht weniger schmerzlich empfinden.
Fand früher immer den Unterschied frappierend, wenn ich in der Schweiz unterwegs war. Einfach mal nicht mit zwei Weltkriegen die Ersparnisse mehrerer Generationen komplett vernichten und jedesmal bei Null anfangen müssen.
Auch da hatten es die Eliten leichter, klar. Trotzdem wäre dem deutschen Durchschnittsbürger und der Durchschnittsbürgerin besser gedient gewesen, gar nicht erst in Kriege hineingezogen zu werden.
Man muss kein AnCap sein, ich bin es nicht, um den Ruf nach der vermeintlich helfenden Hand des Staates kritisch zu sehen.
Keine Zeit… und kein Geld…
Teilweise sind das aber auch selbstgemachte Probleme des Einzelnen und der Gesellschaft wenn jeder versucht immer die neusten Konsumprodukte (Handys, Autos, Streamingdienste, Klamotten, aber auch Urlaubsreisen und Restaurantbesuche) zu konsumieren um mit seinen Freunden und Kollegen „mithalten“ zu können. Kinder werden schon von ihren Lehrern dazu genötigt zu erzählen was sie tolles in ihrem Urlaub erlebt haben und wie weit der Flug war. Private Urlaubsflüge verdoppeln sich etwa alle 10 Jahre. Wer da nicht mit macht, gilt als Außenseiter. Ich habe erst beruflich mal in einem Flieger gesessen, meine Eltern hingegen noch nie.
Hey Markus!
Ich kann dass, was du erlebst sehr gut nachempfinden. Wir Bitcoiner sind zur Zeit noch wie einsame leuchtende Sterne in einer leeren Galaxie, die ihre Erkenntnisse teilen wollen aber sie keiner hört oder hören will.
Der Mensch lernt leider meist am besten durch Schmerz und der scheint trotz all der Warnzeichen und Globalen Gegebenheiten immernoch nicht groß genug zu sein. Zumindest beim Privilegierten Teil der Weltbevölkerung.
Ich bin so im September 2017 auf Bitcoin aufmerksam geworden, wie kann ich garnicht mehr genau sagen. Ich hörte bist dato schon eine Zeit lang viele Finanzpodcast usw. da ich zum Glück endlich mal angefangen hatte mich bewusst mit meinen Finanzen zu beschäftigen. Mein Weg in den Kryptospace war, wie ich nicht leugnen kann, sicher auch von getrieben. Wie bei vielen vor mir und sicher auch noch in Zukunft weiter folgen werden.
Aber lange Rede kurzer Sinn, hab auch ich irgendwann den Weg in den Kaninchenbau gefunden und zum Glück nicht viel Lehrgeld bezahlt.
Seit dem vergeht eigentlich kein Tag mehr ohne eine Dosis Bitcoin wissen. Sei es in Form von Podcast, Büchern, Blogs oder Videos.
Wenn man anfängt aus dieser Fiatmatrix zu erwachen und immer mehr die Mechanismen unserer echten Welt versteht, gärt in einem unweigerlich dieser Drang sein neu gewonnenes Wissen weiter zu geben.
Ich musste allerdings feststellen, das Bitcoin Education ein schwieriges Thema ist. Und je näher einem die Leute stehen um so schwieriger.
Ich stelle fest das es meist besser ist sich sehr behutsam heranzutasten und lieber rechtzeitig auf zu hören mit seinen Vorträgen, da es auch schnell in Abneigung umschlagen kann.
Aus der Community gab es mal dieses Erfolgreich Orangepillen @ "Bitcoin im Ländle" - YouTube Video was einen kleinen Leitfaden zum Orangepillen bietet
In meinem Kollegenkreis habe ich vor einiger Zeit in einem Anflug Bullischen Enthusiasmus eine WhatsApp Gruppe für Bitcoin gegründet. Im Zuge dessen musste ich natürlich ein paar einleitende Worte formulieren damit jeder schonmal grob wusste was meine Intention ist. Zusätzlich hab ich noch ein zwei gute Einsteiger Videos gepostet
Was glaubst du ist darauf passiert?Genau….nichts!!!
Es hat niemand in die Gruppe geantwortet geschweige denn, das mich einer am nächsten Tag angesprochen hat.
Ein paar Tage später kam von nem Kollegen mal ne beiläufige Bemerkung: „und, Du bist jetzt Bitcoiner?“ Das wars.
Einige Wochen vergingen und ich postete in zaghaften Abständen immer mal ein bisschen Lerncontent, auch wenn ich ahnte das es wohl eh keiner ließt. Erstaunlich war aber, das immer noch keiner die Gruppe verlassen hatte, was ja jedermann hätte machen können.
Irgendwann arbeitete ich zusammen mit unserem Azubi, der mir erzählte das er sich jetzt auch mal Bitcoin gekauft hat. Mir wäre fast der Kuhfuss aus der Hand gefallen(im bin Zimmerer und wir waren beim Dachabriss), so hab ich mich gefreut.
Bis heute ist er auch leider der einzige Bitcoinanfänger in meinem Einzugskreis.
Aber am Ende ist es denke ich wichtig nicht aufzugeben und immer mal wieder ein paar Funken zu streuen und das Sternenleuchten am Leben zu erhalten damit es am Ende viele andere Sterne erhellt!
Ebenfalls denke ich nicht, dass man diese „beseitigen“ muss oder sie „Parasiten“ sind.
Man sollte nur für eine faire Verteilung z.B. mit guten Steuern sorgen.
Im Grunde ist es nicht nur ihre Schuld, da sie ja zu Karriere und Geld verdienen genötigt wurden und es dann einfach übertrieben haben, da Gier so funktioniert und an dem Punkt noch mehr Geld verdienen evtl. schon die meisten Glückshormone ausschüttet.
Also man kann sich nicht beschweren, wenn man sich die Zecken selbst auf den Nacken setzt.
Das ist ein systemisches Problem und ich hoffe Bitcoin ändert daran schon mehr wie ich befürchte.
Absolut, es ist ja die offensichtliche Machtlosigkeit, die zu der starken Verzweiflung führe, die dann manche Menschen solche krassen Worte aussprechen lassen.
Wenn man aber eben nicht mit 40- Stunden Woche gerade so über die Runden kommt und einem voll bewusst ist, dass man sich so nie etwas aufbauen kann, dann liegt hier das Problem.
Gleichwohl muss diese Wirtschaftskraft ja irgendwo hinfließen, das weiß auch jeder eigentlich.
Natürlich zeigt man dann mit dem Finger auf die, die mehr haben, da man gar nicht nachvollziehen kann wohin einem die ganze Lebensenergie weggesaugt wird und sieht nur wer diese Wirtschaftskraft am Ende in Händen hält.
Ich denke wir werden sehen was passiert, wahrscheinlich wird es hier immer schlimmer und mehr Eingriffe geben, bis irgend eine Art von Kollaps kommt und alle Finanzausgaben komplett überdacht werden müssen.
Vorsicht: Bitcoin ist leider nicht außerhalb der Matrix😎
Wer seine Miete nicht bezahlen kann zum Beispiel aufgrund einer Weltwirtschaftskrise, der wird hoch wahrscheinlich seine Bitcoin verkaufen.
Dann aber zu einem schlechten Preis, weil dann fast alle verkaufen (müssen).
Die Notenbanken können also jederzeit den Spieß umdrehen, die Macht haben sie.
Extremes Beispiel lange vor Bitcoin im Jahr 1929 und folgende Jahre, da wurden die Zinsen so brutal erhöht in eine Weltwirtschaftskrise hinein, dass die Leute alles verkaufen mussten zum überleben. Um die Miete zu bezahlen, um Essen zu bezahlen. Heute wird es vielleicht keinen Hunger mehr geben, aber auch der, der seine Miete nicht mehr zahlen kann wird dann in den meisten Fällen zur Not Bitcoin verkaufen. Zu dieser Zeit wird also alles billiger, alles auch Bitcoin.
Onassis ist so reich geworden, denn er hatte Fiat Geld und kaufte in der Weltwirtschaftskrise in der Deflation seine Flotte zu einem hundertstel des Wertes. Wenn sie wollen können die Notenbanken das jederzeit wiederholen. Das kann auch unabsichtlich passieren (Deflation, Weltwirtschaftskrise). Ein kleines bisschen geht es jetzt schon in die Richtung, die Zinsen wurden stark angehoben, tapering, nur die Wirtschaft schmiert noch nicht ab, wenn auch erste Bankenpleiten. Eine Deflation haben wir nicht, sondern noch Inflation aber das kann auch umkippen, muss nicht aber kann. Alternativ kommt die Inflation in Wellen zurück. Es können Zeiten kommen, in denen man verkaufen muss um zu überleben und dann zu einem schlechten Kurs, also Vorsicht
Also die 50% Unterschicht, die nix haben verrecken alle?
Doubt it.
Das Essen wird durch die Wirtschaftskriese erstmal in der 3. Welt eher verschwinden kann ich mir vorstellen.
Bei uns wird das erst soweit sein, wenn der Klimawandel richtig zuschlägt.
Bis dahin gibt es ja nicht wirklich weniger Essen, nur die Wirtschaft bricht ein, damit die Lieferketten und dann werden einige Bauern sich weniger Anbau leisten können, evtl. sowas.
Aber kein Feld wird auf einen Schlag unfruchtbar wegen der Finanzkrise.
Kein Hunger, das schrieb ich ja, aber dennoch muss die Miete bezahlt werden und so weiter. Bei Eigentum ist das Haus vielleicht noch nicht abgezahlt und man sollte ja auch 1 % der Kaufsumme als Reparaturen pro Jahr einkalkulieren. In einer Weltwirtschaftskrise kann das schwierig sein. Ob die Sozialsysteme dann noch genauso wie heute funktionieren, weiß man auch nicht. Hochqualifizierte Akademiker können arbeitslos werden in einer Weltwirtschaftskrise
Als ich deinen obersten Text gelesen habe, dachte ich du schreibst über mich
Bin ebenfalls 24 und bin seit über 1 Jahr bei Bitcoin im Rabbit hole.
Ebenfalls wollte ich möglichst viele von meinem Umfeld (Freunde und Familie) von Bitcoin überzeugen.
Als hätte ich Amerika entdeckt…
Ein kleiner Unterschied ist, das mein Freundes und Familienkreis meine Gespräche (ich denke vor allem aus Anstand) zuhören und manchmal gegenargumentieren oder Nachfragen. Weiter nicht. Wenige wurden bewegt um DCA zu betreiben oder sich selbst damit zu beschäftigen.
Viele sind weiterhin eher auf Beobachtungsmodus - „Mal sehen was passiert“.
Ich selsbt war auch wie du so weit gegangen, das ich aus Spass meine Freunde und Familie folgendes gesagt habe: „Ich sag das dir nun bereits heute weil ich soo überzeugt bin: - Ich habs dir ja gesagt… Ich werde für den Rest meines Lebens für immer Recht haben oder immer falsch liegen.“
Das „Ich habs dir ja gesagt“ wollte ich extra zum Ausdruck bringen für die Zukunft, dass die Leute an mich errinnern wenn ich recht hatte.
Ich hab ebenfalls begonnen auf Instagram Storys mit einige selbstgeschriebene Erkentnisse über Bitcoin zu schreiben oder Erklärungsvideos zu posten.
Ich hab so den Drang, den Leuten meine Erkentniss zu teilen, als wäre ich erleuchtet worden. Meine Augen wurden geöffnet und ich will das meinen Engsten ebenfalls zeigen.
– Aber hier selbst hab ich bemerkt, das ich nichts mehr machen kann, als manchmal meinem Engsten Umfeld Neuigkeiten oder faszinierende Fakten zu geben. Sie selbst entscheiden, wann und ob sie sich damit befassen möchten.
Zu sehr belästigen möchte ich sie auch nicht mehr… weil ich schon manchmal 5x am Tag einer Person ein Thema über Bitcoin aufgedrängt habe. Obwohl schon längst Themawechsel war.
Es ist wichtig und zugleich sehr schön, gleichgesinnte zu kennen.
Ich hoffe, wir alle werden eines tages einen Bitcoin Maxi (Ob Kollegen oder Lebenspartner) haben um so richtig intelektuell austoben zu können
Ich versuche mich nicht im Bitcoin space zu verlieren. Denn dort ist mein engster Umfeld noch nicht. Ich will sie nicht verlieren durch Bitcoin.
Wir alle sind auf einem guten Wege. spart fleissig aber vergisst nicht, was neben Bitcoin wirklich wichtig ist im Leben
Erzähl am besten eine Geschichte, mit möglichen Nutzen für Andere. So in etwa: Wenn ich irgendwann mal weit weg umziehen sollte in einen anderen Kontinent und ich will dann mein Geld überweisen auf mein Konto dort, dann kann das ja normalerweise hohe Gebühren kosten. Dann vielleicht etwas überspitzt formulieren, obwohl letztendlich ja richtig: Ich brauch nur 24 Wörter, dann habe ich mein Geld immer dabei, ohne Kosten
Deine Frau hat Recht, fürchte ich. Man sollte nie 98 % seines Vermögens in ein einziges Asset investieren, egal wie überzeugt man davon ist. Man kann sich immer irren. Das sag ich, obwohl ich selbst sehr bullish in Bezug auf Bitcoin bin. Ist natürlich deine Entscheidung, aber man kann nur jedem raten zumindest ein bisschen zu diversifizieren.